Bürgerförderprogramm

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Fördermittel

Bürgerförderprogramm Klimaschutz

Förderung von Klimaschutz-Projekten in der Nachbarschaft - 2.000 Euro Zuschuss beantragen

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und das Energiereferat unterstützen das Engagement von Bürgerinnen, Bürgern und Initiativen, die in Frankfurt am Main Klimaschutz umsetzen möchten. Die Unterstützung erfolgt in Form eines Sachkostenzuschusses bis maximal 2.000 Euro pro Jahr. Alle Details hierzu stehen in der Förderrichtlinie „Bürgerengagement für den Klimaschutz“, die seit März 2019 aktiv ist.

Bürgerförderprogramm Klimaschutz
Portrait of a woman at a business meeting. © filadendron/iStock, Foto: filadendron / iStock

Welche Projekte kann man einreichen?

Eingereichte Projekte sollten:

  • dem Klimaschutz und dem Gemeinwohl in Frankfurt am Main zugutekommen.
  • nachweislich dazu beitragen, Energie in Frankfurt am Main einzusparen 
  • bzw. den Anteil der erneuerbaren Energien in Frankfurt am Main zu erhöhen.
  • auf ehrenamtlichem Engagement basieren, d.h. Eigenleistungen werden nicht gefördert. Es handelt sich hierbei um einen reinen Sachkostenzuschuss.
  • noch nicht begonnen sein oder eine grundlegende Weiterentwicklung erfahren.

Hierzu zählen vor allem folgende Kategorien:

  • Förderung von Pilot- und Demonstrationsvorhaben im Bereich erneuerbarer Energien, 
  • Energieeffizienz- und Suffizienzmaßnahmen
  • Bewerbung von Klimaschutzmaßnahmen 
  • Durchführung von Veranstaltungen
  • Layout und Druck von Informationsmaterialien

 

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich folgende Teilnehmergruppen, sofern ihr Sitz sich in Frankfurt am Main befindet:

  • Einwohnerinnen und Einwohner ab 18 Jahren
  • gemeinnützige Organisationen (eingetragene Vereine, Stiftungen und gemeinnützige GmbHs)
  • Bildungs- und Lehranstalten, Kinderbetreuungseinrichtungen oder ähnliche Einrichtungen
  • Religionsgemeinschaften
     
    Sonderhinweis: Solange das geplante Projekt in Frankfurt am Main umgesetzt wird, können die oben definierten Teilnehmergruppen auch aus benachbarten Kommunen einen Förderantrag stellen.

 

Wonach entscheidet sich, ob man einen Zuschuss erhält?

Die eingereichten Unterlagen werden zunächst hinsichtlich Form und Vollständigkeit gesichtet.
Anschließend werden die Projektbeschreibungen durchgecheckt nach diesen fünf Kriterien, 
die zu unterschiedlichen Teilen gewichtet sind: 

  • Bezug zur Nachbarschaft: 30 Prozent 
  • Beitrag zum Klimaschutz (CO2-Einsparung): 30 Prozent
  • Umsetzbarkeit: 25 Prozent 
  • Übertragbarkeit: 10 Prozent 
  • Projektumsetzung im Stadtgebiet von Frankfurt am Main: 5 Prozent

 

 

Wie hoch ist der Sachkostenzuschuss? Und wann erfolgt die Auszahlung?

Der Sachkostenzuschuss kann maximal  bis zu 2.000 Euro betragen.
Im Zuwendungsbescheid wird individuell und abschließend vermerkt, in welcher Höhe der Zuschuss bewilligt wird.
Die erste Hälfte des bewilligten Zuschusses kann am Anfang des Projektes ausgezahlt werden. Die Auszahlung der zweiten Hälfte wiederum erfolgt frühestens nach Prüfung des Verwendungsnachweises, in der Regel kurz nach Abschluss des Projektes.

 

Wie hoch ist der Bewerbungsaufwand? Und wo stehen die Teilnahmebedingungen?

Der Bewerbungsaufwand ist mit Rücksicht auf ehrenamtliches Engagement bewusst so gering wie möglich gestaltet worden.
Ganz ohne Aufwand ist ein Zuschuss aus öffentlichen Mitteln allerdings nicht realisierbar. Daher gilt Folgendes:

Eine vollständige Bewerbung besteht aus Antragsformular, detaillierter Projektbeschreibung, Angebot(en), formloser Bestätigung sowie ggf. Angaben zu Einnahmen. Die Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich postalisch einzureichen.Das Energiereferat nimmt Bewerbungen ganzjährig entgegen. 

Die Förderrichtlinie ist in Kraft bis 31. August 2020. Eine Verlängerung der Förderrichtlinie ist angestrebt, aber noch nicht final beschlossen.
Das Antragsformular und die Teilnahmebedingungen zur Förderrichtlinie stehen am Seitenende als Download bereit. Alternativ sind die Unterlagen erhältlich unter: energiereferat@stadt-frankfurt.de  oder: 069-212-39193. 

Für weitere Fragen rund um die Förderrichtlinie steht Nathalie Kohlschütter im Energiereferat gerne zur Verfügung: telefonisch oder per Mail: nathalie.kohlschuetter@stadt-frankfurt.de

 

Warum bezuschusst die Stadt Frankfurt am Main klimafreundliches Bürgerengagement?

Frankfurter Initiativen stellen eine sehr aktive, selbständige und ideenreiche Akteursgruppe innerhalb der Zivilgesellschaft dar, vor allem in den Bereichen Energieeinsparung und Suffizienz. Bisher wurden einige, ausgewählte Klimaschutzprojekte seitens der Stadt Frankfurt am Main auf Stadtteilebene punktuell unterstützt (z.B. Repair Cafés). Seit März 2019 ermöglicht die neue Förderrichtlinie nun mehr Kontinuität sowie eine bessere Übersicht über die Förderung von Projekten. Die Teilnehmer der Förderrichtlinie werden mit ihrem Projekt automatisch für ein Jahr Mitglied im Team Frankfurt Klimaschutz 2050.

 

Wie lauten die Klimaschutz-Ziele der Stadt Frankfurt am Main?

Die Förderrichtlinie „Bürgerengagement für den Klimaschutz“ ist ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept der Stadt Frankfurt am Main, um die Klimaschutzziele 2050 zu erreichen. Bis 2050 will die Stadt den Energiebedarf um die Hälfte reduzieren. Die Deckung des Restenergiebedarfs soll 2050 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien aus Frankfurt und der Region erfolgen. Gleichzeitig sollen die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um mindestens 95 Prozent reduziert werden. 

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