Drogenabhängige Menschen ohne Krankenversicherung, Suchtkranke im Bahnhofsviertel, die kaum erreichbar sind für Hilfen oder Substitution, können dennoch aktiv vor Hepatitis und HIV geschützt werden.

Drogenabhängige Menschen ohne Krankenversicherung, Suchtkranke im Bahnhofsviertel, die kaum erreichbar sind für Hilfen oder Substitution, können dennoch aktiv vor Hepatitis und HIV geschützt werden.

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Impfprojekt im Bahnhofsviertel

Impfprojekt im Bahnhofsviertel
Impfprojekt im Bahnhofsviertel bietet Suchtkranken auch ohne Krankenschein einen Schutz vor HIV und Hepatitis © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Drogenreferat
Erfolgreiches Impfprojekt im Bahnhofsviertel gegen HIV und Hepatitis

 

Drogenabhängige Menschen ohne Krankenversicherung, Suchtkranke im Bahnhofsviertel, die kaum erreichbar sind für Hilfen oder Substitution, können dennoch aktiv vor Hepatitis und HIV geschützt und bei Bedarf behandelt werden. Das Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main hat dafür ein Impfprojekt im Bahnhofsviertel aufgelegt, das die Malteser Suchthilfe Frankfurt in der Ambulanz in der Niddastraße 49 anbietet.   

Neben der Impfung gegen Hepatitis A und B können Betroffene dadurch erstmals auch in die Behandlung gegen Hepatitis C vermittelt werden und – als absolutes Novum für Suchtkranke in prekären Lebensumständen - die vierwöchige Post-Expositions-Prophylaxe (PEP) erhalten, eine „Nach-Risiko-Vorsorge“, wenn es zum Kontakt mit HIV-Erregern kam. Bis dato war die Behandlung nur für Risikoberufsgruppen über die Unfallkassen gesichert.

Immer freitags von 13 bis 15 Uhr stehen die Ärztinnen und Ärzte der Malteser Suchthilfe in der Ambulanz, Niddastraße 49, zur Verfügung, stellen Diagnosen, ermitteln den Impfstatus, klären über Infektionsrisiken und Prophylaxe auf, vermitteln an niedergelassene Ärzte zur Hepatitis C Therapie oder zum HIV-Zentrum der Uniklinik.


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