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Umwelt

BHKW - In Mehrfamilienhäusern

Zuständige Stelle
Adam-Riese-Straße 25
60327 Frankfurt am Main
Telefon
Fax
E-Mail
Internet

Öffnungs- und Sprechzeiten

So erreichen Sie uns:

Hotline: 069 212-39193

Montag - Donnerstag: 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Freitag: 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr

Anfahrtsinformationen

S-Bahn-Station Galluswarte (S-Bahn-Linien S3, 4, 5 und 6)

U-Bahn-Station Hauptbahnhof (U-Bahn-Linien U4, 5)

Straßenbahn-Haltestelle Speyerer Straße oder Galluswarte (Linien 11, 21)

Bus-Haltestelle Galluswarte (Buslinie 52)

 

Für die Anreise mit dem PKW ist zu beachten, dass die Zufahrt zur Adam-Riese-Straße 25 über die Mainzer Landstraße erfolgen muss. Eine Anfahrtsskizze finden Sie unten zum Download.

Ihre Anreise:

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Leistungsbeschreibung

BHKW – wirtschaftlich in Wohngebäuden

 

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist dann wirtschaftlich, wenn es möglichst lange läuft. Als Richtwert gilt: 5.000 Stunden im Jahr sollten es schon sein, damit das BHKW zum Goldesel wird.

In Mehrfamilienhäusern (ab 8 bis 10 Wohneinheiten) werden kleine BHKW zur zentralen Beheizung eingesetzt, wenn ein ausreichender Wärmebedarf besteht.

Ein Klein-BHKW kann nicht nur in Neubauten sondern auch in das bestehende Heizungssystem von vorhandenen Gebäuden eingebunden werden.

Somit sind sie eine Option für

  • Wohnungsbaugesellschaften
  • Vermieter von Mehrfamilienhäusern
  • Eigentümergemeinschaften

 

Gerade auch Hausverwaltungsgesellschaften erobern sich mit dem know how über Betrieb und Abrechnung von BHKW ein neues Geschäftsfeld, dass Sie ihnen am Markt Vorteile gegenüber Konkurrenten bringt.

 

Für Neubau und auch im Sanierungsfall verbessert sich durch den Einsatz eines BHKW der Primärenergiefaktor (Qp) der Wärmeerzeugung. Dadurch wird es möglich die günstigsten Fördersätze aus den KfW-Programmen zu erhalten. Ein BHKW wirkt sich positiv auf die Bewertung des Gebäudes im Energiepass aus.

 

Die Anlagen weisen elektrische Leistungen ab ca. 3 kW und thermische Leistungen ab ca. 8 kW auf. Die Größe entspricht dann ungefähr der einer Waschmaschine. Selbst bei diesen geringen Leistungen ist in kleinen Mehrfamilienhäusern mit typischem Wärmebedarf eine gute Auslastung und damit ein wirtschaftlicher Betrieb möglich.

 

Zusätzlich zum BHKW sollte immer auch ein Spitzenlastkessel – eine normale Heiztherme mit kleiner Leistung – installiert sein, der in Zeiten von hohem Wärmebedarf in Betrieb geht.

 

Unser Angebot für Sie

  • Kostenloser BHKW-Check

Wir erstellen für Sie eine unverbindliche Machbarkeitsuntersuchung. Sprechen Sie uns an.

  • Klimaschutzstadtplan

Hier finden Sie Informationen zu einer Vielzahl realisierter BHKW Projekte in Frankfurt. Viele Kurzbeschreibungen sind diesem virtuellen Stadtplan hinterlegt.

  • BHKW Checkliste

Das „Who is Who“ der Kraft-Wärme-Kopplung in Frankfurt. Adressen von Netzbetreibern, Genehmigungsstellen, Fördermittelgebern.

  • BHKW Contracting Anbieterliste

Sie wollen die Installation u. den Betrieb Ihrer KWK Anlage lieber anderen überlassen. Sie wollen sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren. Sie wollen dennoch die die Vorteile niedrigerer Kosten und eines positiven Images nutzen. Die auf der nebenstehenden Liste aufgeführten Unternehmen unterstützen Sie.

  • BHKW Installateure

Wer liefert, installiert und wartet ein BHKW? Die Liste gibt Auskunft, speziell für den Raum Frankfurt.

  • BHKW Planerliste

Besonders größere BHKW Anlagen sollten sorgfältig geplant werden. Ingenieurbüros mit großer Erfahrung auf diesem Gebiet finden Sie auf unserer Planerliste.

 

Einfache Realisierung

BHKW sind vorkonfektioniert – quasi von der Stange- in allen Größen- und Leistungsklassen (Waschmaschinengröße bis Schiffsdiesel) am Markt verfügbar.

Der Einbau und die Einbindung in ein neues oder bestehendes Heizungssystem erfolgt in der Regel problemlos innerhalb eines halben Tages.

Die Wartung erfolgt – wie bei Ihrem Heizkessel - über das Fachunternehmen. Es bietet sich ein sogenannter Vollwartungsvertrag an. Dieser Vertrag regelt die Wartungsintervalle und –Tätigkeiten. Die Kosten werden in der Regel anhand der produzierten Kilowattstunden Strom abgerechnet.

Hilfreich für Sie können nebenstehende Listen von lokalen und regionalen Fachunternehmen aber auch von Projektbeispielen sein, die Sie im Prozeß von der Projektidee bis zur Umsetzung Ihres BHKW betreuen können.

 

Voraussetzungen für ein BHKW

  • Zentralheizungssystem:

Eine Grundvoraussetzug. Viele Abnehmer (z.B. Wohnungen) werden durch ein System miteinander verbunden. Somit ist eine gleichmäßige Auslastung des BHKW gegeben.

  • Mindestwärmebedarf:

Je gleichmäßiger sich Ihr Wärmebedarf über das Jahr verteilt desto besser. Um die 100.000 kWh sollten es schon sein. So läuft das BHKW quasi rund um die Uhr

  • Strombedarf:

Sollten Sie einen gleichmäßig hohen (Allgemein) Strombedarf haben, kann ein BHKW für Sie sehr rentabel werden. Sie müssen den Strom nicht bei beim Versorgungsunternehmen kaufen – Sie bekommen sogar noch eine gesetzliche garantierte Förderung obendrauf.

  • Hydraulischer Abgleich (HA)

Der HA stellt sicher dass jeder Wärmeabnehmer gerade mit der Wärmemenge versorgt wird die er benötigt. Dadurch kommt es zu niedrigen Rücklauftemperaturen, die die Wirtschaftlichkeit und Effizienz des gesamten Heizsystems erhöhen.

 

Fördermöglichkeiten für BHKW

  • KfW Erneuerbare Energien - "Standard„

Gefördert werden folgende Maßnahmen:

- Errichtung, Erweiterung und Erwerb von Anlagen, die die Anforderungen des Gesetzes zur Neuregelung des Rechts Erneuerbarer Energien im Strombereich (EEG) vom 25.10.2008 erfüllen

- Errichtung, Erweiterung und Erwerb von KWK-Anlagen

- Anlagen zur Wärmeerzeugung, die die Anforderungen des Programmteils "Erneuerbare Energie - Premium" nicht erfüllen.

 

  • KfW Programm „Wohnraum Modernisieren“

Erneuerung von Zentralheizungsanlagen oder deren Komponenten einschließlich der unmittelbar dadurch veranlassten Maßnahmen.

 

  • KfW Programm "Energieeffizient sanieren"

Austausch der Heizung einschließlich Einbau einer Umwälzpumpe der Klasse A und/oder einer hocheffizienten Zirkulationspumpe.

 

  • Gesetz zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG)

Mit dem KWKG soll der Erhalt, die Modernisierung und der Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen gefördert werden. Das Gesetz regelt die Vergütung des in das öffentliche Netz eingespeisten Stroms. Die Vergütung für eingespeisten Strom besteht aus drei Bestandteilen und wird zur Einspeisevergütung, also dem Betrag in Cent pro Kilowattstunde, die der Betreiber letztendlich erhält aufsummiert.

 

  • Energiesteuer Gesetz (EnergieStG)

BHKW-Anlagen sind nach §53 EnergieStG von der Energiesteuer befreit. Die mit der Brennstoffrechnung gezahlte Energiesteuer wird für den gesamten Brennstoffeinsatz zur Erzeugung von Strom und Wärme bei Erfüllung der Bedingungen aufgrund der Energiesteuermeldung vom Hauptzollamt erstattet.

 

  • Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)

Beim Betrieb eines BHKW mit erneuerbaren Energien, z. B. einem Pflanzenöl- oder Holzpellet-Stirling-Motor, wird der Strom nach dem EEG vergütet, mit garantiertem Vergütungssatz über 20 Jahre. Netzbetreiber sind verpflichtet, den Strom abzunehmen. Es wird entweder nach dem KWKG oder nach dem EEG vergütet.

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