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Alle können ihren Beitrag zum Artenschutz leisten

28.02.2025, 14:20 Uhr

Im Norden des Hauptfriedhofs unterstützen Insektenhotels beim Arten- und Naturschutz, Foto: Stefan Maurer
Im Norden des Hauptfriedhofs unterstützen Insektenhotels beim Arten- und Naturschutz © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stefan Maurer

Zum Welttag des Artenschutzes am Montag, 3. März, informiert Klima- und Umweltdezernentin Zapf-Rodríguez über Möglichkeiten, wie alle den Artenschutz in Frankfurt unterstützen können

Städte sind nicht nur Lebensräume für Menschen, sondern auch für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Doch zunehmende Flächenversiegelung, intensive Bebauung und der Rückgang naturnaher Lebensräume gefährden die Artenvielfalt. Der jährlich am 3. März stattfindende Internationale Tag des Artenschutzes erinnert daran, wie wichtig der Erhalt der Artenvielfalt für unsere Gesellschaft ist.

„Fast 7000 heimische Tierarten sind gefährdet, weltweit ist rund ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Der Schutz der Artenvielfalt ist nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch entscheidend für unsere Lebensqualität: Sie trägt zur Stabilität und Gesundheit von Ökosystemen bei, die saubere Luft, frisches Wasser und fruchtbare Böden liefern. Zudem fördert eine artenreiche Natur Erholung, Wohlbefinden und nachhaltige wirtschaftliche Möglichkeiten“, betont Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez. „Der Erhalt der lokalen Biodiversität beginnt vor unserer Haustür. Nur wenn wir gemeinsam handeln, können wir das Artensterben aufhalten und die biologische Vielfalt langfristig sichern. Denn kahle Wiesen summen nicht!“

Während die Stadt Frankfurt unter anderem Maßnahmen aus dem Arten- und Biotopschutzkonzept wie ezwa jährliche Feldhamsterauswilderungen ergreift, können sich auch Bürgerinnen und Bürger aktiv am Schutz von Frankfurts Artenvielfalt beteiligen.

Folgende Artenschutz-Maßnahmen sind schnell und unkompliziert umgesetzt

  • Gärten und Balkone naturnah gestalten: Heimische Blumen und Sträucher pflanzen, die Insekten und Vögeln Nahrung bieten
  • Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und stattdessen natürliche Alternativen nutzen
  • Laubhaufen und Totholzhaufen als Lebensräume für Igel bereitstellen
  • Ungemähte Wiesenbereiche stehen lassen, um Lebensräume für Wildbienen und Schmetterlinge zu erhalten
  • Insektenhotels als Unterschlupf oder Nisthilfe für bedrohte Insektenarten bauen
  • Standortgerechte Hecken und Sträucher anstelle von Zäunen nutzen, um Lebensräume für Kleintiere zu schaffen
  • Lichtverschmutzung durch Außenbeleuchtung reduzieren, um nachtaktive Tiere wie Fledermäuse zu schützen
  • Keine Wildtiere füttern oder aus ihrem natürlichen Lebensraum entfernen
  • Weniger Plastikverpackungen und Einwegprodukte verwenden, um die Umweltverschmutzung zu minimieren
  • Weitere Informationen finden Interessierte unter frankfurt.de/artenschutzInternal Link.

 

Zum Hintergrund

Der Tag des Artenschutzes (World Wildlife Day) wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung des Artenschutzes hinzuweisen. Seit 2013 wird er jährlich am 3. März gefeiert und steht jedes Jahr unter einem speziellen Motto, das aktuelle Herausforderungen im Naturschutz aufgreift


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