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Klimalotsen: Jetzt an der Onlinebefragung teilnehmen

24.02.2025, 15:23 Uhr

Das Gesundheitsamt Frankfurt erweitert sein KoGi-Projekt um das Thema „Klimawandel und Gesundheit“

Was tun, wenn es im Sommer so heiß wird, dass der Körper an seine Grenzen kommt? Wie verhält man sich bei Starkregen richtig? Wie ernährt man sich klimafreundlich? Und wie bewegt man sich klimaschonend fort? Antworten auf Fragen wie diese geben künftig die Klimalotsinnen und-lotsen, die das Frankfurter Gesundheitsamt in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit dem Verein Kinder im Zentrum Gallus – Mehrgenerationenhaus Frankfurt ausbildet.

Bevor die Schulungen für die Lotsinnen und Lotsen beginnen, ruft das Gesundheitsamt die Frankfurterinnen und Frankfurter dazu auf, sich an der Onlinebefragung zum Thema „Klimawandel und Gesundheit“ zu beteiligen. Es möchte wissen, welche Informationen hilfreich für ein gesundes Leben sind, in welchen Themenfeldern sich die Bürgerinnen und Bürger bereits gut informiert fühlen und wo eher weniger. Die Umfrage findet sich auf frankfurt.de/klimalotsenInternal Link, die Teilnahme dauert etwa zehn Minuten.

„Die Umfrage hilft uns, herauszufiltern, was genau die Menschen in der Stadt interessiert und wo sie Informationsbedarf haben. Mit diesem Wissen können wir ein praxisnahes Ausbildungsprogramm und damit im nächsten Schritt ein passgenaues Informationsangebot für die Bürgerinnen und Bürger entwickeln“, sagt Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Gesundheitsamts. „Beteiligen Sie sich an der Umfrage! Je mehr Input wir bekommen, desto gezielter können wir die Menschen in der Stadt informieren und sie dabei unterstützen, gut und gesund durch Hitzeperioden oder andere Extremwetterereignisse zu kommen.“

Mit ihren Vorträgen in Stadtteil- und Kulturzentren, Vereinen, Begegnungsstätten oder Kirchengemeinden sollen die Klimalotsen künftig dazu beitragen, die Gesundheitskompetenz der Frankfurterinnen und Frankfurter im Umgang mit den Folgen des Klimawandels zu stärken. Das Projekt ist unter dem Dach der Kommunalen Gesundheitsinitiativen interkulturell (KoGi) verortet und wird vom GKV-Bündnis für Gesundheit gefördert.

Das GKV-Bündnis für Gesundheit unterstützt innovative Projekte, welche die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung fördern und konkrete Lösungen zur Bewältigung der gesundheitlichen Herausforderungen durch den Klimawandel bieten. Ziel des Bündnisses ist es, den Dialog über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit zu stärken und nachhaltige Projekte zu fördern, die positive Impulse für das gesamte Gesundheitssystem setzen.

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