FRANKFURT.DE - DAS OFFIZIELLE STADTPORTAL

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Amt für Wohnungswesen

Infobörse für gemeinschaftliches Wohnen am 24. September

16.09.2022, 14:25 Uhr

Das Foto zeigt eine Stellwand mit zwei Menschen davor. An der Stellwand hängen ausgedruckte Grundrissen eines kleinen Hauses einer Wohnprojektinitiative.
Lebendiger Austausch an einem Infostand auf der Infobörse für gemeinschaftliches Wohnen. © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Ulrich Herding
Amt für Wohnungswesen und Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen laden zum Austausch und zur Vernetzung ein 

Am Samstag, 24. September, findet die 16. Frankfurter Infobörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen statt. In den Räumen des Dezernats Planen, Wohnen und Sport, Kurt-Schumacher-Straße 10, startet um 10 Uhr das Bühnenprogramm. Im Fokus steht dieses Jahr die Frage, warum sich der lange Atem, den die Gruppen im Prozess benötigen, lohnt. Neben einem Vortrag von Ricarda Pätzold, Deutsches Institut für Urbanistik, kommen Projekte zu Wort, die seit Jahren die Stadt Frankfurt prägen und gestalten. Ab 12 Uhr steht das Vernetzen und Plaudern an Infoständen von Projekten, Initiativen und Organisationen im Mittelpunkt – mit Kinderspielecke, gemütlichen Sofas, gutem Kaffee und spannenden Fachleuten.

Innovationsbringer und Schlüsselelement für lebendige Städte

„Gemeinschaftliche Wohnprojekte ermöglichen es immer mehr Menschen in Frankfurt am Main, in der verlässlichen Gemeinschaft statt im anonymen Mietshaus zu wohnen. Die Vorteile, privat und für die Stadtgesellschaft, liegen auf der Hand: Die Wohnungen sind langfristig bezahlbar. Kleinfamilien und ältere Menschen sind in Mehrgenerationenprojekten nicht mehr isoliert. Die Architektur entspricht den Bedürfnissen der Bewohnenden statt allein nur der Wirtschaftlichkeit. Und die Projekte tragen zur nachbarschaftlichen Vernetzung bei und wirken somit ins Quartier“, fasst Birgit Kasper, Leiterin des Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen, die Vorzüge zusammen. „Auf der Infobörse wird dieser Innovationsgeist greifbar“, fährt Kasper fort. Dieses Jahr legt das Netzwerk einen besonderen Fokus auf die Unterstützung bei der Neugründung von Initiativen und lädt deshalb zu zwei Vernetzungstreffen für Neuinteressierte ein.

„Die große Bedeutung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten für eine lebendige Stadt ist inzwischen breit anerkannt. Die Stadt Frankfurt am Main freut sich daher, dass auf der Infobörse die ganze Vielfalt an Akteuren zusammenkommt. Die persönlichen Kontakte ermöglichen Einblicke in die Entstehung und Praxis gemeinschaftlichen und genossenschaftlichen Wohnens“, ergänzt Mike Josef, Dezernent für Planen, Wohnen und Sport. „Gerade jetzt, angesichts gestiegener Bau- und Finanzierungskosten, Material- und Fachkräftemangel sowie anhaltend hoher Grundstückspreise, brauchen wir diesen Austausch mit den alten Wohnprojekten und neuen Wohninitiativen“, unterstreicht Josef die Relevanz der Veranstaltung.

Freier Eintritt und weiterführende Informationen

Der Eintritt für Besucherinnen und Besucher ist frei. Eine Vorab-Registrierung – wie noch im vergangenen Jahr – ist nicht notwendig. Es gibt Heiß- und Kaltgetränke, Kuchen und Mittagsspeisen. In der Spielecke können jüngere Besucherinnen und Besucher mit Bauklötzen bauen, malen und basteln.

Die Räumlichkeiten bieten viel Platz und eine leistungsstarke Belüftungsanlage sorgt für regelmäßigen Luftaustausch. Besucherinnen und Besucher werden dennoch gebeten, eine medizinische Maske mitzubringen.

Die Veranstaltung wird vom Amt für Wohnungswesen der Stadt Frankfurt am Main und dem Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen organisiert. Weitere Informationen und das vollständige Programm sind unter Telefon 069/212-47316Internal Link oder unter frankfurt.de/infoboerseInternal Link erhältlich.
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