Panoramabilder

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Geoinformationen

Panoramabilder der Frankfurter Straßen

 

Aufnahmefahrzeug
Aufnahmefahrzeug © Stadt Frankfurt am Main

Wenn Sie in Frankfurt so ein Fahrzeug sehen (siehe Bild), lässt das Stadtvermessungsamt den Frankfurter Straßenraum befahren und systematisch abfotografieren. Die Fahrzeuge sind mit Kameras und Laserscannern ausgestattet und nehmen während der Fahrt alle 5 Meter ein Panoramabild auf. So entstehen auf der Gesamtlänge des öffentlichen Straßenraumes von rund 2.000 km rund 400.000 Bilder und Laserscandaten.

Gesichter und Kfz-Kennzeichen sind aus datenschutzrechtlichen Gründen in allen Bildern unkenntlich gemacht (verpixelt). Der Zugriff auf die Aufnahmen ist nur geschlossenen Nutzergruppen innerhalb der Stadtverwaltung und städtischer Betriebe gestattet. Durch die regelmäßige Befahrung in einem ein- bis zweijährigen Turnus wird eine Historie aufgebaut. So können Veränderungen im Straßenraum in den Bildern betrachtet werden.

Anwendung und Einsatzmöglichkeiten

Die Aufnahmen ermöglichen eine Bestandsaufnahme des öffentlichen Straßenraums und der angrenzenden Bebauung. Ziel ist es, eine Datengrundlage für eine Reihe gesetzlich vorgegebener städtischer Aufgaben zu erhalten. Dazu zählen beispielsweise der Aufbau und die Führung eines Verkehrszeichenkatasters, die Zustandskontrolle des Straßennetzes oder das Planen der Müllrouten. Auch für die Planung verkehrstechnischer Projekte, für die Unterstützung eines städtischen Liegenschaftsmanagements und für die Fortführung der städtischen Kartenwerke stellen die Bilder eine wertvolle Informationsquelle dar.

Beispiel Panoramabild, EZB
Beispiel Panoramabild, EZB © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stadtvermessungsamt

Außerdem bieten die Aufnahmen eine große Unterstützung für die Einsatzplanung von Hilfs- und Rettungskräften. In den hochauflösenden und georeferenzierten 360°-Aufnahmen lassen sich Punkte, Strecken und Flächen exakt messen, so dass z. B. Gebäudehöhe und Zufahrtsbreite für Einsatzfahrzeuge ermittelt werden können.

Das Stadtvermessungsamt gewährleistet die Bereitstellung der Bilder und den Systembetrieb. Über ein internes städtisches Geoinformationssystem OfficeGIS sind die Aufnahmen für städtische Mitarbeiter zugänglich.

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