Drogen im Straßenverkehr

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Projekte und Kampagnen

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Tipps und umfassende Informationen für Fahranfänger © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Drogenreferat

Check, wer fährt!


Drogenreferat veröffentlicht zwölfte Auflage mit Infos und Tipps für junge Verkehrsteilnehmerinnen
Wie teuer wird's, wenn man mit Handy am Steuer erwischt wird? Was kann passieren, wenn man mit Alkohol im Blut in eine Verkehrskontrolle gerät? Und welchem Risiko setzt man sich aus, wenn man unter Drogeneinfluss Auto fährt? Alle wichtigen Daten und Fakten, Infos und Tipps rund um Alkohol-, Medikamenten- und Drogenkonsum im Straßenverkehr finden junge Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer kurz und kompakt in der Broschüre der Präventions-Kampagne „Check, wer fährt!“. Inzwischen kann die zwölfte, aktualisierte Auflage der seit dem Jahr 2000 ausgegebenen Broschüre beim Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main bestellt werden:

Telefon: 069-212-30124 oder per E-Mail: drogenreferat@stadt-frankfurt.de

Die Broschüre eignet sich als Lehrmittel für den Präventionsunterricht an Schulen und Fahrschulen. Auf der Webseite zur Kampagne findet sich zudem ein interaktives Wissensquiz für Fahranfänger. Die Webseite checkwerfaehrt.de richtet sich in getrennten Portalen an junge Menschen sowie an Multiplikator*innen. Adressen von Beratungsstellen in der Nähe bieten zusätzlichen Service für Ratsuchende.

Die Check, wer fährt!-Kampagne leistet seit inzwischen mehr als 19 Jahren Aufklärung. Vor sechs Jahren haben das Drogenreferat der Stadt Frankfurt und die Fachstelle Prävention des Vereins Arbeits- und Erziehungshilfe als Initiatoren der Kampagne zusätzlich die Aktionstage an weiterführenden Schulen ins Leben gerufen. Immer kurz vor Beginn der Sommerferien rollen seither Mitarbeitende der Fachstelle Prävention und Studierende mit dem Check, wer fährt!-Mobil auf Frankfurter Schulhöfe, bauen Rauschbrillenparcours, Spiel- und Infostände auf. Jedes Jahr beteiligen sich an dem kostenfreien Angebot rund acht Schulen mit mehr als 1000 Jugendlichen.

Um möglichst viele Fahranfänger zu erreichen, sollten „möglichst alle“ weiterführenden Schulen im Laufe der Jahre das Präventionsangebot nutzen, sagt Gesundheitsdezernent Majer und verweist auf die jährlichen Unfallstatistiken von Polizei und Versicherungen. Trotz der sinkenden Zahl an Ordnungswidrigkeiten wegen Alkohols gilt die Gruppe der 18- bis 24-jährigen Verkehrsteilnehmer*innen unvermindert als „Risikogruppe“. Seit einigen Jahren steigt zudem die Zahl an Unfällen, die auf Ablenkung durch Handy, Navi und Co zurückzuführen sind. Verkehrsexpert*innen schätzen, dass etwa 20 Prozent aller Unfälle durch Ablenkung (mit-)verursacht werden.

Check, wer fährt! reagiert auf diese aktuellen Trends und Themen und hat sich in den vergangenen 19 Jahren entsprechend weiterentwickelt. Für Gesundheitsdezernent Stefan Majer ist Check, wer fährt! auch daher ein „präventiver Dauerbrenner“.

Frankfurter Schulen, die bei den Aktionstagen mitmachen und das Check, wer fährt!-Mobil mit Besatzung chartern wollen, können sich bei der Fachstelle Prävention anmelden.           Telefon 069-97383930 oder per E-Mail: praevention@vae-ev.de

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