Internationaler Frauentag

Internationaler Frauentag

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Frauenreferat

Internationaler Frauentag

Der Internationale Frauentag oder Weltfrauentag wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen

Internationaler Frauentag 2018, Römer
Internationaler Frauentag 2018, Römer © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Barbara Walzer

Zum ersten Frauentag 1911 kamen in Dänemark, Österreich, Schweden, der Schweiz, Deutschland und in den USA Frauen zu Demonstrationen und Versammlungen zusammen. Im Mittelpunkt damals stand die Forderung nach dem Wahlrecht für Frauen.  1918 wur­de das Frau­en­wahl­recht in Deutsch­land ein­ge­führt, 1919 konn­ten Frau­en das ers­te Mal wäh­len. Feministinnen wie Jenny Apolant (1874-1925), Henriette Fürth (1861-1938) oder Bertha Pappenheim (1859-1936) kämpften mit hohem persönlichen Einsatz für dieses Recht. Mit Bannerporträts im öffentlichen Raum und vor allem im Frankfurter Kaisersaal erinnerte das Frauenreferat  im Rahmen der Kampagne „Macht.Frauen.Politik“ an die ersten Feministinnen: Statt der Kai­ser und Köni­ge des Hei­li­gen Römi­schen Rei­ches Deut­scher Nati­on stan­den die zen­tra­len Akteu­rin­nen der inter­na­tio­na­len ers­ten Frau­en­be­we­gung um 1900 auf ganz beson­de­re Wei­se im Mit­tel­punkt.

Die Errungenschaften dieser Frauen bestimmen noch immer unsere Gegenwart. Ihr Einsatz für Demokratie und Gleichberechtigung hat Frankfurt und Deutschland geprägt. Die Themen die sich beschäftigten - Politik, Bildung, Arbeit, körperliche Selbstbestimmung - haben nicht an Aktualität verloren. Seit damals, seit der Frauenbewegung vor rund 50 Jahren bis heute kämpfen Frauen* und Mädchen* auf unterschiedlichen Wegen für das gleiche Ziel: Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen* und Mädchen* am politischen und gesellschaftlichen Leben. Ein Symbol für diesen solidarischen Kampf ist der Internationale Frauentag. Die Forderungen orientieren sich in jedem Jahr an der aktuellen politischen Lage des einzelnen Landes.

 

Aber auch moderne Feminist*innen stellen sich in die Tradition der Frauenbewegung.
Vor rund einem Jahr hat das Frankfurter Frauenreferat das Projekt This is what a feminist looks like - in Frankfurt ins Leben gerufen.

 

Für das Porträtprojekt hat Katharina Dubno im Auftrag des Frauenreferats 100 Frankfurter Persönlichkeiten fotografiert, die sich als Feminist*innen verstehen und Gesicht zeigen: generationsübergreifend, divers und kraftvoll. Diese werden zum ersten Mal im öffentlichen Raum zu sehen sein.
Wer die Fotos noch digital sehen möchte kann diese unter dem folgenden Link aufrufen: Frauen Macht Politik FrauenportraitsExternal Link

 

In Live sind die Porträts in Kooperation mit der Heussenstamm-Stiftung sowie in Zusammenarbeit mit der Fotografin Katharina Dubno zu sehen.

 

Mehr Infos: Flyer Feminist Look likeExternal Link

 

Fotoausstellung "Frankfurt Feminism" vom 11.03 - 09.04.2020

Vernissage am 10.03.2020, 19.00 Uhr
Grußworte: Rosemarie Heilig – Frauendezernentin und Dr. Ina Hartwig – Kulturdezernentin
im Heussenstamm. Raum für Kunst und Stadt
Braubachstraße 34, 60311 Frankfurt,
geöffnet Mittwoch bis Samstag 14.00 - 18.00 Uhr

mit audiovisueller Rauminstallation & Podiumsgespräch "RESISTANCE & IDENTITY"
17.03.2020, 19.30 Uhr
Eröffnung: Rosemarie Heilig – Frauendezernentin und Sabine Seitz – Geschäftsführerin FFFim Fotografie Forum Frankfurt
Braubachstraße 30-32, 60311 Frankfurt
im Rahmen der Ausstellung RESISTANCE & SENSIBILITY COLLEZIONE DONATA PIZZI WOMEN PHOTOGRAPHERS FROM ITALY (01.02. - 26.04.2020)

 


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