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Lviv wird Europäische Jugendhauptstadt 2025

04.04.2025, 14:17 Uhr

Frankfurt gratuliert seiner Partnerstadt und stärkt junge Perspektiven mit Förderprogramm „She STARTS“

Die ukrainische Stadt Lviv ist zur Europäischen Jugendhauptstadt 2025 ernannt worden. Am 21. Februar 2022, nur drei Tage vor der russischen Invasion, hatte sich Lviv um den Titel beworben.
 

Stadträtin Eileen O’Sullivan übergibt das Gastgeschenk der Stadt Frankfurt an Lvivs Bürgermeister Andriy Sadovyi, Foto: Referat für Internationale Angelegenheiten
Stadträtin Eileen O’Sullivan übergibt das Gastgeschenk der Stadt Frankfurt an Lvivs Bürgermeister Andriy Sadovyi © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Referat für Internationale Angelegenheiten

„Die Zukunft Europas wird von jungen Menschen gestaltet“, sagt Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Internationales, die zur Eröffnungszeremonie am Donnerstag, 3. April, eingeladen war. „Dass diese Auszeichnung an eine Stadt geht, die mitten im Krieg den Blick nach vorne richtet und jungen Menschen Hoffnung gibt, ist ein wichtiges Signal in Europa. Bei der Auftaktveranstaltung haben jungen Menschen aus Lviv eindrucksvoll die Kultur und Identität der Stadt gezeigt. Es war bewegend zu erleben, wie der Krieg als Teil der aktuellen Realität sichtbar wurde und gleichzeitig der hoffnungsvolle Blick in die Zukunft niemals verloren ging.“
 
„Dies sind wirklich bedeutende Tage in unserer Geschichte. Wir beginnen das Jahr der Europäischen Jugendhauptstadt als Ausdruck unserer Widerstandsfähigkeit, unseres Glaubens an das Leben, unserer Kreativität und unseres Vertrauens in eine strahlende Zukunft“, sagt Andriy Sadovyi, der Bürgermeister von Lviv.
 
Aus den Herausforderungen des Krieges heraus hat Lviv ein Jugendprogramm entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse junger Menschen mit Kriegserfahrungen zugeschnitten ist. Im Mittelpunkt steht dabei junge Menschen zu ermutigen in der Ukraine zu bleiben und eine stärkere Vernetzung zwischen jungen Menschen in der Ukraine und im übrigen Europa zu fördern.
 
Hierbei unterstützt auch die Stadt Frankfurt am Main. Mit dem trilateralen Frauenprojekt „She STARTS“ werden junge Frauen aus Lviv, Krakau und Frankfurt im Bereich Unternehmertum gefördert. Im Zuge des Programms haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit unternehmerische Ideen zu entwickeln, internationale Kontakte zu knüpfen und berufliche Perspektiven zu erweitern. Ziel ist es, junge Frauen aus Lviv zu ermutigen vor Ort zu bleiben, um dort ein Unternehmen zu gründen und ihre berufliche Perspektive zu stärken.

Das Programm findet von Dienstag, 24., bis Freitag, 27. Juni, in Krakau sowie von Mittwoch, 24., bis Samstag, 27. September, in Frankfurt statt. In Frankfurt wird es vom Referat für Internationale Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit der Kompass gGmbH organisiert. Interessierte können sich unter kompassfrankfurt.deExternal Link bewerben.
 
Der Besuch unterstreicht die enge Verbindung Frankfurts zu seiner ukrainischen Partnerstadt und setzt ein Zeichen für eine gemeinsame europäische Zukunft.


Zum Hintergrund


Die Auszeichnung zur Europäischen Jugendhauptstadt wird jährlich vom Europäischen Jugendforum vergeben. Städte aus ganz Europa bewerben sich um den Titel, der jeweils für ein Jahr verliehen wird. Für das Jahr 2025 hatten sich 19 Städte beworben. In der Endrunde standen: Fuenlabrada (Spanien), Izmir (Türkei), Lviv (Ukraine) und Tromsø (Norwegen).


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