Die Gefahren im Müll: Wilde Ablagerungen und ihre Folgen für Mensch und Umwelt
27.02.2025, 12:41 Uhr

Mit dem Frühling und den steigenden Temperaturen steigt die Zahl
der wilden Ablagerungen in Frankfurt. Dabei handelt es sich zum einen um
nicht angemeldeten Sperrmüll, der von Bürgerinnen und Bürgern auf die Straße
gestellt wird, zum anderen aber auch um Bauschutt, alte Reifen, Behälter mit
Öl, Diesel oder Benzin und andere gefährliche Abfälle, die illegal im
städtischen Grün entsorgt werden.
Im vergangenen Jahr gab es mehr als 7000 Aufträge an die Frankfurter
Entsorgungs- und Service GmbH (FES), um diese wilden Ablagerungen zu entsorgen.
Sind sie kleiner als ein Kubikmeter werden sie von der Straßenreinigung
abgeholt. Sind sie größer als ein Kubikmeter werden sie von der
Entsorgungslogistik der FES, also mit dem Sperrmüllfahrzeug, abgeholt. Handelt
es sich um eine wilde Ablagerung, die zu Verkehrsbehinderungen führt, kommt die
Mobile Schnellreinigung der FES. Wurden im Stadtgebiet Schadstoffe wie Altöl
und Diesel oder Autobatterien illegal entsorgt, dann werden diese gesondert
abtransportiert und über die Schadstoffsammlung entsorgt.
Wilde Ablagerungen und
ihre Folgen
Die unsachgemäße Entsorgung von Sperrmüll und Schadstoffen ist sowohl für die
Umwelt als auch für Menschen ein großes Risiko. Schließlich können Diesel,
Altöl oder Benzin auslaufen und über die Kanalisation ins Grundwasser geraten.
Die Brandgefahr ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Illegal entsorgte
Grünabfälle können zur Stolperfalle werden, Spiegel oder Glas können brechen
und bei Mensch und Tier zu Verletzungen führen. Gefährlich kann es auch werden,
wenn Akkus oder Autobatterien in Sperrmüll-Möbeln verstaut werden. Werden diese
im Müllfahrzeug gepresst und dadurch beschädigt, kann es zu Bränden kommen.
Die richtige Entsorgung von ungeliebten Möbeln oder Elektroaltgeräten ist
einfach und schnell möglich, telefonisch oder online. Bis zu
zehn Kubikmeter Sperrmüll werden kostenfrei innerhalb weniger Tage
abgeholt. Hilfreich ist es, wenn der Sperrmüll bereits nach Altmetall, Holz und
Elektrogroßgeräten sortiert ist, da FES mit drei verschiedenen Fahrzeugen den
Sperrmüll einsammelt.
Was gehört in den Sperrmüll?
- Elektrogeräte wie Fernseher, Kühlschränke oder Computer
- Holzteile und Altmetall wie Regale, Schränke, Tische und Stühle
- Restlicher Sperrmüll wie Teppiche, Matratzen und Kunststoffmöbel
Weitere Informationen zur Sperrmüll-Anmeldung gibt es
unter fes-frankfurt.de/informatives-frankfurtplus/sperrmuellExternal Link.
Schadstoffe können auf dem Wertstoffhof abgegeben werden oder bei der mobilen
Schadstoffsammlung. Diese ist zu festen Terminen in den verschiedenen
Frankfurter Stadtteilen vor Ort und nimmt Schadstoffe entgegen.
Weitere Informationen zur Schadstoffsammlung gibt es unter fes-frankfurt.de/services/schadstoffsammlungExternal Link.
Wilde Ablagerungen können ebenfalls telefonisch unter 0800/200-8007-10Internal Link oder per E-Mail an services@fes-frankfurt.deInternal Link gemeldet werden.