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Geschäftsstelle der KAV

Leben retten gehört an die erste Stelle

02.07.2019, 08:00 Uhr

Pressemitteilung der KAV 02.07.2019

Die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung (KAV) unterstützt die Kritik am Verfahren gegen die Sea-Watch-Kapitänin Rackete und unterstützt alle Protestaktionen dazu.

Menschenleben zu retten hat die oberste Priorität auf der ganzen Erde und muss es auch bleiben. Die Bedeutung des menschlichen Lebens und es zu retten ist nicht selbstverständlich entstanden, sondern wurde zum Teil jahrhundertelang hart erkämpft. Es darf nicht sein, dass Gesetze, die vielleicht andere nationale Güter schützen, den Schutz von Menschenleben aufheben.

In diesem konkreten Fall muss Europa einvernehmlich und eindeutig für die Werte eintreten, für die es einmal geschaffen wurde. Im Vertrag über die Europäische Union (EU-Vertrag) heißt es im Artikel 2:
„Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören.“
Was zählen Menschenwürde, Freiheit und Menschenrechte, wenn das Menschenleben nicht an erster Stelle kommt?

Die KAV plädiert dafür, dass auch Frankfurt am Main zu einem sicheren Hafen für alle Menschen in Not werden soll.

gez. Jumas Medoff
(Vorsitzender der KAV)

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