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Geschäftsstelle der KAV

KAV wird von Zentralverband des Deutschen Handwerks bestätigt

05.10.2022, 08:00 Uhr

Peter Wollseifer, der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks hat die Praxis der Ausländerbehörden in Deutschland kritisiert und als „Ausländerabwehrbehörden“ bezeichnet. Er meint damit die mangelnde Bereitschaft gegen den Fachkräftemangel aktiv zu werden. Die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländerbehörde (KAV) hat dies auch in Frankfurt am Main festgestellt. Es besteht eine Zurückhaltung darin, einen möglichen Ermessensspielraum bei der Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen voll auszuschöpfen. Genau das wäre aber in Zeiten eines so gravierenden Mangels an Fachkräften notwendig.
Die KAV kämpft seit vielen Jahren für eine bessere, kundenfreundliche und leistungsorientierte Ausländerbehörde in Frankfurt. Eine Behörde, die sich an der Wirtschaftslage und des Nachwuchses (Auszubildende und Studierende) orientiert. Dazu hat die KAV bereits mehrere sachlich begründete Vorschläge eingereicht. Für uns ist die Ausländerbehörde nicht nur ein Integrationsbaustein, sondern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, z.B. gegen Fachkräftemangel, aber auch möglicher Generator von im Moment dringend benötigten Steuereinnahmen.
Wollseifer sieht die Rolle der Ausländerbehörden als Willkommenscenter. Das erfordert einen Perspektivwechsel, der nicht leicht, aber unbedingt notwendig ist, wenn wir die Internationalste Stadt Deutschlands in deren Integrationsbereitschaft und den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main stärken wollen. Die KAV regt deshalb auch den Magistrat an, die bereits gestellten Anträge der KAV noch einmal zu überprüfen und zeitnah umzusetzen.

gez. Jumas Medoff
(Vorsitzender der KAV)
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