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Amt für Straßenbau und Erschließung

Stadtbahn-Lückenschluss: Alle Varianten sind förderfähig

10.02.2021, 16:53 Uhr

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling hat das Ergebnis der vergleichenden Nutzen-Kosten-Untersuchung zu den 12 Varianten des Stadtbahn-Lückenschlusses zwischen Bockenheimer Warte und Ginnheim (sog. D II-Strecke) am Dienstag vorgestellt. Die geprüften Varianten waren aus einer Machbarkeitsstudie hervorgegangen, die die verschiedenen in der Öffentlichkeit diskutierten Möglichkeiten zur Verbindung der beiden Linienenden untersucht hatte. Alle untersuchten Streckenvarianten konnten einen Nutzen-Kosten-Indikator von über 1 erreichen, wodurch grundsätzlich die Förderfähigkeit durch Bund und Land möglich ist.

Verkehrsdezernent legt sich auf Vorzugsvarianten fest

Der Verkehrsdezernent legte sich bei der Vorstellung der Nutzen-Kosten-Betrachtung auf die Vorzugsvarianten fest, die mit den Streckenvarianten der Gruppe 3 beschrieben sind. Diese sehen eine Streckenführung unter dem Palmengarten und dem Grüneburgpark mit einer zentralen Erschließung des Campus Westend und die Stationen Bundesbank am Europaturm sowie Platenstraße bis nach Ginnheim vor.

Den Streckenvarianten der Gruppen 1 und 2 sowie 4 erteilte Oesterling eine Absage. Wobei die Varianten der Gruppe 2 aus baulichen Gründen ausscheiden, da diese durch das Erweiterungs-Bauvorhaben der Deutschen Bundesbank sowie die Planungen für die Erweiterung der Astrid Lindgren-Schule und für die Sportanlagen an der Wilhelm-Epstein-Straße unmöglich sind. Die beiden Strecken der Gruppe 1 sind zwar kostengünstig, können aber bei weitem nicht die Erschließungsfunktion übernehmen, die die Gruppe 3 erreicht. Sie fahren rund 700 Meter an der Universität. Ebenso ausgeschieden ist nach Auffassung des Verkehrsdezernenten die Variante 4, die eine Ost-Süd-Umfahrung des Grüneburgparks vorsah, da diese erheblich höhere Kosten verursache.

Die Präsentation zur Vorstellung sowie eine Grafik zu den Varianten finden Sie im Dateianhang.

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