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Amt für Straßenbau und Erschließung

Gute Fortschritte bei Radwegbeschilderung: Verkehrsdezernent Klaus Oesterling erläutert aktuellen Stand

17.06.2020, 09:05 Uhr

Fahrradweg entlang der Nidda, vor dem Eschersheimer Freibad
Fertig: Die Beschilderung für den Radverkehr steht nun auch im Frankfurter Stadtteil Eschersheim. © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Christian Chur

Stadtrat Oesterling: „Die Planung ist gut vorbereitet“

In welche Richtung geht es noch mal nach Bad Vilbel? Radfahrer, die vor der Niddabrücke am Eschersheimer Freibad stehen, können nun auf einen Blick sehen, welchen Weg sie einschlagen müssen – und dass sie noch rund neun Kilometer strampeln dürfen, um zum Ziel zu kommen. Verkehrsdezernent Klaus Oesterling machte sich am heutigen Dienstag ein Bild vor Ort von dem Ausbau des Radwegenetzes, denn mit Eckenheim und Eschersheim sind nun zwei weitere Stadtteile erschlossen. „Eine eigenständige Beschilderung für den Radverkehr sollte selbstverständlich sein, denn sie erleichtert die Orientierung enorm. Deshalb behandeln wir den Ausbau des Radwegenetzes mit hoher Priorität“, sagt Verkehrsdezernent Oesterling.

In Eckenheim hat die Schilderkolonne 112 Wegweiser sowie 25 Zwischenwegweiser an knapp 50 Standorten montiert. Die Zahlen in Eschersheim lesen sich ähnlich: Da sind es 86 Wegweiser und 34 Zwischenwegweiser an 42 Standorten. Da die Deutsche Bahn die S6-Strecke viergleisig ausbaut, gab es zwei Stellen, an denen die Schilder nicht wie vorgesehen aufgebaut werden konnten. Das wird nachgeholt, sobald es wieder möglich ist. Die Beschilderung – eben gerade der Abschnitt entlang der Nidda –  ist auf die Erfordernisse des GrünGürtel-Radrundwegs abgestimmt, der sich insgesamt auf einer Länge von mehr als 60 Kilometern im Frankfurter Grüngürtel spannt. Die farbenfrohen Plaketten am unteren Rand der Schilder machen die Radler darauf aufmerksam, wohin die Freizeitzeitstrecke führt.

Zurzeit sind zwei Kolonnen für das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) im Einsatz, die sich neben weiteren Tätigkeiten um die Beschilderung kümmern. In wenigen Tagen starten die Arbeiten in Ginnheim, danach geht es weiter Richtung Dornbusch.

Erste Schilderpfosten stehen im Westend

Parallel dazu beginnen die Arbeiten im Westend, erste Schilderpfosten sind bereits gesetzt. „Das Westend ist mit mehreren Hundert Schildern an rund 130 Standorten eine Herausforderung. Aber diese werden wir gut meistern, denn die Planung ist sehr gut vorbereitet“, schließt der Stadtrat.

Nach dem Westend wird die Beschilderung in östlicher Richtung fortgesetzt. Es folgen die Innenstadt, Bockenheim, Nordend West und Ost, Bornheim und schließlich das Ostend. Ziel ist es für das gesamte Stadtgebiet, die Radroutenbeschilderung bis spätestens Frühjahr 2021 fertigzustellen.
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