Was ist Places to See?

Was ist Places to See?

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ÜBER DAS PROJEKT

Was ist Places to see?

Geschichte, Entwicklung und Ziele

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Projektgeschichte und Information © Stadt Frankfurt am Main, Foto: David Welbergen

Was ist Places to see?
Places to see, ein Kooperationsprojekt von 22 Frankfurter Museen, Palmengarten und Zoo, bietet gemeinnützig arbeitenden Organisationen ein vielseitiges Bildungs- und Vermittlungsprogramm  – und das kostenfrei. Das Programm besteht aus Führungen und Mitmachangeboten, auf die jeweilige Besuchergruppe abgestimmt sind (BONUS)Internal Link, lädt aber auch zu einem längerfristigen Austausch (LABOR)Internal Link und zu Begegnungen mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren ein (BLIND DATE)Internal Link.

An wen richtet sich das Projekt?

Places to see richtet sich an Gruppen von Menschen von jung bis alt, die sich in Frankfurter gemeinnützig arbeitenden Organisationen engagieren oder Mitglied eines Frankfurter gemeinnützigen Vereins sind und die Frankfurter kulturelle Einrichtungen mit Vereinsmitgliedern erkunden möchten.

Welche Ziele hat das Projekt?

  1. Places to see fördert die Zusammenarbeit von Akteuren der Zivilgesellschaft und bringt dafür gemeinnützig arbeitende Organisationen und Frankfurter Kulturinstitutionen ins Gespräch.
  2. Das Projekt schafft einen kulturellen Treffpunkt für Menschen der Stadtgesellschaft und neuartige Möglichkeiten für Synergien, Vernetzung und Austausch.
  3. Places to see bietet innovative Formen der Zugänglichkeit zu den kooperierenden Frankfurter Kultureinrichtungen und berücksichtigt dabei die jeweiligen Bedürfnisse der Besuchsgruppen, seien es barrierefreie Formate, fremdsprachliche Angebote oder auch eine begleitende Kinderbetreuung.
  4. Das Projekt dient dem Abbau von Barrieren in Frankfurter Kultureinrichtungen, indem nachhaltige Strukturen der Inklusion geschaffen werden
  5. Places to see dient allen teilnehmenden Gruppen und Institutionen als Plattform, um diverse Vermittlungsformate zu erproben und gemeinnützige Arbeit gemeinsam weiterzudenken.

Wie wird das Projekt ermöglicht?
Places to see ist eine gemeinschaftliche Initiative der 24 Kulturinstitutionen und wird vom Kulturamt Frankfurt am Main unterstützt.

Wie hat alles angefangen?
Places to see ist ein Kulturprojekt der Frankfurter Museen, das 2015 ins Leben gerufen wurde und sich ursprünglich an geflüchtete Menschen richtete. Es wurde von den Vermittlungsabteilungen der Frankfurter Museen entwickelt und durch das Kulturdezernat der Stadt Frankfurt finanziert. Dabei etablierte sich ein wöchentliches Exkursionsprogramm mit Führungen und Workshops für interessierte Bewohner:innen der Notunterkünfte in Frankfurt. Seitdem hat sich der Interessentenkreis erweitert und verändert: Zahlreiche weitere Akteure wie Vereine, Projekte und Initiativen, die im Bereich der Geflüchtetenhilfe aktiv sind, kamen hinzu. So entstand ein städtisches Netz der Kooperationspartner. Dabei wurden nicht nur Kulturprogramme in die Arbeit der Vereine integriert, sondern es entstanden auch Kooperationen mit den Museen, während derer eine temporär intensivierte und bedarfsorientierte Zusammenarbeit erprobt wurde.

Wo stehen wir jetzt?
Bis heute haben bereits 4300 Menschen an dem Angebot teilgenommen.
Mit der Erweiterung des Adressaten:innenkreises auf alle gemeinnützig arbeitenden Organisationen in Frankfurt möchte Places to see die Zusammenarbeit der zahlreichen zivilgesellschaftlichen Akteure fördern und den Zugang zu den Kulturinstitutionen besonders für Gruppen erleichtern. Das Projekt fördert durch eigens für das Projekt entwickelte Vermittlungsformate den Austausch zwischen Kulturinstitutionen und Menschen der Zivilgesellschaft und zielt darauf, dazu nachhaltige Strukturen der Zugänglichkeit und Barrierefreiheit in der Frankfurter Kulturlandschaft zu etablieren. Der Anmeldeprozess ist daher auch sehr einfach gehalten. Angemeldete Organisationen können in jeder der teilnehmenden Kulturinstitutionen Gruppenführungen oder Workshops buchen und unterschiedliche Teilnahmeformate erkunden.

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