Mietspiegel

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Informationen zum Wohnungsmarkt

Mietspiegel

+++ Seit Juli 2021 läuft die Erhebung für den kommenden Mietspiegel (siehe Abschnitt „Erhebung zum Mietspiegel Frankfurt am Main 2022“). +++ Mietspiegel geben Auskunft über die ortsübliche Vergleichsmiete. Sie zeigen Mietenden und Vermietenden, welche Miethöhe angemessen ist. Die Frankfurter Mietspiegel sind qualifiziert im Sinne des § 558 d Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Der aktuelle Mietspiegel 2020 ist als Broschüre oder als PDF-Datei verfügbar (siehe Abschnitt „Bestellung und Erwerb von Druckexemplaren“).

Die Broschüre des Mietspiegels 2020 der Stadt Frankfurt am Main liegt vor der Kulisse Frankfurts.
Mit dem Mietspiegel 2020 der Stadt Frankfurt am Main lässt sich die ortsübliche Vergleichsmiete ermitteln. © Stadt Frankfurt am Main, Foto: JS

Qualifizierter Mietspiegel zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete

Sie sind

  • Mieterin oder Mieter einer Wohnung oder wollen eine Wohnung in Frankfurt am Main anmieten und fragen sich, ob die Miete angemessen ist oder ob Sie eine Mieterhöhung akzeptieren müssen?
  • Vermieterin oder Vermieter und fragen sich, welche Miethöhe für Ihre Wohnung rechtlich zulässig ist?

Im Frankfurter Mietspiegel finden Sie die Antwort auf Ihre Fragen. Er ist für die allermeisten Wohnungstypen anwendbar.


Der Mietspiegel bietet einen Überblick über die Höhe der Mieten, die in Frankfurt am Main für frei finanzierte Wohnungen üblicherweise gezahlt werden. Dabei wird unterschieden zwischen verschiedenen Wohnungstypen, die in ihrer Art, Größe, Ausstattung und Lage vergleichbar sind. Anhand der Tabellen 1 und 2 können Sie die ortsübliche Miete für Ihre Wohnung exakt ermitteln.

Grundlage für den (nicht mehr gültigen) Frankfurter Mietspiegel 2018 war die Befragung von rund 3.500 Haushalten, die Auskunft zur Miete, zu den Nebenkosten und zur Wohnungsausstattung gegeben haben sowie eine Befragung von Vermietenden. Diese breite Datenbasis wurde nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen zusammengetragen und ausgewertet. Berücksichtigt wurden ausschließlich Mieten, die in den vergangenen vier Jahren neu vereinbart oder geändert wurden. Dies ist gesetzlich vorgegeben. Der Magistrat und die zuständige Kommission haben sich darauf verständigt, den Mietspiegel 2018 nach Ablauf der Gültigkeit entsprechend der Marktentwicklung fortzuschreiben.

 

Die Werte für den (aktuell gültigen) Frankfurter Mietspiegel 2020 wurden ermittelt, indem alle Werte des Mietspiegels 2018 entsprechend der Entwicklung des vom Statistischen Bundesamt ermittelten Verbraucherpreisindexes (ehemals Preisindex für die Lebenshaltung) fortgeschrieben wurden. Die relative Steigerungsrate der Nettomieten des Mietspiegels 2020 gegenüber dem abgelaufenen Mietspiegel 2018 beträgt durchschnittlich gerundet 3,5 Prozent. Die Dokumentation der Fortschreibung liegt in Form des Berichts des Magistrats vom 04.05.2020, B 215External Link, vor. Die Kommissionsmitglieder haben sich einstimmig für eine Fortschreibung anhand des Preisindexes ausgesprochen und der Magistrat hat den Mietspiegel anerkannt. Damit gilt der Mietspiegel 2020 als „qualifiziert“.

Ein qualifizierter Mietspiegel hat den Vorteil, dass er in aller Regel auch vor Gericht als Beweismittel anerkannt ist und dass die Vermietenden bei einem Mieterhöhungsverlangen verpflichtet sind, auf die Mietspiegel-Mieten hinzuweisen. Der Mietspiegel hilft sowohl Mietenden als auch Vermietenden – Unstimmigkeiten über die zulässige Höhe der Miete können so auf einfache Weise ausgeräumt werden.

Rechtsgrundlage für die Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels ist der § 558d Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).

Hier finden Sie weitere Informationen zu MieterhöhungsverlangenInternal Link, Mietpreisbremse Internal Linksowie MietpreisüberhöhungInternal Link.

 

KAPPUNGSGRENZE SOWIE WIEDERVERMIETUNGSMIETEN UND MIETPREISBREMSE

 

Zu beachten ist, dass in Frankfurt am Main sowohl eine Kappungsgrenze als auch die sogenannte Mietpreisbremse gilt.

Durch die Kappungsgrenze sollen in bestehenden Mietverhältnissen starke Mietsprünge bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete verhindert werden. Die Miete darf innerhalb von 3 Jahren um nicht mehr als 15 Prozent steigen (Hessische Mieterschutzverordnung (MiSchuV)External Link in Verbindung mit § 558 Abs. 3 Satz 2 BGB).

Die sogenannte Mietpreisbremse bedeutet, dass Wiedervermietungsmieten höchstens 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen (Hessische Mieterschutzverordnung (MiSchuV)External Link in Verbindung mit § 556d Abs. 2 BGB). Die Mietpreisbremse gilt inzwischen in allen Stadtteilen Frankfurts. Von der Mietpreisbremse ausgenommen sind unter anderem Neubauten und umfassend sanierte Wohnungen. Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten der Mietrechtlichen BeratungInternal Link.

WOHNLAGEN

Um die mietspiegel-bezogene Wohnlage einer Liegenschaft adressgenau zu ermitteln, können Sie neben der Karte in der Mietspiegel-Broschüre auch das Geoportal der Stadt Frankfurt am Main External Linknutzen. Geben Sie dort im Suchfenster die betreffende Straße und dann Hausnummer ein, klicken auf das Feld „Suchen“ und wählen die korrekte Adresse in den Ergebnissen aus. Wofür die einzelnen Farben und die Schraffierung stehen, erfahren Sie, wenn Sie auf das Feld „Legende“ klicken.

Erhebung zum Mietspiegel Frankfurt am Main 2022

Seit Juli 2021 läuft die Erhebung zum kommenden Mietspiegel. Weitere Informationen können Sie vorläufig den Pressemitteilungen entnehmen:

 

Das IFAK Institut GmbH & Co. KG, Taunusstein, wird im Auftrag des Frankfurter Magistrats die Erhebung durchführen und hat eine Unterseite mit Informationen zur Mietspiegel-ErhebungExternal Link erstellt.

 

Sie können an der Befragung nur teilnehmen, wenn Sie zu den zufällig ausgewählten Haushalten gehören und ein entsprechendes Anschreiben zur Kontaktaufnahme erhalten haben. Das „Zufallselement“ ist wichtig. Daher können wir zusätzliche freiwillige Nach-Meldungen nicht berücksichtigen.

Bestellung und Erwerb von Druckexemplaren

Sie können den Mietspiegel 2018 und 2020 als Broschüre über dieses Bestellformular External Linkerwerben (3,- € Schutzgebühr zzgl. Porto). Ältere Druckexemplare erhalten Sie gerne auf Anfrage. Bitte beachten Sie: Der Verkauf des Mietspiegels vor Ort im Amt für Wohnungswesen ist NICHT möglich.

 

Gegen eine Schutzgebühr von 3,- € kann die gedruckte Fassung des aktuell geltenden Mietspiegels 2020 innerhalb Frankfurts auch über den Zeitschriftenhandel versandkostenfrei bezogen werden. Fragen Sie einfach bei Ihrem Zeitschriftenkiosk nach.

 

Die aktuelle Version des Mietspiegels haben wir für Sie als auch PDF-Datei im Downloadbereich unten online gestellt.

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Dokumente zum Frankfurter Mietspiegel

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