Allgemeinverfügung zum Entnahmeverbot an Frankfurter Gewässern

Allgemeinverfügung zum Entnahmeverbot an Frankfurter Gewässern

Gewässerschutz

Allgemeinverfügung zum Entnahmeverbot an Frankfurter Gewässern

Zum Schutz der Gewässerökologie hat die Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde eine Allgemeinverfügung erlassen, die eine Wasserentnahme aus oberirdischen Bächen im Stadtgebiet Frankfurt sowie aus der Nidda und deren Altarmen untersagt.

Trockenes Bachbett Liederbach
Trockenes Bachbett Liederbach © Stadt Frankfurt am Main, Umweltamt, Foto: Andreas Müller

Ab dem 13.07.2022 tritt die Allgemeinverfügung zur Beschränkung des Gemeingebrauchs und des Eigentümer- und Anliegergebrauchs im Hinblick auf die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern vom 05.07.2022 in Kraft.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und den seit Wochen fehlenden abflussrelevanten Niederschlägen nehmen die Wasserstände in den zahlreichen Frankfurter Gewässern stetig ab. Einige Gewässer sind bereits trockengefallen.

 

Um diese empfindlichen Ökosysteme vor zusätzlichen Stressfaktoren zu schützen, wird ein Verbot für die private Wasserentnahme an den Bächen, der Nidda sowie an den Nidda-Altarmen ausgesprochen.

Das Verbot gilt bis einschließlich 31.10.2022.

Es gilt nicht für zugelassene Benutzungen (Erlaubnisse, Genehmigungen, Altrechte).

Sobald sich die Situation entspannt, wird die Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde die Öffentlichkeit informieren und das Nutzungsverbot aufheben.

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