Zum Stand der Dinge

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KEK-WEB 2021 Ergebnisse

Zum Stand der Dinge

Vortrag von Frau Julius (Trüper, Gondesen und Partner)

Stand der Dinge
Auszug Präsentation: Zum Stand der Dinge © Stadt Frankfurt am Main, Foto: TGP Lübeck

Frankfurter Kleingärten

Frau Julius führt aus, dass die Kleingärten in Frankfurt 2,3% der Fläche einnehmen. Viele der Anlagen sind Teil des Grüngürtels, bzw. liegen sie in diesem wichtigen und für viele gut erreichbaren Erholungsraum. Über 500 ha Grün- und Gartenflächen haben so eine besondere Funktion für das Gemeinwohl. Seit 2019 werden im Rahmen des Kleingartenentwicklungskonzeptes (KEK) Daten gesammelt, um Entwicklungsziele und Ideen auf eine ordentliche Basis zu gründen. Die Bedeutung der 15.000 Kleingartenparzellen in 107 Vereinen ist historisch gewachsen und durch das Bundeskleingartengesetz geschützt. Daneben gibt es auch kleinflächigere Mietergärten, Urban Gardening-Projekte und als Besonderheit in Frankfurt die Freizeitgärten. In eigenständiger Verantwortung werden ca. 1.000 Parzellen als Kleingärten von der Bahnlandwirtschaft als Eigentümerin der Bahn verwaltet.

Einordnung und Erhalt

Im Vergleich zu anderen Großstädten liegt Frankfurt hinsichtlich der Versorgung mit Kleingärten im mittleren Bereich. Insgesamt gibt es in Frankfurt ein Defizit an Flächen, besonders auch an Erholungsflächen im dicht bebauten Innenstadtbereich. Deshalb sind die Erhaltung des Bestands und der Ersatz für gefährdete Gärten und Anlagen besonders wichtig. Die Sicherung der Kleingartenflächen im Rahmen von Bebauungsplänen wird im KEK vorgeschlagen.

Wertschätzung und Öffnung

Die Wertschätzung der Gärten durch die allgemeine Bevölkerung hilft, ihren Bestand zu sichern. Eine stärkere Öffnung der Anlagen ist auch erwünscht, damit Nachbarn und Interessierte diese Flächen ebenfalls genießen können. Dabei geht es nicht darum, jeglichen Schutz der Gärten aufzugeben, sondern Möglichkeiten zu finden und Ideen zu verfolgen, wie mithilfe von  Kooperationen z.B mit Kindertageseinrichtungen und Altenheimenn oder auch Gatronomie mehr Menschen von den Gärten in der Stadt profitieren können
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Präsentation KEK WEB 2021