Verankerung im Stadtteil

Verankerung im Stadtteil

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KEK-WEB 2021 Ergebnisse

Verankerung im Stadtteil

Sind gemeinsame Interessen vorhanden, finden sich auch Kooperationen

Bienenlehrpfad
Bienenlehrpfad © Stadt Frankfurt am Main, Foto: TGP Lübeck

Vielfalt

Soziale Kontakte entstehen zum Beispiel über das gemeinsame Interesse in der Selbstversorgung. Die Gärten könnten eine größere Rolle in der Stadtteilentwicklung spielen. Das Quartiersmanagement kann sich gut vorstellen, dass Aktionen mit Senioren, mit Sportgruppen oder mit Kitas stattfinden. Umgekehrt steht das Bürgerstadtteilbüro auch für Fragen bereit. Man kennt die Stadtverwaltung gut und wünscht sich mehr Kontakt zu den Kleingartenvereinen.
Es gibt einige Beispiele für Öffnungen - Kitas, Imker oder beispielsweise auch einen Gruppengarten der Kirche für Flüchtlingskinder oder gemeinsames Kochen innerhalb der Kleingartenanlagen. Beispiel ist eine Kleingartenanlage mit 23 verschiedenen Nationen, einem Altersspektrum der Pächter*innen 23 bis 80 Jahre und mit regem Austausch. Junge helfen den Alten und übernehmen später den Garten. Einige Ideen können aufgrund der Kleingartenordnung nicht umgesetzt werden, z. B. Tierhaltung außer dem Halten von Bienenvölkern.

Wie Angebote „von außen“ beantwortet und in das Vereinsleben eingebettet werden können, ist eine Frage, für die man Ideen entwickeln kann.

Negative Auswirkungen

Allerdings wurden auch immer wieder auftretende Probleme mit Vandalismus genannt, hier empfiehlt sich eine Beratung bei der Präventionsstelle der Polizei. Ein weiteres Problem ist in manchen Quartieren die Vermüllung, die auch mit Hilfe der Stabsstelle Sauberes Frankfurt bisher nicht in den Griff zu bekommen ist. Die Probleme sind aber auch hier von der Lage und den speziellen Bedingungen der Kleingartenanlage abhängig.
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