Ganztagsschule

Ganztagsschule

header image

Schulen in Frankfurt am Main

Ganztagsschule

Ganztagsschulen und ihre Quartiere eröffnen Möglichkeiten zu Schulerfolg, Wohlbefinden und Chancengerechtigkeit von Kindern beizutragen. Dafür braucht es eine enge Verzahnung von Bildung, Erziehung und Betreuung. Bildungsprozesse finden an unterschiedlichen Orten, über verschiedene Akteure und vielfältige Gestaltungsformen statt. Der Begriff Schule wird neu definiert. Daher gilt es, die Angebote im Ganztag auf die Perspektive von Kindern auszurichten.

Sichtbar ist ein geöffneter Vogelkäfig, der symbolisch für die Schule steht, aus dem Kind heraus fliegt.
Quartiere als Orte der Potenzialentfaltung © Markus Gaertner, Foto: Markus Gaertner

Ganztag nach Frankfurter Art

Die Stadt Frankfurt begleitet die Ganztagsprogramme des Landes mit kommunalen Förderlinien bereits seit 15 Jahren. Jedoch können nicht alle Bedarfe der Familien nach ganztägiger Versorgung, insbesondere die von Grundschulkindern, gedeckt werden. Der quantitative Ausbau von Ganztagsplätzen erfährt durch die wachsende Zahl an EinwohnerInnen in Frankfurt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie den bundesweiten Rechtsanspruch auf Betreuungsplatzgarantie für Grundschulkinder ab 2025 eine besondere Dringlichkeit. Zentral in der Frankfurter Schulentwicklung ist
zudem die nachhaltige Qualitätsentwicklung ganztägiger Angebote. Bereits im integrierten Schulentwicklungsplan 2015–2019 (iSEP) wurden Maßnahmen benannt, die zum Ziel haben, die Korrelation von Herkunft und Bildungserfolg aufzubrechen und allen Kindern faire Bildungschancen zu bieten.

Ganztag als Kooperationsmodell von Schule und Quartier

Mit dem Gesamtkonzept ganztägig arbeitende Grundschulen hat sich die Stadt Frankfurt zum Ziel gesetzt, die strukturellen Voraussetzungen für den bundesweiten Rechtsanspruch auf Betreuungsplatzgarantie für Grundschulkinder ab 2025 auf kommunaler Seite zu schaffen. Den Auftrag hierfür erhielt das Stadtschulamt über einen entsprechenden Magistratsbeschluss vom 08.09.2017. Angestrebt wird, die kommunale Förderlinien und Landesressourcen zu einem einheitlichen Konzept zusammenzuführen und bestehende finanzielle, personelle und sächliche Strukturen zu überprüfen und an einen modernen und kooperativen Ganztag anzupassen. Durch das Verschlanken der Strukturen kann der Verwaltungsaufwand verringert und eine höhere Transparenz der Angebote erzielt werden. Zudem schafft das als Kooperationsmodell von Schule und Quartier entwickelte Konzept den Rahmen für die Vernetzung mit dem Stadtteil. Darüber hinaus bietet es den Eltern Verlässlichkeit und gleichzeitig Flexibilität durch die Möglichkeit aus drei Modellvarianten auszuwählen. Um das Erfahrungswissen von institutionellen Bildungsakteuren, Eltern und Kindern in die Konzeptentwicklung miteinzubeziehen und das Ganztagsangebot entsprechend hochwertig und modern auszugestalten, fand 2019 ein groß angelegter Beteiligungsprozess statt. Ergebnis waren 47 Maßnahmen, festgehalten in einem Gesamtkonzept zur Gestaltung von ganztägig arbeitenden Grundschulen.

Frankfurter Grundschulen erproben das Konzept

In der Pilotierung, ab dem Schuljahr 2020/2021, werden die Maßnahmen des Konzeptes nun standortbezogen erprobt und ausgewertet. Ziel ist es, herauszufinden, ob die Maßnahmen, die im Beteiligungsprozess entwickelt wurden, im Alltag für Frankfurter Grundschulen und deren Quartiere trag- und zukunftsfähig sind. Ein weiteres Ziel ist, die Pilot-Standorte aus den drei Perspektiven Pädagogik, Architektur und Organisation zu beraten, sodass diese befähigt sind, ein auf ihren Standort abgestimmtes Konzept umzusetzen und den Betreuungsbedarf zu erfüllen. Bis zu 15 Frankfurter Grundschulen und deren Quartiere können das Konzept pilotieren. Voraussetzung ist, dass die Schulgemeinschaft und das Quartier dieses Vorhaben gemeinsam trägt. Möglich ist, dass sich zwei Grundschulen aus einem Stadtteil/ mit aneinandergrenzenden Quartieren gemeinsam bewerben. Die Planungsprozesse können übergreifend gestaltet werden. In Frankfurt soll nicht irgendein Ganztagsangebot entstehen, es soll vor allem von den Kindern her gedacht sein. Mit dem Gesamtkonzept ganztägig arbeitende Grundschulen zielt die Stadt Frankfurt darauf, verlässliche,
bedarfsorientierte und qualitativ hochwertige Bildungs- und Betreuungsangebote vorzuhalten. Sie sollen dazu beitragen, das Gleichgewicht zwischen Familie und Beruf weiter zu verbessern und mehr Teilhabechancen zu ermöglichen.

inhalte teilen

Downloads

Öffnungs- und Sprechzeiten


BITTE BEACHTEN SIE!

Regulär haben wir für den Publikumsverkehr geöffnet – aufgrund der aktuellen Coronavirus-Lage jedoch unter besonderen Rahmenbedingungen.

Eine persönliche Beratung kann NUR mit einem vorher per E-Mail oder telefonisch vereinbarten Termin stattfinden!

Bitte wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen und Ihrer Terminanfrage in den Bereichen

  • Kindertagesbetreuung,
  • Elternentgelte,
  • Ausbildungsförderung / Schüler- BAföG sowie
  • Schülerbeförderung / Fahrtkostenerstattung 

per Telefon oder E-Mail an das Stadtschulamt. Die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich mit Ihnen in Verbindung.

E-Mail-Adressen und Telefonnummern finden Sie auf unserer Webseite unter den jeweiligen thematischen Schwerpunkten.

Bitte beachten Sie: Die persönliche Vorsprache kann nur mit maximal 2 Personen stattfinden. Bitte tragen Sie sowohl im gesamten Gebäude als auch während der Beratung eine Mund-Nasen-Bedeckung. Wir tun es auch!

Danke, dass Sie uns auf diese Weise bei der Umsetzung des Infektionsschutzes aktiv unterstützen!

 

Mo - Mi, Fr
08:30 - 15:30 Uhr

Telefonische Sprechzeit der Hotline.


Do
08:30 - 18:00 Uhr

Telefonische Sprechzeit der Hotline.

 

Für folgende Bereiche gelten gesonderte Sprechzeiten:

  • Infobörse Kindertagesbetreuung
  • Elternentgelte
  • Ausbildungsförderung/ Schüler-BAföG
  • Schülerbeförderung/ Fahrtkostenerstattung

 

Persönliche Termine nur nach Vereinbarung.


Weitere Adressen

Mörfelder Landstraße 6

60598 Frankfurt am Main (Nebengebäude)

(Nebengebäude)

Stadtschulamt map marker