Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen zu Schulen

Coronavirus SARS-CoV-2 - Informationen zu Schulen

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Schulen in Frankfurt am Main

Informationen zur Notbetreuung in Schulen und FAQs zum Schulstart

Die hessischen Schulen bleiben bis voraussichtlich 5. Juni geschlossen - dies betrifft sowohl den Unterricht als auch andere schulische Veranstaltungen. Ab dem 27. April wird der Schulbetrieb jedoch schrittweise wieder aufgenommen. Die nächsten beide Schritte erfolgen am 18. Mai sowie am 2. Juni. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Kultusministeriums. Die Links finden Sie unten. Bitte beachten Sie auch die FAQs zum Schulstart am Ende dieser Seite.

Notbetreuung


Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis 6, bei denen ein Elternteil (oder ein alleinerziehender Elternteil) in einer sogenannten kritischen Infrastruktur tätig ist, ist eine Notbetreuung in der Schule für die gewohnten Schul- respektive Betreuungszeiten möglich. Die Liste der betroffenen Berufsgruppen External Linkwird vom Sozialministerium erstellt und gegebenenfalls aktualisiert.
Voraussetzung für die Notbetreuung ist, dass das Kind keine Krankheitssymptome zeigt.

Beantragung der Notbetreuung


Die Notbetreuung muss von den Eltern schriftlich beantragt und ein entsprechender Arbeitgebernachweis vorgelegt werden. Auf der Webseite des KultusministeriumsExternal Link finden Sie die Bescheinigung für Funktionsträger zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur, die von den Erziehungsberechtigten und Arbeitgebern ausgefüllt werden muss.

Weiteres

Einschulungsuntersuchungen

Die Einschulungsuntersuchungen sind wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus bis mindestens 20. April 2020 aussetzt.

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

Hessisches Sozialministerium
Informationen SchulenExternal Link
Fremdsprachliche InformationenExternal Link

Hessisches Kultusministerium
Informationen für ElternExternal Link

Informationen für SchülerExternal Link

Informationen für Schulleitungen und LehrerkräfteExternal Link

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Häufig gestellte Fragen zum Schulstart (Stand: 24. April 2020, 12:20 Uhr)

Gibt es Schutzmasken für die Schüler?

 

Ja. Die Stadt stellt den Schulen 45.000 Masken als Erstausstattung für die Schüler zur Verfügung. Die Schutzmasken wurden bereits allen Schulen geliefert. Auch für die städtischen Beschäftigten in den Schulen, zum Beispiel die Schulsekretariate und die Schulhausverwaltungen, steht eine ausreichende Anzahl an Mund-Nasen-Bedeckungen bereit. Das gleiche gilt für die Mitarbeiter der Träger in der Jugendhilfe oder der Erweiterten Schulischen Betreuung.

Welche Regeln gelten für Lehrkräfte und andere Mitarbeiter der Schulen, wenn zum Beispiel Lehrer Schülern etwas an ihrem Platz erklären müssen?

Lehrkräfte und andere Beschäftigte achten im Schulbetrieb selbstverständlich auf die Einhaltung der Abstandsregeln. Eine Maskenpflicht gilt für sie den Vorgaben des Landes Hessen gemäß nicht.

Gibt es im Unterricht Gruppen- oder Partnerarbeiten?

Laut Auskunft des Kultusministeriums dürfen aktuell weder Gruppen- noch Partnerarbeiten stattfinden.

Wie ist der Mindestabstand von 1,5 Metern in den Klassenräumen zu gewährleisten?

Hierfür werden mehrere Maßnahmen umgesetzt:

  • Die Tische stehen weiter auseinander.

  • Die Schüler sitzen jeweils einzeln an einem Tisch.

  • Damit das möglich ist, werden die Klassengrößen angepasst.

  • Die Lehrer achten genau auf die Einhaltung der Maßnahmen.

 

Zusätzlich werden die Schüler dafür sensibilisiert, dass es notwendig ist, Abstand zu halten. Die Erfahrung zeigt, dass gerade junge Menschen Regeln einhalten, wenn sie deren Gründe verstehen. Eltern können diesen Prozess unterstützen, indem sie die aktuellen Gesundheitsgefahren erklären.

Gibt es genügend Seife und Papierhandtücher?

Schulen haben natürlich ein eigenes Budget, um zum Beispiel Seife oder Papierhandtücher zu besorgen. Bei Engpässen werden wir als Stadt zusätzliche Bestellungen für weitere in diesem Rahmen notwendige Hygieneartikel gesondert finanzieren. 

Wie wird die Hygiene in den Toiletten und Waschräumen sichergestellt?

Zusätzlich zu den regulären vom Amt für Bau und Immobilien durchgeführten Reparaturen steht aktuell ein Budget in Höhe von 1000 Euro pro Schule für kleine Reparaturen und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Hygiene in den Schultoiletten und Waschräumen bereit.

 

Um wie empfohlen die Reinigungsintensität in den Toiletten erhöhen zu können, wird kurzfristig die Anzahl der Präsenzkräfte in den Schulen aufgestockt.

 

In Schulen, die aktuell – zum Beispiel aufgrund von Baumaßnahmen – in provisorischen Modulanlagen untergebracht sind und deshalb nicht in jedem Klassenraum über einzelne Wasseranschlüsse verfügen, werden in den Klassenräumen zusätzliche Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt.

Wie wird die Einhaltung der Abstandsregeln in den Pausen überwacht?

Die Pausen sollen nach den Vorgaben des Kultusministeriums gestaffelt stattfinden, damit sich weniger Schüler in den Schulhöfen aufhalten. Die Aufsicht ist gehalten, besonders aufmerksam zu sein.

 

Zusätzlich gilt auch hier: Die Schüler werden dafür sensibilisiert, dass es wichtig ist, auch in den Pausen und nach dem Unterricht Abstand zu halten.

Welche Ausnahmen gelten von der Pflicht zum Schulbesuch?

Schüler, die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, sind vom Schulbetrieb weiter befreit. Gleiches gilt für Schüler, die mit Angehörigen einer Risikogruppe in einem Hausstand leben.

Ich habe Angst, dass sich mein Kind im Sport- oder Musikunterricht anstecken kann!

Der Sportunterricht fällt aktuell aus.

 

Im Musikunterricht verzichten die Lehrkräfte auf das gemeinsame Singen. Ansonsten wird auf den Mindestabstand zwischen den Schülern geachtet wie in jedem anderen Unterrichtsfach auch.

Was ist bei der Verpflegung meines Kindes zu beachten?

Geben Sie Ihrem Kind gesunde und vor allem auch ausreichend Verpflegung mit, da die Schulkioske geschlossen sind und zurzeit in den Schulen noch kein Mittagessen angeboten wird.

Es wird vorübergehend kein Mittagessen angeboten, da noch kein „regulärer“ Unterricht stattfindet, sondern in einem ersten Schritt der Unterricht zur Vorbereitung der Schulabschlüsse. Erst wenn die Schulen wissen, wie viele Schüler wann anwesend sein werden, kann dem Bedarf entsprechend das Essen bestellt werden.

Mein Kind fährt mit dem ÖPNV zur Schule. Worauf ist zu achten?

Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Schulweg wenn möglich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Gerade für ältere Schüler ist das eine gute Option.

 

Ab dem 27. April ist es auch für Kinder ab sechs Jahren verpflichtend, in Bussen und Bahnen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bitte erklären Sie den Kindern regelmäßig, dass sie andere so schützen können. Und erinnern Sie sie bitte auch an den zu wahrenden Sicherheitsabstand, der das Ansteckungsrisiko ebenfalls verringert. Erfahrungsgemäß verstehen Kinder sehr gut, worum es geht.


Nicht zu empfehlen ist es, mehrere Schüler in einem Privat-Pkw zur Schule zu fahren. Das erhöht das Infektionsrisiko. Auch bleiben „Eltern-Taxis“ problematisch.

Besteht jetzt gar kein Risiko mehr?

Leider doch. Eine Öffnung der Schulen und Lockerungen der bisher im Alltag geltenden Beschränkungen sind nur dann möglich, wenn wir uns alle verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll verhalten und uns an die Hygiene- und Abstandsregeln halten.