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22.08.2017

Der neue Quartiersplatz an der Friedberger Warte ist fertiggestellt

Planungsdezernent Mike Josef (l) und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (r), © Stadt Frankfurt am Main (l), traffiQ/Stefan Krutsch (r)
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(kus) Ein weiteres Projekt des "Programms Schöneres Frankfurt" ist nach dem zweiten Bauabschnitt der Frankenallee und der Großen Friedberger Straße in diesem Jahr fertiggestellt worden. Dort, wo vorher nur Straßen und Abstandsflächen waren und die Friedberger Warte als Insel isoliert neben den neuen Wohngebieten New Betts und New Atterberry lag, ist ein neuer attraktiver Quartiersplatz entstanden.

„Mit der Fertigstellung dieses schönen neuen Platzes ist für die in den letzten Jahren entwickelten Wohnquartiere rund um die Friedberger Warte ein Stück Stadtgeschichte vervollständigt worden. Stadträumlich ideal gefasst von Erdgeschosszonen mit Einzelhandel und einem Bürger-und Seniorentreff, hat der neu hergerichtete Platz beste Voraussetzungen, ein beliebter und attraktiver Quartiersmittelpunkt zu werden“, sagt Planungsdezernent Mike Josef. „Die denkmalgeschützte Friedberger Warte ist nicht nur Namensgeber, sondern jetzt eingebunden in die neue Fläche und mit der dort beherbergten Gastronomie klarer Mittelpunkt des neuen Platzes.“

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling ergänzt: „Der seit 2011 stillgelegte Straßenabschnitt östlich der Warte wurde hier mit den vorhandenen Gehwegen zu einer zusammenhängenden 8200 Quadratmeter großen, attraktiven Platzfläche umgebaut. Die Friedberger Warte, aus ihrer Insellage befreit, bildet jetzt zusammen mit dem alten Baumbestand, eingebettet in großzügig bepflanzte Baumbeete markante Blickpunkte auf der neuen Platzfläche.“

Der neue Platz präsentiert sich mit einem Natursteinpflaster, das die Verbindung zur historischen Warte aufnimmt und damit diesem bedeutenden Denkmal gerecht wird, mit großzügigen, blühenden Pflanzbeeten um die großen Bestandsbäume sowie Aufenthaltsmöglichkeiten rund um den Platz verteilt. Besonders hervorzuheben ist hier die neue Brunnenanlage mit den zwei angrenzenden wassergebundenen Flächen, die mit ihren Bänken und Spielpunkten unter neu gepflanzten Baumhainen ein attraktiver Anziehungspunkt sind. Insgesamt wurden bei der Platzneugestaltung 18 neue Bäume gepflanzt.

Die Anforderungen mobilitätseingeschränkter und sehbehinderter Menschen wurden umfassend in die Planungen einbezogen und auf dem gesamten Platz, trotz erheblicher Höhenunterschiede von bis zu vier Metern, barrierefrei umgesetzt.

Im unteren Bereich ist ein neuer Parkplatz angeordnet, der obere Platzbereich um die Warte mit dem neuen Natursteinpflaster ist nur für Andienungsverkehr der Warte und des geplanten Wochenmarktes freigegeben. Die Anordnung der Baumbeete und Herrichtung der Oberfläche ist dafür ausgelegt, dass dort bis zu zwölf Marktstände Platz finden können.

Auch zu Nachbarschaftsfesten lädt die neue Platzgestaltung ein, wie die Akteure bei der Eröffnung schon bewiesen haben. Mit viel Engagement haben sie zum Abschluss der Bauarbeiten ein großes Fest auf die Beine gestellt.

Mit dem Bau- und Finanzierungsbeschluss wurde ein Budget von rund 4,4 Millionen Euro brutto festgelegt. Davon entfallen circa 3,8 Millionen Euro auf die Baukosten einschließlich der Fassadenbeleuchtung des Wartenturms, die in Kürze noch installiert wird und die Bedeutung dieses Denkmals im Nachtbild hervorheben wird.