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27.11.2019

Qaschqai-Nomaden im Archäologischen Museum Frankfurt

Original Qaschqai-Nomadenzelt, © Foto: Bagherpur Kashani
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(ffm)Vom 1. November bis 12. Januar 2020 können Besucher im Rahmen des Iranjahrs im Archäologischen Museum Frankfurt, das nach dem iranischen Kalender von Marz 2019 bis Marz 2020 verläuft,
ein original Qaschqai-Nomadenzelt besichtigen und begehen.

Die Qaschqai sind ein turksprachiges Volk im Sudwesten Irans, vor allem in der Provinz Fars. Bis heute leben sie teilweise nomadisch. In den Sommermonaten schlagen sie ihre Zelte im Zagros-Gebirge auf, im Winter ziehen sie mit ihren Herden in den Süden. Von großer Bedeutung sind vor allem ihre Teppichknüpfkunst und die Tierhaltung.

Besucher des Museums können das Zelt besichtigen, sich nach einem Rundgang durch das Haus darin entspannen und an verschiedenen Veranstaltungen rund um das Zelt teilnehmen.

Orientalische Märchen für Kinder

Am Mittwoch, 4. Dezember, und Mittwoch, 11. Dezember, können Kinder ab sieben Jahren im Nomadenzelt orientalischen Märchen lauschen. Dazu gibt es Tee und Gebäck. Beginn ist jeweils um 15.30 Uhr, die Teilnahme kostet fünf Euro pro Person.

After-Work-Event im Nomadenzelt

Wer tagsüber arbeitet und keine Zeit für einen Museumsbesuch hat, kann am Mittwoch, 4. Dezember, zum After-Work-Event ins Nomadenzelt kommen. Um 18.15 Uhr geht es los mit Tee und Gebäck, zudem sprechen Iranexperte Daniel Bagherpur und Natascha Bagherpour Kashani, Kustodin für den Alten Orient des Archäologischen Museums, über das Thema „Geknüpfte Kultur – Qaschqai-Nomaden Irans“. Die Teilnahme kostet neun Euro.

Die Plätze sind bei beiden Veranstaltungen begrenzt, weshalb um vorherige Anmeldung per E-Mail an fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de oder per Telefon unter 069/212-39344.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen finden sich auch im angehängten PDF.