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26.01.2015

Koreanischer Autozulieferer trifft wichtige Standortentscheidung

Logo Mando Corporation Europe, © Mando Corporation
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Neue Mando-Europazentrale kommt nach Sossenheim

(pia) Die Firma Mando Corporation Europe wird ein Grundstück in Sossenheim von der Stadt Frankfurt erwerben, um ihren bisherigen Standort zu erweitern und zur Europazentrale auszubauen. „Wir freuen uns sehr, dass Mando die Abteilungen für Forschung & Entwicklung, Vertrieb & Marketing und die Verwaltung unter einem Dach in einer neuen Europazentrale zusammenzuführen wird, direkt angrenzend an den aktuellen Standort an der Heinrich-Hopf-Straße“, teilen Bürgermeister Olaf Cunitz und Wirtschaftsdezernent Markus Frank mit. „Das Unternehmen wird über 20 Millionen Euro in Büros, Testlabors und Werkstätten investieren und verpflichtet sich, in Frankfurt mehr als 100 zusätzliche hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.“

„Mando ist ein beständig wachsendes, hoch modernes und globales Technologieunternehmen“, sagt Entwicklungsleiter Rüdiger Hiemenz. „Mit der Ansiedlung der neuen Europazentrale verfolgen wir das Ziel, langfristig in Frankfurt zu bleiben und zu wachsen.“

Mando Corporation Europe in Frankfurt ist eine 100-prozentige Tochter der Mando Corporation mit Sitz in Seoul, Südkorea. Das Unternehmen ist weltweit tätig und produziert unter anderem Brems-, Fahrwerks- und Lenkungskomponenten sowie elektronische Stabilisierungskontroll- und Fahrerassistenzsysteme für zahlreiche weltweite Automobilhersteller. Mando Europa betreibt mehrere Standorte in Deutschland. Am bestehenden Standort in Sossenheim sind derzeit rund 80 Mitarbeiter in der Entwicklung beschäftigt.

Mando will das rund 14.400 Quadratmeter große Grundstück in Sossenheim für rund 2,4 Millionen Euro erwerben. Damit liegt der Preis unter dem Bodenrichtwert, der sich allerdings auf eine Büronutzung mit einer hohen Ausnutzung bezieht und für einen produzierenden Gewerbebetrieb nicht übernommen werden kann. Zudem liegt ein Teil der Fläche im Schutzbereich einer Hochspannungs-Überlandleitung, der nicht bebaut werden kann.

Das Unternehmen hat sich außerdem eine Option auf zwei weitere Grundstücke der Stadt Frankfurt mit zusammen rund 10.000 Quadratmetern entlang der Heinrich Hopf Straße für einen Zeitraum von fünf Jahren gesichert. „Die Option ermöglicht die Chance auf eine weitere Expansion des Unternehmens am Standort Frankfurt“, sagen Cunitz und Frank. „Mit Mando binden wir einen der weltweit führenden Zulieferer der Automobilindustrie an Frankfurt. Das ist eine erfreuliche Nachricht für den Wirtschaftsstandort.“