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Kaiserplatz

Eingebunden in den innerstädtischen Verkehrsfluss liegt der Kaiserplatz in Frankfurts City vis-á-vis zu einer der ersten Adressen der Stadt, dem Hotel Frankfurter Hof. Der Platz entstand ab 1871 nach Pariser Muster, zeitgleich mit dem Grand Hotel und der Kaiserstraße. Benannt ist er in Erinnerung an die deutsche Reichsgründung von 1871. Er ist sternförmig angelegt: die Kaiserstraße streift ihn von Ost nach West als Verbindung zwischen Rossmarkt und Hauptbahnhof. Südlich beginnt die Friedensstraße, über die Bethmannstraße geht es nach Osten zum nahegelegenen Goethehaus, und im Norden führt die Kirchnerstraße ins Bankenviertel.

In Coffee Shops und Lokalen mischen sich Banker und Besucher der Stadt. Von hier lässt sich der Kaiserplatz nach Einkaufsbummel oder Besichtigungstour entspannt überschauen. Ein Schalenbrunnen aus Granit und vier Kandelaber prägen seine Mitte. Der Brunnen wurde 1876 nach dem Vorbild des Lucae-Brunnen auf dem Opernplatz geschaffen und von dem Bankier Raphael von Erlanger gestiftet. Außer dem repräsentativen Frankfurter Hof sind noch weitere Gründerzeitbauten erhalten. Von 1951 stammt das Junior-Haus mit dem runden Glastreppenhaus. Es war eines der ersten Bürohochhäuser der Stadt. Dahinter ragt der Eurotower auf, (noch) Sitz der Europäischen Zentralbank, und entlang der Friedensstraße schaut man auf die Oper Frankfurt, die nur wenige Gehminuten entfernt am Willy-Brandt-Platz steht. Am Nordrand des Platzes erhebt sich der Commerzbank-Tower auf eine Höhe von 257 Metern. Bis 2003 galt der Bau des Architekten Lord Norman Foster als höchstes Gebäude in Europa.

Adresse

Kaiserplatz
Frankfurt am Main