Logo FRANKFURT.de

29.11.2019

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen

(ffm) Immer mehr Frankfurter ärgern sich darüber: Rücksichtslos abgestellte Fahrzeuge gefährden und behindern Fußgänger, Radfahrer, Ältere und Kinder. Der städtischen Verkehrspolizei geht – leider – die Arbeit nicht aus. Doch ganz besonders leidet eine Gruppe von Menschen unter diesem Egoismus: Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen wird das europäische Verkehrspolizei-Netzwerk TISPOL - online unter https://www.tispol.org/ - mit der „Operation Enable“ sich besonders der Freihaltung von ausgewiesenen Behindertenparkplätzen, barrierefreien Querungsstellen und auch der Kontrolle von Behindertenparkausweisen widmen.

Die städtische Verkehrspolizei wird an dieser Aktion teilnehmen, so ihr Leiter Rainer Michaelis: „In Frankfurt machen wir schon lange mit zusätzlichen Schildern ganz klar: Wer Behindertenparkplätze unberechtigt zustellt, wird sofort abgeschleppt. Da werden wir am 3. Dezember ganz besonders nachschauen. Aber auch gegen möglichen Missbrauch oder Fälschung von speziellen Parkberechtigungen werden wir ganz gezielt vorgehen, hier stellen wir in den letzten Jahren leider eine Zunahme fest.“

Behindertenparkplätze gehören den Menschen mit Behinderungen – diese Botschaft will die städtische Verkehrspolizei an diesem Tag ins öffentliche Bewusstsein rücken. Damit vielleicht in Zukunft weniger gegen Missbrauch eingeschritten werden muss.