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04.11.2019

Integrationsdezernentin Weber würdigt zehnjähriges Jubiläum des Rats der Religionen Frankfurt

Sylvia Weber, Bildungsdezernentin, © Stadt Frankfurt am Main
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(ffm) Am Sonntag, 3. November, hat die Stadt Frankfurt am Main das zehnjährige Bestehen des Rats der Religionen gewürdigt. An dem Empfang im Kaisersaal nahmen wichtige Vertreter aus Politik, Religion, Kultur und der Zivilgesellschaft teil. Der Rat der Religionen ist für die Stadt Frankfurt ein zentrales Gremium für interreligiösen Dialog. Das betonte auch Integrationsdezernentin Sylvia Weber: „Der Frankfurter Rat der Religionen hat vieles und viele in Frankfurt seit seiner Gründung bewegt. Er schafft im Kleinen wie im Großen Orte der interreligiösen und interkulturellen Begegnung. Ein Meilenstein war zweifelsohne die Multireligiöse Feier in der Paulskirche anlässlich des Jubiläums 25 Jahre Deutsche Einheit. Und im vergangenen Jahr der erste Bundeskongress der Räte der Religionen in Deutschland, der hier in Frankfurt, auf die Initiative des Frankfurter Rates hin stattfand.“

Der Rat der Religionen Frankfurt wurde 2009 gegründet und erhielt 2012 den Integrationspreis der Stadt Frankfurt. Er setzt sich aus neun Religionsgemeinschaften zusammen, die durch bis zu 25 ehrenamtliche Delegierte vertreten sind. Neben Stellungnahmen zu gesellschaftlichen und politischen Themen schafft er Begegnungen und Kooperationen in Schulen, in der Jugendarbeit, in Gemeinden und anderen interessierten Organisationen. Außerdem berät der Rat der Religionen städtische Einrichtungen, Behörden, Vereine sowie Institutionen und arbeitet mit ihnen zusammen.

Zu den Kooperationspartnern zählt auch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) für die Stadt Frankfurt. Gemeinsame Projekte sind der Tag der Religionen in den Römerhallen und das „Junge Forum der Religionen“. Ziel ist, den interreligiösen Dialog zu fördern – auch in der jungen Generation – und die religiöse Vielfalt Frankfurts sichtbarer zu machen. In Frankfurt sind mehr als 260 Gemeinden unterschiedlichster Religionen vertreten.