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20.09.2019

13. Frankfurter Infobörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen am 28. September

(ffm) Am Samstag, 28. September, findet in den Römerhallen die 13. Frankfurter Infobörse zum gemeinschaftlichen und genossenschaftlichen Wohnen statt. Die Veranstaltung wird vom Amt für Wohnungswesen in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen organisiert. Die Infobörse bietet interessierten Besucherinnen und Besuchern ein breites Angebot an Informationen und Diskussionsmöglichkeiten und lädt zum Kennenlernen verschiedener gemeinschaftlicher Wohnkonzepte ein.

Vorträge in der Evangelischen Akademie

Der erste Teil der Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit einer Vortragsreihe in den Räumlichkeiten der Evangelischen Akademie am Römerberg. Zwei Vorträge stellen sowohl Genossenschaften als auch das Mietshäuser Syndikat vor – zwei gängige Rechtsformen von Wohnprojekten. Neuinteressierte erhalten so einen ersten Überblick, bestehende Wohnprojektinitiativen können sich über gelungene Praxisbeispiele anderer Kommunen informieren.

Birgit Kasper vom Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen moderiert anschließend eine Podiumsdiskussion mit den beiden Referentinnen, Rosemarie Oltmann (STATTBAU HAMBURG) und Judith Janschewski (Regionale Koordination des Mietshäuser Syndikats Tübingen), bei der noch offene Fragen geklärt werden können.

Eröffnet wird die Infobörse von Mike Josef, Dezernent für Planen und Wohnen. Josef ist es ein dringendes Anliegen ist, das gemeinschaftliche Wohnen voranzubringen. „Immer mehr Menschen erkennen, welche Vorteile gemeinschaftliche Wohnprojekte für die Stadt bieten. Daher wird das Thema in der künftigen Planung einen hohen Stellenwert einnehmen“, sagt Josef.

Programm im Römer – Chance zur Vernetzung nutzen!

Ab 12 Uhr öffnen sich die Türen der Römerhallen. Beim zweiten Teil der Infobörse präsentieren sich Ausstellende des gemeinschaftlichen Wohnens an zahlreichen Informationsständen. In bekannt bunter Zusammenstellung präsentieren lokale Wohngruppen, Initiativen, Genossenschaften und Gesellschaften ihre Erfahrungen und Wünsche zu alternativen Wohnformen; Akteure der Stadtverwaltung und interessierte Banken informieren über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. Die Palette der Themen an den Ständen der Ausstellenden ist vielfältig. Sie reicht von Wohnen im Alter, Familienleben abseits vom Reihenhaus, langfristig bezahlbares Wohnen, solidarisches Miteinander und lebendiges Stadtteilleben bis hin zur Wahl der richtigen Fördermittel und Beratungsangebote. Die Infobörse bietet Interessierten also eine gute Gelegenheit, sich mit Expertinnen und Experten auszutauschen und in Kontakt mit Projekten zu treten.

Neben den Informationsständen wird auch die Plakatgalerie zum „Hessischen Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau“ zu sehen sein. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zeichnete vergangenes Jahr Projekte und Konzepte aus, die neue Wege zum Thema Wohnen aufzeigen. In einer kleinen Ausstellung kann man sich über die ausgezeichneten Projekte sowie über neun weitere, für die engere Auswahl nominierte Projekte informieren.

„Immer mehr Menschen interessieren sich für gemeinschaftliche Wohnformen – weg von der weit verbreiteten anonymen Unverbindlichkeit hin zu einem verlässlichen, solidarischen Miteinander“, sagt Birgit Kasper vom Netzwerk Frankfurt.

Entsprechend gibt es neben realisierten Projekten eine wachsende Zahl an Projektinitiativen, die noch ein Grundstück zur Realisierung suchen. Hier rät Josef: „Informieren Sie sich jetzt und nutzen Sie die Chance, Kontakte zu knüpfen! Denn Gelegenheiten zur Umsetzung Ihrer Projekte gibt es in naher Zukunft viele: Frankfurt wächst und in jedem Neubauquartier sollen gemeinschaftliche Wohnprojekte präsent sein.“


Weitere Informationen gibt es beim Amt für Wohnungswesen unter http://www.wohnungsamt.frankfurt.de im Internet, unter Telefon: 069/212-47316 oder beim Netzwerk Frankfurt http://www.gemeinschaftliches-wohnen.de sowie unter Telefon: 069/91501060.