Logo FRANKFURT.de

20.09.2019

Schon jetzt große Resonanz auf Frankfurts ersten Sauberkeitstag ,Frankfurt Cleanup‘

Umweltdezernentin Heilig: ,Gemeinsam knacken wir Samstag die 1000er-Marke‘

(ffm) Am Samstag, 21. September, heißt es „Frankfurt Cleanup“: Mehr als 750 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zu Frankfurts ersten stadtweitem Sauberkeitstag erwartet. „Gemeinsam wollen wir unser Frankfurt saubermachen und ein Zeichen setzen gegen Vermüllung und gegen die Flut von Abfall auf unserem Planeten“, sagt Schirmherrin und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. Es sei ein „glücklicher Zufall“ dass der Sauberkeitstag mit dem Start der Aktionswoche „Week4Climate“ in Frankfurt zusammenfalle, so die Dezernentin weiter. „Die zunehmende Vermüllung unserer Umwelt ist eines unser großen Probleme hier in Frankfurt und weltweit. Was bei uns zum Beispiel nach einem Fest wie dem Mainuferfest im Main landet, gelangt irgendwann in die Ozeane und über Fische wieder bei uns auf dem Teller. Da müssen wir gegensteuern. Der „Frankfurt Cleanup“, den wir als Partner des World Cleanup Day Deutschland erstmals veranstalten, ist der richtige Anlass, auf eines unserer drängendsten Umwelt-Probleme aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren“, sagt Heilig.

50 Millionen Euro jährlich gibt die Stadt Frankfurt für die Reinigung des öffentlichen Raumes aus. „Die Müllmengen werden immer mehr. Unsere Reinigungskräfte von FES und Partnern leisten eine gute Arbeit, aber der Müll gehört in die Mülleimer, nicht in die Umwelt. Ein großer Teil des Müllaufkommens sind die Coffee-to-go-Becher“, sagt Frankfurts Umweltdezernentin. Allein 25 Millionen Coffee-to-go-Becher landeten pro Jahr zum Teil zwar in den Mülleimern, ein anderer Teil aber auch in den Parks und Grünanlagen. „Gemeinsam mit der FES haben wir in dieser Woche ein Pfandbechersystem auf den Weg gebracht. Wir hoffen, dass viele mitmachen und ‚umsteigen‘ von Einweg- auf unseren Frankfurt Mehrwegbecher“, betont die Dezernentin.

Organisiert wird der „Frankfurt Cleanup“ von der Sauberkeitskampagne #cleanffm, dem Grünflächenamt und der FES. FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler sagt: „Wir finden es toll, dass sich zusätzlich zu den vielen, in letzten beiden Jahren sprunghaft angestiegenen Stadtteilsammlungen, ein stadtweiter Sammeltag etabliert. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FES werden ehrenamtlich saubermachen – und zwar aus guter nachbarschaftlicher Tradition rund um unsere Betriebsstätte im Stadtteil Bornheim.“

Beeindruckt von dem Engagement der Frankfurterinnen und Frankfurter ist auch Holger Holland, Koordinator vom World Cleanup Day Deutschland: „Im vergangenen Jahr erst haben wir den World Cleanup Day nach Deutschland geholt. Und bereits in diesem Jahr wird an mehr als 300 Orten Müll gesammelt. Überall melden sich weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Das ist schon jetzt ein tolles Ergebnis“. Auch in Frankfurt haben seit dem Ende der offiziellen Anmeldefrist weitere Interessierte ihre Teilnahme zugesagt.

Für alle bislang Unentschlossenen gilt die Einladung von Frankfurts Umweltdezernentin: „Wer uns spontan helfen will, kann mich am Samstag am Mainufer um 11 Uhr in der Nähe des Eisernen Steges treffen.“ Dort werde sie als Schirmherrin von Frankfurt Cleanup gemeinsam mit #cleanffm, FES und dem World Cleanup Day Deutschland den Sauberkeitstag offiziell eröffnen. „Mehr als 750 Menschen haben bisher ihre Teilnahme angekündigt. Da geht vielleicht noch mehr und alle zusammen knacken wir die Marke von 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern“, hofft Heilig. Das sei doch eine gute Zielmarke für Frankfurts ersten Sauberkeitstag.