Logo FRANKFURT.de

20.09.2019

Frankfurter Tourismuszahlen weiterhin im Aufwind: Starker Start in das zweite Halbjahr

(ffm) Allein im Juli wurden 930.950 Übernachtungen (+ 8,5 Prozent) durch 555.996 Übernachtungsgäste (+ 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) generiert. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass es sich bei der Anzahl der Gäste damit um den bis dato stärksten Monat des Jahres 2019 handelt und zeitgleich um den stärksten Monat Juli überhaupt. Dass das MICE-Geschäft (Meetings Incentives Conventions Exhibitions) im Juli durch die Ferien erfahrungsgemäß verringert ist und auch keine größeren Messen stattfanden, weist signifikant auf einen Anstieg an privat motivierten Reisen hin.

Die hohen Steigerungsraten aus dem Binnenmarkt hinsichtlich der Übernachtungen (+ 15 Prozent) verdeutlichen die zunehmende Relevanz der Stadt Frankfurt als Städtereiseziel auch innerhalb Deutschlands.

Von Januar bis Juli 2019 konnten insgesamt 3.533.806 Übernachtungsgäste (+ 5,7 Prozent) und 6.115.814 Übernachtungen (+ 6,2 Prozent) in Frankfurt gezählt werden.

Die durchschnittliche Verweildauer stieg in den ersten sieben Monaten von 1,72 leicht auf 1,73 Tage an. Die Bettenauslastung lag bei 49,5 Prozent, was einer Zimmer-Auslastung von rund 68 Prozent entspricht. Die Bettenanzahl stieg von 53.635 auf 58.287 (+ 8,7 Prozent) und die der Beherbergungsbetriebe von 290 auf 305 (+ 15 Stück) an.

Darüber hinaus lohnt es sich, auf folgende Werte aufmerksam zu machen: Der größte ausländische Markt USA wuchs um 7,6 Prozent auf 395.840 Übernachtungen. Auch die großen europäischen Auslandsmärkte lieferten Spitzenergebnisse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: Spanien (+ 12,9 Prozent), Italien (+ 8,2 Prozent) Portugal (+ 25,7 Prozent). Großbritannien (+ 3,6 Prozent) verteidigte weiterhin seinen Platz als zweitgrößter Quellmarkt hinter den USA und vor China.

Wichtige Zukunftsmärkte zeigten weiterhin unterschiedliche Entwicklungen: Während die Arabischen Golfstaaten (- 6 Prozent) weiter verloren, wuchsen Indien (+ 6,5 Prozent), Brasilien (+20 Prozent), Russland (+ 11,6 Prozent) und Polen (+ 26,1 Prozent) zeitgleich überdurchschnittlich.

Große Überseemärkte aus Asien wie China (- 1,6 Prozent) und Korea (- 7,5 Prozent) verzeichneten Verluste oder stagnierten wie Japan (+ 1,3 Prozent) auf hohem Niveau.

Insgesamt wies der südosteuropäische Markt die größte Wachstumsdynamik auf: Bulgarien (+ 19,6 Prozent), Kroatien (+ 24 Prozent) und die Ukraine (+ 65,2 Prozent).

Das vollständige Tourist-Telegramm steht auf der Website
https://www.frankfurt-tourismus.de/Presse/Publikationen/Statistiken und befindet sich als PDF-Download im Anhang.