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20.09.2019

Festvortrag im Institut für Stadtgeschichte: 150 Jahre Eiserner Steg

Eiserner Steg mit Leonhardskirche und Altstadtufer, © Stadt Frankfurt am Main, Institut für Stadtgeschichte
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(ffm) Anlässlich des 150. Geburtstages des Eisernen Steges beleuchtet am Sonntag, 29. September, der Architekt und Stadtplaner Christoph Mäckler in einem Festvortrag Institut für Stadtgeschichte die Geschichte von Frankfurts berühmtester Mainbrücke. Stadtrat Bernd Heidenreich wird im Namen des Magistrats der Stadt Frankfurt ein Grußwort sprechen. Im Anschluss an den Vortrag lädt das Institut für Stadtgeschichte zu einem Umtrunk ein.

Im 19. Jahrhundert entstand die Idee einer weiteren Mainbrücke, da die Alte Brücke vom Fußgänger-, Fuhr- und Handelsverkehr vollkommen überlastet war. Eine reine Fußgängerbrücke sollte künftig den Weg vom Römer nach Sachsenhausen erleichtern. Verwirklicht werden konnte der Brückenbau durch bürgerschaftliches Engagement: Am 30. Juni 1867 gründete sich die „Actiengesellschaft zur Errichtung der Eisernen Brücke am Fahrtor“ mit dem Ziel des Baus einer aus privaten Mitteln finanzierten Fußgängerbrücke. Dieser Gesellschaft gehörten auch der spätere Architekt Peter Schmick und der Besitzer der Stahlbaufirma Fries an, die den Eisernen Steg bauten. 1868 begannen die Bauarbeiten und ein gutes Jahr später eröffnete Oberbürgermeister Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein am 29. September 1869 den Eisernen Steg.

Der Festvortrag beginnt um 18 Uhr im Refektorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Der anschließende Umtrunk ist im Eintrittspreis enthalten. Es besteht nur ein begrenztes Platzangebot. Reservierungen sind nicht möglich.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.stadtgeschichte-ffm.de sowie auf http://www.facebook.com/isgfrankfurt und http://www.twitter.com/isg_frankfurt im Internet.