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18.09.2019

Beirat Soziale Stadt Nied gegründet: Ein weiterer Schritt zu mehr Bürger-Beteiligung im Rahmen des Bund-Länder-Förderprojekts

Logo Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt', © Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
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(ffm) Der Beirat Soziale Stadt Nied hat am Mittwoch, 21. August, offiziell seine Arbeit aufgenommen. Er wurde zur Begleitung der Umsetzung des Programms Soziale Stadt Nied eingerichtet. Insgesamt 13 Bewohner aus allen Quartieren Nieds und 12 Vertreter der Institutionen sind Mitglied im Beirat Soziale Stadt. Die 25 Mitglieder vertreten die Interessen des Gebiets, beraten über städtebauliche Entwicklungen und entscheiden über Nachbarschaftsprojekte, die aus einem Verfügungsfonds finanziert werden können.

In der ersten Sitzung im August wählte der Beirat von den 13 Bewohnervertretern Helmut Grohmann, den langjährigen Vereinsringsvorsitzenden von Nied, zum ersten Vorsitzenden und den Studenten Emre Telyakar aus der Büchersiedlung zum zweiten Vorsitzenden. Die beiden werden in Zukunft die Sitzungen leiten und mit Unterstützung der Quartiersmanagerin Marja Glage vom Caritasverband Frankfurt dafür sorgen, dass die Anliegen und Themen der Nieder berücksichtigt werden. Planungsdezernent Mike Josef wünscht den beiden Vorsitzenden und allen weiteren Beiratsmitgliedern viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben: „Sie können daran mitarbeiten, den Stadtteil Nied voranzubringen und spannende Projekte zu begleiten.“

In der zweiten Sitzung des Beirats Soziale Stadt am Mittwoch, 18. September, wird es dann auch schon konkret. Timo Szuczynski, zuständiger Projektleiter vom Stadtplanungsamt, wird den Beirat und alle interessierten Gäste über erste Projekte und Planungen informieren. Auch der Verfügungsfonds, mit dem kleinere Nachbarschaftsprojekte finanziert werden können, wird an diesem Abend vorgestellt. Zwei Anträge wurden bereits eingereicht. Sie werden an diesem Abend präsentiert.

Der Beirat wird regelmäßig und öffentlich tagen. Grohmann betont: „Das Projekt ist eine einmalige Chance für den Stadtteil, sich positiv zu entwickeln. Ob das gelingt, hängt vor allem davon ab, ob sich die Niederinnen und Nieder an den Diskussionen beteiligen. Dazu gibt es viele Gelegenheiten und ich habe die herzliche Bitte, sie wahrzunehmen.“

Zahlreiche Veranstaltungen in den nächsten Wochen bieten Gelegenheit, das Programm Soziale Stadt kennenzulernen und sich einzubringen.

Die Sitzungen des Beirats Soziale Stadt finden an den folgenden Terminen statt:

Mittwoch, 18. September, 18 bis 20 Uhr, Katholische Pfarrgemeinde Dreifaltigkeit, Oeserstraße 126.

Mittwoch, 20. November, 18 bis 20 Uhr, Katholische Pfarrgemeinde St. Markus, Gemeindehaus Niederkirchweg 12.

Bewohnertreffen: Im kleinen Kreis mit der Nachbarschaft über Nied sprechen

Nied-Süd, Mittwoch, 23. Oktober, 18 Uhr, Treff: Kita Rosengarten, Am Rosengarten 2b.

Nied-Mitte, Dienstag, 5. November, 18.30 Uhr, Treff: Jugendhaus Nied (Ufo), Birminghamstr. 119.

Alt-Nied, Mittwoch, 6. November, 18 Uhr, Treff: Evangelische Gemeinde Nied, Gemeindehaus, Oeserstr. 3a.

Nied-Nord-Ost, Donnerstag, 7. November, Treff: Katholische Pfarrgemeinde Dreifaltigkeit, Oeserstr. 126.

Nied-West, Dienstag, 19. November, 18 Uhr, Treff: Alevitische Gemeinde, An der Steinmühle 16.

Zu den Veranstaltungen ist keine Anmeldung notwendig.