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17.09.2019

Informationsportal der Stabsstelle Mieterschutz geht an den Start

Screenshot der Website der Stabsstelle Mieterschutz, September 2019, © Stadt Frankfurt am Main
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Das neue Webangebot informiert über Mieterrechte und Unterstützungsangebote für von Verdrängung bedrohte Hausgemeinschaften

(ffm) Ab sofort informiert die Stabsstelle Mieterschutz Frankfurter Mieter auf einer Website über ihre Rechte. Die Website richtet sich an Personen, die sich von Entmietungsszenarien bedroht fühlen und Verdrängung befürchten.

„Neben der mietrechtlichen Beratung von Hausgemeinschaften haben wir die Stabsstelle Mieterschutz geschaffen, um Mieterinnen und Mieter in ganz Frankfurt über ihre Rechte und Möglichkeiten aufzuklären und sie damit zu ermächtigen, sich zur Wehr zu setzen“, fasst Planungsdezernent Mike Josef die Intention des Vorhabens zusammen.

Die Website wird kontinuierlich erweitert und soll Mietern auf verständliche Weise Informationen zu Themen wie Modernisierung, Milieuschutz und Mieterschutz bei Baumaßnahmen anbieten sowie die geeigneten Ansprechpartner in der Stadtverwaltung, bei den Mietervereinen und den Initiativen liefern.

Gerade zu Themen wie Milieuschutz in Satzungsgebieten bestehe dringender Aufklärungsbedarf, sagte Josef. Deshalb wird es, über das digitale Medium hinaus, auch zeitnah ein Flugblatt geben, welches in den Milieuschutzgebieten an alle Anwohner verteilt wird.

„Unser Ziel ist es, dass alle Frankfurterinnen und Frankfurter schnell, einfach und kostenfrei beraten und an die zuständigen Stellen vermittelt werden“, erläutert Josef.

Die Stabsstelle ist zu den üblichen Bürozeiten per E-Mail unter mieterschutz.amt64@stadt-frankfurt.de oder unter Telefon 069/212-37777 zu erreichen.

Die Stabsstelle Mieterschutz stellt ab sofort wichtige Informationen und Ansprechpartner für von Verdrängung bedrohte Hausgemeinschaften unter http://www.frankfurt-mieterschutz.de im Internet zur Verfügung.