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18.08.2019

Oberbürgermeister Feldmann: Frankfurt-Tel-Aviv-Eskişehir und Stepi

Erfolgreiches internationales Jugend-Fußballprojekt

(ffm) Vier Vereine, drei Länder, eine Leidenschaft – am Sonntag, 18. August, sind sich vier Mannschaften aus Frankfurt, Eskişehir und Tel Aviv im freundschaftlichen, fußballerischen Wettkampf in der Mühlwiesen-Arena aufeinander begegnet. Die Siegertrophäe nahmen die Spieler des Shapiro Community Center aus Israel aus den Händen von Eintracht-Legende Dragoslav Stepanović entgegen, der zusammen mit Oberbürgermeister Peter Feldmann, dessen Amtskollegen Yılmaz Büyükerşen aus Eskişehir und Itay Sarag aus dem Büro von Tel Avivs Oberbürgermeister die Medaillen überreichte. Die weiteren Plätze gingen an Makkabi Frankfurt, Anadolu Eskişehir und Saz-Rock aus Frankfurt.

Das Turnier bildet den Abschluss des seit 2017 stattfindenden Fußball-Austauschs der Partnerstädte. Damals wurde das Format von Tel Aviv ausgerichtet und 2018 von Eskişehir. Das Fußballturnier ist Teil des trinationalen Jugendprogramms zwischen den drei Städten, das 2013 auf Initiative des Frankfurter Stadtoberhauptes ins Leben gerufen wurde. Feldmann zeigte sich denn auch sehr erfreut, das Turnier in Frankfurt ausrichten zu können. Zu den Spielern sagte er: „Sie sind die Hauptakteure des heutigen Tages. Durch Sie wird das Band der Freundschaft weitergetragen, das uns alle verbindet. Deswegen sprechen wir hier nur eine Sprache: Fußball!“

Los ging es um 9 Uhr. Die beiden Oberbürgermeister und Abgesandte aus Israel eröffneten das Turnier. Oberbürgermeister Feldmann unterstrich bei dieser Gelegenheit den Charakter des Sportfestes: „Offenheit, Respekt und Toleranz sind die maßgeblichen Werte unseres Projektes, die wir alle teilen!“ Es spielten übrigens nicht nur die vier Mannschaften gegeneinander: Die Parlamentself der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung und die Traditionsmannschaft von Saz-Rock duellierten sich außerhalb der Wertung.

Neben dem Turnier organisierte das Referat für Internationale Angelegenheiten der Stadt auch ein vielfältiges Besuchsprogramm für die Gäste und ihre Begleiter. Denn Kennenlernen hört nicht auf dem Spielfeld auf. So stand für den Abend ein Empfang im Kaisersaal mit Oberbürgermeister Feldmann als Ausklang auf dem Programm.

Die Idee, junge Menschen verschiedener Nationalitäten und Religionen zusammen zu bringen und das tun zu lassen, was sie gemeinsam lieben und verbindet, zeigt sich übrigens nicht nur an dem Turnier, sondern auch an den teilnehmenden Vereinen. Makkabi ist der größte jüdische Sportclub in der Bundesrepublik; Saz-Rock wurde gegründet für Jugendliche aus der Türkei und Deutschland.

Der Fußballaustausch ist auch die Fortsetzung des seit 2014 laufenden Programms mit Studierenden.