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13.08.2019

Adorno-Gymnasium im Westend angekommen

Geplantes Gebäude in Holzmodul-Bauweise für das Adorno-Gymnasium und die Holzhausenschule auf dem ehemaligen Sportplatz der Philipp-Holzmann-Schule an der Miquelallee im Westend, Visualisierung, © gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner
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(ffm) Oberbürgermeister Peter Feldmann und Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber eröffnen das Adorno-Gymnasium auf dem Schulcampus Westend in der weltweit größten Holzmodulanlage.

„Es ist ein großer Tag für die Frankfurter Schullandschaft und die Schulgemeinde des Adorno-Gymnasiums, denn heute zieht die Schule endlich an ihren vorgesehenen Bestimmungsort, mitten ins Frankfurter Westend“, sagte Oberbürgermeister Feldmann zur Eröffnung des sechszügigen Gymnasiums, das am Dienstag, 13. August, seinen neuen Holzmodulbau an der Miquelallee offiziell in Betrieb genommen hat. Es hatte zum Schuljahr 2015/2016 in einer Containeranlage in der Höchster Palleskestraße seine Arbeit aufgenommen. „Neben zwei weiteren Schuleröffnungen in diesem Schuljahr ist auch der Umzug des Adorno Gymnasiums pünktlich gelungen. Endlich ist die Dynamik im Schulbau angekommen, die unsere wachsende Stadt so dringend braucht“, lobt der Oberbürgermeister die verantwortliche Dezernentin Sylvia Weber.

Diese unterstrich, was für eine logistische und verwaltungstechnische Meisterleistung die zügige Realisierung des Baus gewesen sei. „Wir als Schulträger und Stadt Frankfurt haben Wort gehalten und 56 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, damit dieser schöne und nachhaltige Bau für die nächsten Jahre sowohl für das Adorno Gymnasium als auch für die Holzhausenschule ab Januar 2020 ein neuer Lebens- und Lernort werden kann“, sagte Weber. Sie dankte ausdrücklich dem Projektteam „Schulbau beschleunigen“ und den Kolleginnen und Kollegen des Stadtschulamtes und des ABI. „Unsere Verwaltung hat hier bewiesen, wie leistungsfähig, schnell und auf den Punkt sie arbeiten kann und wir dürfen heute stolz auf unsere gemeinsame Arbeit sein“, so die Fachdezernentin.

„Mit Vorfreude, Spannung und Tatendrang blicke ich der Arbeit und den anstehenden Aufgaben auf dem neuen Schulcampus entgegen. Das Adorno-Gymnasium macht seinem Namen nun alle Ehre; steht es doch mit seiner geisteswissenschaftlichen Ausrichtung in unmittelbarer Nachbarschaft mit der Goethe-Universität und bildet so die Vorstufe für zukünftige Studierende“, bilanziert Schulleiter Matthias Koepsell den großen Tag.

Oberbürgermeister Peter Feldmann und Stadträtin Sylvia Weber, © Fotos: Frank Widmann (l), Stadt Frankfurt am Main (r)
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Oberbürgermeister Feldmann und Stadträtin Weber betonten, dass die Zukunft für das Adorno Gymnasium gerade erst begonnen habe. „In ungefähr fünf Jahren wird der Neubau des Adorno Gymnasiums an der Ecke Eschersheimer Landstraße und Miquelallee fertiggestellt sein, nur wenige hundert Meter vom Holzmodulbau entfernt. Ein Meilenstein in der Schulentwicklung“, so Oberbürgermeister Feldmann. Stadträtin Weber drückte ihre große Freude über das gelungene Projekt aus. „Ich bin sehr froh, dass unser Adorno Gymnasium nun endlich den Rahmen und die Aufmerksamkeit bekommt, die der Schule zustehen und um die sie so lange gekämpft hat. Eins ist sicher: Die Schule wird jetzt richtig durchstarten und ein Erfolgsprojekt werden, so, wie diese tolle Schulgemeinde es verdient hat“, betonte Weber.