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24.05.2019

Radeln für den Rekord

Die Kampagne „Stadtradeln“ boomt wie noch nie

(ffm) Eins ist sicher: Die Rekorde werden purzeln. Noch nie haben so viele Menschen an der Kampagne „Stadtradeln“ teilgenommen wie in diesem Jahr. Bundesweit haben sich bereits mehr als 1000 Kommunen angemeldet, und Frankfurt ist auch dabei. Vom Montag, 3. Juni, an werden in der Stadt Rad-Kilometer für mehr Klimaschutz gesammelt, was das Zeug hält. Unter http://www.stadtradeln.de sind noch Anmeldungen möglich.

Je öfter statt des Autos das Fahrrad benutzt wird, umso mehr Kohlendioxid wird vermieden. Viele werden entdecken, dass Radfahren wirklich Spaß macht, gut tut und es gar nicht so schwer ist, das Rad auch für die alltäglichen Wege zu benutzen.

Stadtradeln ist die größte internationale Rad-Aktion, initiiert vom Klima-Bündnis. In Frankfurt organisiert das Umweltamt die Kampagne. Vom 3. bis 23. Juni werden die geradelten Kilometer gezählt und die damit verbundene CO2-Vermeidung errechnet. Mitmachen können alle, die in Frankfurt leben, arbeiten, einem Verein angehören oder zur (Hoch-)Schule gehen.

Im letzten Jahr haben in Frankfurt 97 Teams mitgemacht und dabei 355.805 Kilometer gesammelt, was 51 Tonnen CO2-Vermeidung im Vergleich zum Autofahren entspricht. Die Marke könnte fallen: Bislang haben sich in der Stadt mehr als 130 Teams registriert.

Logo Stadtradeln, © Klima-Bündnis
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Klimaschutz ist Teamwork, daher schließen sich Radelnde in Teams zusammen. Wer niemanden dafür kennt, kann sich einem bestehenden Team, zum Beispiel einem Stadtteil, anschließen. Wer ein Team anmeldet, ist automatisch Team-Captain. Sie oder er sorgt für gute Stimmung und Kampfgeist in der Gruppe. Für dieses Engagement werden die Kapitäne von der Stadt besonders gewürdigt. Für die stärksten Teams und die Person mit den meisten gesammelten Rad-Kilometern gibt es tolle Eintrittskarten zu gewinnen. Die radaktivste Schulklasse wird zu einem besonderen Team-Event eingeladen. Mehr wird noch nicht verraten.

Ein weiterer Grund mitzumachen: Die Stadtradeln-App. Einfach downloaden und die Radstrecke wird per GPS automatisch erfasst und im Internet registriert. Über die App werden außerdem Daten für die Radverkehrsplanung gesammelt. Diese Daten stehen im Anschluss allen hessischen Teilnehmerkommunen zur Verfügung. Die Informationen können die Planung und den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur vor Ort unterstützen.

„Es geht um Gesundheit, lebenswertere Städte, um Spaß im Team und Klimaschutz“, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. „Gemeinsam können wir einen neuen Rekord bei der CO2-Vermeidung erreichen. Also: Steigen Sie aufs Rad und radeln Sie mit. Jeder Kilometer zählt!“ Logisch, dass Stadträtin Heilig auch selbst mitradelt.

Weitere Informationen zur Kampagne gibt es beim Umwelttelefon unter 069/212-39100 und unter http://www.frankfurt-greencity.de im Internet.