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01.02.2019

Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreis geht an ,theaterperipherie‘

Der Karfunkel-Preis, © Foto: Katrin Schander, Kulturamt Stadt Frankfurt am Main
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Der ,Karfunkel 2019‘ würdigt das Theater unter der Leitung von Ute Bansemir

(ffm) Die Karfunkel-Preisjury hat ihre Entscheidung über die Vergabe des zehnten Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreis getroffen. Geehrt wird „theaterperipherie“ für seine herausragende Theaterarbeit.

Theaterperipherie sei ein Theater der Teilhabe, das künstlerische und gesellschaftliche Arbeit als untrennbar verstünde, begründet die Jury ihre Entscheidung. Exemplarisch stünden dafür die Inszenierungen „Illegal“ nach dem Roman von Max Annas und „Rettung“, eine Stückentwicklung mit neu in Deutschland angekommenen jungen Darstellerinnen und Darstellern aus der Spielzeit 2018/19.

Kulturdezernentin Ina Hartwig, die den Vorsitz der Preisjury innehat, betont die Bedeutung des Theaters und seine Besonderheiten: „Theaterperipherie“ steht für ein offenes Theater, das sich wirklich und tatsächlich seinen Beteiligten und ihren Themen und Anliegen widmet. Unter der Leitung von Ute Bansemir gelingt es theaterperipherie, ein Ort der Auseinandersetzung zu sein.“ Sowohl auf als auch vor der Bühne fänden sich, so Hartwig weiter, insbesondere junge Menschen jenseits der herkömmlichen Kunst- und Bildungsmilieus; ein deutlich breiteres Publikum als in anderen Theatern. Theaterperipherie behauptet keine Teilhabe, es lebt sie und wird durch sie konstituiert.“

Die Auszeichnung mit dem Karfunkel ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro verbunden, darüber hinaus erhält der Preisträger eine in jeden Jahr neu gestaltete Preisfigur des Frankfurter Künstlers Andreas Gundermann.

Die Verleihung findet am Dienstag, 26. März, um 18 Uhr während des internationalen Theaterfestival für junges Publikum Rhein-Main „Starke Stücke“ im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

Der Jury des Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreises Karfunkel gehören Johanna Kiesel, Kulturreferentin der Stadt Eschborn, Eva-Maria Magel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Meike Fechner, Geschäftsführerin der ASSITEJ Deutschland, Nadja Blickle, Projektleitung des internationalen Theaterfestivals für junges Publikum Rhein-Main „Starke Stücke“, und Kulturdezernentin Hartwig als Vorsitzende an.