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08.06.2018

Stadt Frankfurt stellt zwei Ultrafeinstaubmessstationen zur Messung der Luftverkehrsemissionen auf

Oberbürgermeister Feldmann lobt effektive Kooperation der Stabsstelle Fluglärmschutz mit dem Umweltdezernat der Stadt

(ffm) „Dass Fluglärm die Gesundheit der davon betroffenen Menschen beeinträchtigt, ist wissenschaftlich erwiesen. Wir werden als Stadt nun neben den bestehenden Lärmmessstationen aber auch Ultrafeinstaubmessungen durchführen. Damit ist die Stadt Frankfurt kommunaler Vorreiter in diesem für die Gesundheit der Menschen wichtigen Thema. Meine Haltung ist und bleibt: Gesundheit muss immer vor Profitinteressen stehen“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann.

Stadträtin Rosemarie Heilig, © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Sandra Mann
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Dass Luftverschmutzung die Gesundheit schädigt, ist erwiesen. Neben Stickoxiden und Ozon ist bekannt, dass kleinste Staubpartikel, und hier besonders, dass Ultrafeinstäube die Bronchien beeinträchtigen können: „Wir nehmen damit auch Anregungen aus der vom Flugverkehr betroffenen Bevölkerung auf, diese für ihre Gesundheit eventuell bestehende Problematik wissenschaftlich genau zu untersuchen“, begründet Rosemarie Heilig die Maßnahme.

Die mobilen Messgeräte werden in Abstimmung mit der Stabstelle Fluglärmschutz aufgestellt. „Ich freue mich, dass wir dezernatsübergreifend im Sinne der Menschen zusammenarbeiten. Dies unterstützt uns in dem Ziel, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt zu verbessern“, sagt Ursula Fechter Stadträtin und Fluglärmschutzbeauftragte der Stadt Frankfurt.