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08.06.2018

Podiumsdiskussion zum Anne-Frank-Tag am 12. Juni: Erinnern in der Migrationsgesellschaft – Gedenken an die Shoa

(ffm) Vielfalt und Perspektivenreichtum prägen Deutschland heute. Welche Auswirkungen hat dieser Wandel auf die historische Bildung zur Shoa – auch mit Blick auf den zeitlichen Abstand zu den Verbrechen? Mit dieser Frage befasst sich die Podiumsdiskussion „Erinnern in der Migrationsgesellschaft – Gedenken an die Shoa“.

Am Dienstag, 12. Juni, findet um 19.30 Uhr die Veranstaltung anlässlich des Anne-Frank-Tages im Kunstverein Frankfurt, Steinernes Haus am Römerberg (Markt 44), statt.

Sylvia Weber, Bildungsdezernentin, © Stadt Frankfurt am Main
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Sprechen werden die Podiumsgäste auch darüber, warum die Annäherung über das Dreieck „Täter-Opfer-Zuschauer“ als pädagogischer Zugang nicht mehr angemessen ist. Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber sagt: „Heute benötigen wir Ansätze interkulturellen Erinnerns und Geschichtslernens. Diese sind wichtige Bausteine für eine verbindende Beschäftigung mit der Vergangenheit und damit für einen gelingenden gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Auf dem Podium diskutieren: Marc Grünbaum (Jüdischen Gemeinde Frankfurt), Dr. Elke Gryglewski (Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz Berlin), Dr. Türkân Kanbıçak (Pädagogisches Zentrum Frankfurt) und Awa Yavari (Guide in der Bildungsstätte Anne Frank). Gottfried Kößler, stellvertretender Direktor des Pädagogischen Zentrum Frankfurt, moderiert die Diskussion.

Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA).