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Beran, Lilli und Marx, Clotilde

Lilli Beran, geb. Marx, wurde in Mannheim geboren. Sie war die Tochter von Clothilde Marx, geb. Lichtenstein. Zuletzt war die Kunsthandwerkerin verwitwet und als Schneiderin tätig. Sie wohnte in der Langemarckstraße 56 (Henry-Budge-Straße), zuletzt Grüneburgweg 150/I. Seit Juni 1939 lebte die hochbetagte Mutter mit im Haushalt. Das Vermögen von Lilli Beran unterlag einer „Sicherungsanordnung“ der Devisenstelle vom 30. März 1940, die den monatlichen „Freibetrag“ auf 300 Reichsmark festsetzte, am 15. April 1940 auf 320 Reichsmark und am 24. Februar 1942 auf 400 Reichsmark erhöhte. Ihr Vermögen belief sich im April 1940 noch auf 5.954 Reichsmark und ihr Jahreseinkommen auf 320 Reichsmark. Mutter und Tochter nahmen sich einen Tag vor einer Deportation am 8. Mai 1942 in das Vernichtungslager Majdanek das Leben. Beide sind auf dem Alten Jüdischen Friedhof in der Rat Beil-Straße im Grab von Auguste Lichtenstein begraben.

Personen
Chlotilde Marx, geb. Lichtenstein
Geburtsdatum:29.01.1856
Deportation:Flucht in den Tod/Suizid
Todesdatum:7.5.1942
Lilli Beran, geb. Marx
Geburtsdatum:18.12.1877
Deportation:Flucht in den Tod/Suizid
Todesdatum:7.5.1942
Stolperstein Grüneburgweg 150, Lilli Beran © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main<br />
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Stolperstein Grüneburgweg 150, Clotilde Marx © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main
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