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Ignatz-Bubis-Brücke

Die ehemalige Obermainbrücke entlastet heute die Alte Brücke als wichtige Verbindung zwischen Innenstadt und Sachsenhausen. Seit Dezember 2000 ist sie nach dem 1999 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, benannt. Errichtet wurde die Brücke in den Jahren 1876 bis 1878 nach einem Entwurf von Peter Schmick. Die Pfeiler, die Brüstung, die Widerlager und die Pfeilerkrönungen waren aus rotem Sandstein. Der Oberbau der Öffnungen bestand aus schmiedeeisernen Bögen. Beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg konnten die alten Sandsteinpfeiler erhalten werden, so dass der Charakter der Brücke grundsätzlich gewahrt blieb.

Ignatz-Bubis-Brücke © Stadt Frankfurt am Main
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Anfang des 20. Jahrhunderts hieß die Brücke im Volksmund "Metzgerbrücke", denn seit 1884 befand sich der Schlachthof auf der Sachsenhäuser Seite. Die Brücke wurde daher für die Metzger zum kürzesten Weg zur Arbeit. Heute wird die Brücke ausschließlich in Richtung Sachsenhausen befahren. Denn seit Inbetriebnahme der Flößerbrücke fließt der Verkehr Richtung Norden über diese Nachbarbrücke.

Adresse

Ignatz-Bubis-Brücke
Frankfurt am Main