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Osthafenbrücke

Nach dem erfolgreichen Brückenschlag über den Main im August 2012 war es am 10. Dezember 2013 endlich soweit: In Anlehnung an die bereits 1906 am Molenkopf geplante, aber nie realisierte Mainbrücke verbindet diese neue Brücke zusammen mit der Honsellbrücke das Ostend mit dem Süden Frankfurts. Dadurch soll auch die Hanauer Landstraße vom Verkehr entlasten werden. Am Südufer mündet sie auf die Gerbermühlstraße und stellt über den Kaiserlei-Kreisel die Verbindung zur Autobahn her. Zugleich verbindet sie zwei attraktive Uferzonen und Stadträume über den Main hinaus. Dabei wird die Grünanlage der Gerbermühlwerft auf der Südseite von Brückenpfeilern und monumentalen Stützpfeilern (Pylonen) freigehalten. Insgesamt setzt das Brückenbauwerk neue städtebauliche Akzente. Den Architekturwettbewerb zur Gestaltung der Brücke gewann der Entwurf des Frankfurter Architekten Ferdinand Heide und des Ingenieurbüros SWECO mit einer filigran gestalteten Netzwerkbogenbrücke.

Osthafenbrücke nach dem Einschwimmen im August 2012 © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Tanja Schäfer
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Die stählerne Bogenkonstruktion hat eine Stützweite von 175 m und einen Bogenstich von rund 25 m. Die beidseitigen Geh- und Radwege sind konsequent durch eine Fuge von der Straße getrennt, so dass Tageslicht auch unter der Brücke einfallen kann. Alle Wegführungen sind optimal an das bestehende Wegenetz angebunden.

Die Mainbrücke bietet einen imposanten Blick auf die Frankfurter Skyline. Auf den Brückenköpfen gibt es "Stadtterrassen" und an den Brückenenden schöne breite Treppenaufgänge. Besonders bei Dunkelheit ist das Bauwerk aus der Ferne erkennbar: die Vielzahl von dünnen, gekreuzten Hängerseilen sind beleuchtet und erzeugen bei Nacht ein filigranes Geflecht aus Lichtstreifen, das sich wie eine dünne Schicht vor die Skyline und den Osthafen legt.

Adresse

Osthafenbrücke
Frankfurt am Main