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Deutschherrnbrücke

Die zweigleisige Eisenbahnbrücke mit Fußgängersteg wurde 1911 bis 1913 als Verbindung zwischen den Stadtteilen Ostend und Sachsenhausen errichtet. Sie sollte die Frankfurter Bahnhöfe im Süden, Osten und Westen der Stadt mit dem neuen Osthafen verbinden und so den Gütertransport vom Wasser auf die Schienen erleichtern. Dadurch sorgte sie maßgeblich für die industrielle Erschließung des Ostends.

Transportwagen unter der Deutschherrnbrücke © Stadt Frankfurt am Main
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Auf einer Gesamtlänge von 274 Metern überspannen drei stählerne Brückenbögen den Main, die beiden äußeren mit jeweils 74,60 Meter, der mittlere mit 124,80 Meter. Der nördliche Brückenpfeiler steht direkt am Mainufer, während sich der südliche Pfeiler im Fluss befindet. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Deutschherrnbrücke stark beschädigt, als am 26. März 1945 der südliche Brückenbogen durch die Wehrmacht gesprengt wurde, um den Vormarsch der US-Armee aus südlicher Richtung zu erschweren. Nach Kriegsende wurde die Brücke zuerst behelfsmäßig und bis Juni 1949 endgültig wiederhergestellt.

Adresse

Deutschherrnbrücke
Frankfurt am Main