Drop City

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Belletristik

Drop City

von T. C. Boyle

"Drop City" von T. C. Boyle
"Drop City" von T. C. Boyle © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Karin Wendel

Zwischen Hippie-Kommune und Trapper-Leben.

Eine Empfehlung von Karin Wendel aus dem Bibliothekszentrum Sachsenhausen:
Wegen Problemen mit den Behörden beschließt die Kommune nach Alaska auszuwandern, wo ein Mitglied Land geerbt hat. Die Auseinandersetzung mit der Unerbittlichkeit der Natur, aber auch Ihrer Schönheit, sowie den eigenbrötlerischen Nachbarn verändert die Gruppendynamik entscheidend. Laissez-faire funktioniert hier nicht, hier muss man Verantwortung übernehmen und sich aufeinander verlassen können.


Boyle gelingt es gut, den großen Bogen zu schlagen, man ist wirklich neugierig auf die Entwicklung der Charaktere und fasziniert von der Natur Alaskas. Gerade die Mischung aus Boheme-Leben und Trapper-Welt macht diesen Roman aus.


>> Der Roman verbindet zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Hier das sonnige Kalifornien der 70er Jahre und die Hippie-Kultur, da Alaska, wo die Natur unerbittlich ist und eine andere Art von Aussteigern anzieht. Hier Sex, Drugs und Rock ‘n Roll in einer Hippiekommune, da Überleben in einer feindlichen Natur und wortkarge Menschen auf den Spuren von Jack London. Boyle lässt den Geist der Hippieära auferstehen, zeigt aber auch, wie Ideale mit der Wirklichkeit kollidieren, ohne sie allerdings lächerlich zu machen.


T.C. Boyle
DROP CITY
Hanser


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