Die Vegetarierin

Die Vegetarierin

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Belletristik

Die Vegetarierin

von Han Kang

"Die Vegetarierin" von Han Kang
"Die Vegetarierin" von Han Kang © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Mareike Born

Ich hatte einen Traum - Eine Frau wird zur Pflanze.

Eine Empfehlung von Mareike Born aus der Stadtteilbibliothek Niederrad:  Was mich immer wieder an asiatischen Autor*innen begeistert, ist das kafkaeske Verschmelzen von Realität und Phantasie, die ich schon bei Murakami und Yoshimoto kennen und schätzen gelernt habe. Auch bei der „Vegetarierin“ entwickelt sich die Lebenswelt von Yeong-Hye, einer ganz „normalen“ und „durchschnittlichen“ Ehefrau, und ihrer Familie hin zu einer Welt der Träume und vor allem der Albträume. Die menschliche Tragödie der Hauptfigur beginnt, als sie beschließt, kein Fleisch mehr zu essen, was in Korea als sehr ungewöhnlich und exzentrisch angesehn wird. Ihre einzige Erklärung ist: „Ich hatte einen Traum“.


>> Neben den Themen unterdrückte sexuelle Begierde, künstlerische Freiheit, Selbstmord usw. bildet das Buch indirekt die patriarchalen Strukturen und strengen sozialen Normen der Gesellschaft ab.


Han Kang
DIE VEGETARIERIN
Aufbau


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