Städtefreundschaftsvereine

Städtefreundschaftsvereine

header image

Referat für Internationale Angelegenheiten

Städtefreundschaftsvereine

Gelebte Partnerschaft bedeutet in Frankfurt auch persönliche Kontakte zu den Menschen in den Partnerstädten aufzubauen. Einige der Städteverbindungen werden hierbei durch die Arbeit spezieller Partnerschaftsvereine unterstützt.

 

Der Freundeskreis Frankfurt/ Krakau wurde 1989 von Frankfurter Bürgern und Bürgerinnen gegründet. 1991 entwickelte sich aus dieser Initiative die Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Krakau. Durch viele kulturelle Aktivitäten trägt der Verein zu einem regen Austausch zwischen beiden Städten bei. Der Freundeskreis Frankfurt/Krakau hat mittlerweile durch die Gründung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. sein Aufgabenfeld erweitert und widmet sich der Beziehung zwischen Deutschland und Polen. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Krakau.

 

Der Verein Städtefreundschaft Frankfurt – Granada e.V. hat sich lange vor dem Bestehen einer offiziellen Städtefreundschaft gegründet. Auch hier kam es 1991 auf Betreiben des Vereins zum offiziellen Vertragsabschluss zwischen Frankfurt am Main und Granada. Der Städtefreundschaftsverein verwirklicht mit Hilfe von Partnern vor Ort wichtige soziale Projekte, wie die Versorgung von Stadtteilen mit frischem Trinkwasser, Strom und Kanalisation. Zu den Projekten gehören auch der Katastrophenschutz, der Auf-bau einer Feuerwehr, Ausbildungen für Frauen und die Verbesserung der schulischen Ausbildung durch die Einrichtung von Vorschulen und einer Bibliothek. Finanzielle Unterstützung erhält der Verein hierbei durch die Stadt Frankfurt, das Land Hessen und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

 

Im Jahr 2006 gründete sich die Frankfurt-Dubai-Gesellschaft e.V. Der Verein unterstützt die seit 2005 bestehende Städtefreundschaft mit Dubai und will zwischen den Einwohnern beider Städte im Sinne der Völkerfreundschaft das persönliche Kennenlernen durch gegenseitige Besuche ermöglichen. In den Bereichen der Kultur, des Sports, der Wissenschaft und Ausbildung sollen Kooperationsmöglichkeiten ermittelt und Kontakte hergestellt werden.

 

Mit der Unterzeichnung der offiziellen Urkunden am 23. April 2013 besiegelten die Oberbürgermeister Peter Feldmann und Prof. Dr. Yilmaz Büyükerşen die Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Eskişehir in der Türkei. Der Verein „Avrupali Eskişehirliler e.V.“ (Europäer aus Eskişehir) wurde 2007 ins Leben gerufen und ist ein Kulturverein mit derzeit ca. 100 Familien mit Wurzeln in und um Eskişehir. Ziel des Vereins ist die Wahrung und Förderung sowie die Pflege von Tradition und Kultur, Belebung von Solidarität und Kommunikation zwischen ihren Mitgliedern und Eskişehir. Zusammen mit den türkischen und deutschen Sponsoren organisiert der Verein seine vielfältige Wohltätigkeitsarbeit. Zu den bereits realisierten Hilfsprojekten in Eskişehir zählt die Unterstützung von Bedürftigen mit Gütern und finanziellen Mitteln. Seit Eskişehir 2014 Partner des Höchster Schlossfestes war, besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Avrupali Eskişehirliler e.V. und dem Vereinsring Höchst e.V.

 

Nachdem 2015 Philadelphia neue Partnerstadt von Frankfurt am Main wurde, fand 2016 in Frankfurt die Gründungsversammlung der „Frankfurt-Philadelphia-Gesellschaft - Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Frankfurt-Philadelphia" statt. Die fortdauernde Bedeutung der transatlantischen Zusammenarbeit auf den Gebieten der Wirtschaft, der Kultur, der Wissenschaft und der Politik, sowie die Pflege der Freundschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika sind Grundlage für das Wirken der Frankfurt-Philadelphia-Gesellschaft.

 

Daneben gibt es eine Reihe von Gesellschaften und Vereine, die sich internationalen oder bilateralen Beziehungen widmen, ohne speziell auf die Städtepartnerschaft bezogen zu sein.  

 

Alle Vereine basieren auf ehrenamtlichen Engagement und freuen sich jederzeit über Unterstützung. Interessierten wird die direkte Kontaktaufnahme über die Webseiten der Vereine empfohlen (s. Verlinkungen).

 

 

 

inhalte teilen