Kinderbetreuung

Kinderbetreuung

header image

Sind die Kindertageseinrichtungen für alle Kinder uneingeschränkt im Regelbetrieb geöffnet?

Kindertagesstätten bleiben grundsätzlich geöffnet. 

Es gibt kein grundsätzliches Betretungsverbot für Kindertagesstätten. Lediglich für Kinder und Personal mit COVID-19-Krankheitssymptomen besteht ein Betretungsverbot. 

Mit der Wiederaufnahme des Regelbetriebes endet die Notbetreuung bzw. der eingeschränkte Regelbetrieb. Es gelten wieder die allgemeinen Regelungen, ggf. auch hinsichtlich der Schließzeiten während der Sommerferien.

Mit dem Regelbetrieb erfolgt die Aufnahme der vertraglich oder satzungsgemäß betreuten Kinder auf der Grundlage des SGB VIII. Hierfür gelten grundsätzlich die Rahmenbedingungen gemäß Hessischem Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch. Es handelt sich jedoch um einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen. Für den Fall, dass Personal wegen einer individuellen Risikobeurteilung nicht in der unmittelbaren Betreuung von Kindern einsetzbar ist, sind der Einsatz von Personen außerhalb des Fachkraftkataloges und die Abweichung vom Mindestpersonalbedarf mit Zustimmung des Jugendamtes – wie dies schon bisher Praxis war - vorübergehend möglich. Hygienepläne der Tageseinrichtungen sind an die Bedingungen des SARS-CoV-2-Erregers anzupassen. Das Land legt überarbeitete Hygieneempfehlungen vor dem Hintergrund des eingedämmten Infektionsgeschehens vor.

 

Zuletzt aktualisiert am 27.11.2020

 

Weitere Information unter: Hessisches Ministerium für Soziales: RegelbetriebHessen.de: Verordnungen und Allgemeinverfügungen

Ist die Kindertagespflege erlaubt?

Ja, die Kindertagespflege ist möglich. Kinder dürfen daher wieder von ihrer Tagesmutter oder ihrem Tagesvater betreut werden, sofern die Infektionsschutzkriterien eingehalten werden.

 

Zuletzt aktualisiert am 27.11.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: Aufnahme des Regelbetriebs ab 6. JuliExternal Link 

Sind Kinder- und Jugendhäuser geöffnet?

Ja, die 150 Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Frankfurter Stadtgebiet bleiben auch während des Teil-Lockdowns geöffnet. Dazu gehören Kinderhäuser, Teenie-Clubs, Jugendhäuser, Abenteuerspielplätze, Mädchentreffs und Beratungsstellen.

„Diese Einrichtungen spielen eine wichtige Rolle im Leben gerade von Kindern und Jugendlichen, die zu Hause weniger Platz oder ungünstige Bedingungen haben. Deshalb bin ich froh, dass wir klären konnten, dass die Kinder- und Jugendzentren aller Träger in Frankfurt geöffnet bleiben. Der Schwerpunkt ihrer pädagogischen Arbeit liegt auf Bildung und Persönlichkeitsentwicklung. Es wäre ein großer Verlust gewesen, wenn wir diese Angebote den Kindern und Jugendlichen hätten vorenthalten müssen. Sie sind gerade während des Teil-Lockdowns, wo vieles andere nicht stattfinden kann, besonders wichtig“, sagt Daniela Birkenfeld, Dezernentin für Jugend und Soziales der Stadt Frankfurt. Natürlich müssen dort die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. 

„Auch Kinder und Jugendliche haben Sorgen und erleben Einschränkungen durch die Pandemie. Wenn wir ihnen die Möglichkeit geben, sich unter Einhaltung der Hygieneregeln zu treffen und auszutauschen, schützt das alle“, sagt Birkenfeld. Auch der Hessische Städtetag vertrete die Auffassung, dass Angebote der außerschulischen Jugendbildung Bildungsangebote im Sinne der „Corona-Kontakt und Betriebsbeschränkungsverordnung“ (CoKoBeV, §5) sind. 

Eine Übersicht über die verschiedenen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche gibt es unter: https://www.frankfurt.de/themen/soziales-und-gesellschaft/kinder-und-jugendliche/freizeitangebote/wegweiser-freizeiteinrichtungenExternal Link

 

Auch sind nunmehr Angebote der staatlichen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit in Gruppen von bis zu fünf Personen einschließlich der Betreuungspersonen zulässig.


Zuletzt aktualisiert am 30.11.2020

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen

Das Land Hessen hat Hinweise für Eltern und Personal zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten und in Kindertagespflegestellen herausgegeben, die eine Hilfestellung zu der Frage darstellen, wann Ihr Kind zuhause bleiben muss und nicht in die Kita oder Kindertagespflegestelle gehen darf (Ausschluss von der Teilnahme und Betretungsverbot).

1. Krankheitssymptome (mindestens eines muss vorliegen und akut auftreten): 

- Fieber und/oder

- Trockener Husten (nicht durch eine chronische Erkrankung, z.B. Asthma verursacht) und/oder

- Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (kein Begleitsymptom eines Schnupfens)

Aber: Ein Schnupfen, ohne weitere Krankheitszeichen ist, genauso wie leichter oder
gelegentlicher Husten bzw. Halskratzen, kein Ausschlussgrund.

2. Benötigt ihr Kind eine/n Ärzt_in? (ja/nein)

3. Falls ja, entscheidet der/die Ärztin dann individuell über das Testen auf das Coronavirus. 

4. Ihr Kind bleibt zuhause.

5. Je nachdem, ob ihr Kind mit dem Coronavirus infiziert ist oder nicht, greifen unterschiedliche Zeiten, wie lange es symptomfrei sein muss, bevor die Einrichtung wieder besucht werden darf.  

 

Nähere Informationen und Auslegungshinweise zu den verschiedenen Szenarien finden Sie unter Hessen.de: SchnupfenflyerExternal Link

 

Zuletzt aktualisiert am 01.12.2020

Unter folgenden Voraussetzungen gilt weiterhin ein Betretungsverbot für Kinder und Mitarbeiter_innen in Kinderbetreuungseinrichtungen

Bitte beachten Sie bei Ihrem Termin folgende Verhaltensregeln, damit das Infektionsrisiko so gering wie möglich gehalten wird: 

  • Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz! Sie erhalten keinen Zutritt zu unseren Standorten ohne einen Mund-Nasen-Schutz, auch wenn Sie einen Termin gebucht haben. Wir stellen Ihnen keinen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung.
  • Halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 m zu allen anderen Personen ein!
  • Erscheinen Sie pünktlich zu Ihrem Termin! Damit sich nicht zu viele Personen auf einmal im Wartebereich und vor dem Eingang zum Gebäude aufhalten, ist es wichtig, dass Sie nicht zu früh (maximal 5-10 Minuten vor Ihrem vereinbarten Termin) zu uns kommen. Ihr Termin wird in keinem Fall früher aufgerufen.
  • Kommen Sie alleine! Bringen Sie nur erforderliche Begleitpersonen mit. Bitte beachten Sie die Vertretungs- und Sonderregelungen bei den Dienstleistungen AnmeldungInternal Link, UmmeldungInternal Link und Kinderreisepass.
  • Befolgen Sie die Anweisungen des Personals!

Müssen Erzieher_innen und Kinder eine Maske tragen?

In Frankfurt müssen Erzieherinnen und Erzieher im Kontakt untereinander und mit anderen Erwachsenen (Besprechungen, Elterngespräche) eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Dies gilt auch im Kontakt mit Kindern, wenn dies pädagogisch vertretbar ist. Jede Einrichtung bzw. jeder Träger kann selbstverständlich eigene Regeln anordnen, die über den gesetzlichen Regelungsrahmen des Bundeslandes Hessen hinausgehen.

 

Zuletzt aktualisiert am 06.11.2020 

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: RegelbetriebExternal Link

Gibt es Schnelltests für Erzieher_innen?

Seit Beginn des Kindergartenjahres im August hat die Landesregierung gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen für Erzieher_innen das Angebot geschaffen, sich freiwillig und ohne expliziten Anlass auf das Coronavirus testen zu lassen. Dieses Angebot wurde am 30. November verlängert. Hessen stellt hierzu das Verfahren auf sogenannte PoC-Antigen-Schnelltests um. Im Unterschied zu den bisher genutzten PCR-Tests haben Antigen-Schnelltests den Vorteil, dass das Ergebnis schneller vorliegt und sie nicht im Labor ausgewertet werden müssen.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.11.2020

 

Weitere Informationen: hessen.de: Verlängerung anlassfreier TestungenExternal Link