Kinderbetreuung

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Kinder, Jugendliche & Bildung

Kinderbetreuung

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration wendet sich in einem Brief an die Eltern, in dem die besonderen Bedingungen der Kinderbetreuung unter Pandemiebedingungen dargelegt werden. Elternbrief Kinderbetreuung (Stand: 18.02.2021) (pdf , 737KB)Download Link

Die aktualisierten Hygieneempfehlungen für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen (Stand: 18.02.2021) finden sich hier Hygieneempfehlungen Kindertageseinrichtungen (Stand: 18.02.2021) (pdf , 167KB)Download Link

Die Betreuung in Kindertageseinrichtungen und Kinderhorten erfolgt im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen nach Maßgabe des Hygienekonzeptes des Landes Hessen. Damit kann eine Beschränkung der Betreuungsmöglichkeiten aufgrund der zur Verfügung stehenden Kapazitäten, insbesondere bei Bildung fester Gruppen, verbunden sein.

Informationen für Träger in Kindertagesbetreuung und Träger schulischer Angebote finden Sie hierInternal Link.

Welche Regelungen gelten aktuell für die Kinderbetreuung und die Kindertageseinrichtungen?

Kindertagesstätten bleiben im sogenannten "Kitabetrieb unter Pandemiebedingungen" mit folgenden Regelungen seit dem 22.02.2021 geöffnet:

- Die Kinderbetreuung erfolgt ausschließlich in festen Gruppen, die von der jeweiligen Einrichtung gemäß ihres Hygienekonzepts festgelegt werden.
- Das pädagogische Personal wird einer Gruppe fest zugeordnet. Zur Sicherstellung der Aufsichtspflicht resultiert daraus ein erhöhter Personalbedarf.
- Zugunsten der Umsetzung konstanter Gruppen- und Personalzuordnungen bleibt die tägliche Betreuungszeit auf täglich maximal 7 Stunden reduziert. Im Einzelfall ist eine Erweiterung der Öffnungszeiten in Abstimmung mit dem Stadtschulamt, Fachbereich Kindertageseinrichtungen, dann möglich, wenn feste Gruppen sichergestellt sind und die Personalsituation dies zulässt.
- Die Träger entscheiden in welchem zeitlichen Rahmen die Betreuung erfolgt.
- Die Betreuung von Schulkindern in Horten erfolgt i. d. Regel zwischen 11:30 Uhr und 16 Uhr.

Es gibt kein grundsätzliches Betretungsverbot für Kindertagesstätten. Lediglich für Kinder, Personal, oder deren Angehörige des gleichen Hausstandes mit COVID-19-Krankheitssymptomen besteht ein Betretungsverbot. Dies gilt zusätzlich für Personen, welche sich in einer angeordneten Quarantäne befinden.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die aktualisierten Hygieneempfehlungen für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen vorgelegt: Hygieneempfehlungen Kindertageseinrichtungen (Stand: 18.02.2021) (pdf , 167KB)Download Link

Weitere Informationen finden Sie im Trägeranschreiben (pdf , 161KB)Download Link zu Regelungen für Kindertageseinrichtungen in Frankfurt am Main (Stand: 22.02.2021).

 

Zuletzt aktualisiert am 11.03.2021

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Verordnungen und AllgemeinverfügungenExternal Link

Welche Regelungen gelten in familiären Betreuungsgemeinschaften?

Die Kontaktbeschränkung auf einen Hausstand und einen weiteren Hausstand bis zu einer Gruppengröße von höchstens fünf Personen gilt nicht im Rahmen der Betreuung und Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen unabhängig von ihrer Anzahl, oder wenn generell betreuungsrelevante Gründe dem entgegenstehen. Familien, die ihre sozialen Kontakte nach Möglichkeit reduzieren, können Betreuungsgemeinschaften von bis zu drei Familien bilden, in denen sie ihre Kinder gegenseitig betreuen.
 
Es dürfen zur Betreuung Minderjähriger beispielsweise weiterhin Fahrgemeinschaften für den Schulweg gebildet werden. Auch die Betreuung von Geschwisterpaaren durch beispielsweise die nicht im Haushalt lebenden Großeltern bleibt möglich.

Die allgemeingültigen Abstands- und Hygieneregeln (z. B. Hust- und Nies-Etiquette, richtiges Händewaschen) sollen eingehalten werden.

 

Zuletzt aktualisiert am 12.03.2021

 

Weitere Informationen unter: Auslegung Corona Kontakt und Betriebsbeschraenkungsverordnung Kinder und Jugendarbeit (pdf , 250KB)Download Link

Ist die Kindertagespflege erlaubt?

Ja, die Kindertagespflege ist möglich. Kinder dürfen daher von ihrer Tagesmutter oder ihrem Tagesvater betreut werden, sofern die Infektionsschutzkriterien eingehalten werden.

Die Trägerinformationen zum Thema „Schutzimpfungen für Tagesfamilien“ erhalten Sie hier: Brief an die Tagesfamilien zum Thema Impfungen (Stand: 02.03.2021)


Zuletzt aktualisiert am 04.03.2021

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: Aufnahme des Regelbetriebs ab 6. Juli 

Sind Kinder- und Jugendhäuser geöffnet?

Angebote für Kinder- und Jugendgruppen sowie der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sind grundsätzlich erlaubt. Dabei sind folgende Regelungen zu beachten:

Bei Angeboten für Kinder- und Jugendgruppen im öffentlichen Raum
- Aufenthalte sind nur alleine bzw. mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis zu einer Gruppengröße von höchstens fünf Personen gestattet; dazugehörige Kinder bis zum Alter von 14 Jahren bleiben unberücksichtigt.
- Bei Begegnungen mit anderen Personen muss die Gruppe einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten und die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene beachten.
- Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
- Liegen betreuungsrelevante Gründe vor, oder handelt es sich um die Begleitung und Betreuung minderjähriger Personen, kann von den allgemeinen Kontaktbeschränkungen abgewichen werden.

Bei Angeboten für Kinder- und Jugendgruppen im nicht-öffentlichen Raum
- Die Angebote der Jugendarbeit bzw. der außerschulischen Jugendbildung müssen ein klares Bildungs- und Beratungsziel verfolgen (kein Freizeitcharakter oder im Vordergrund stehende körperliche Interaktionen).
- Bei Angeboten der Jugendarbeit bzw. Jugendsozialarbeit darf die Gruppengröße fünf Personen einschließlich der Betreuungspersonen nicht überschreiten (gilt für alle durch öffentliche Träger der Jugendhilfe (Kommunen) verantworteten oder geförderten Angebote (freie Träger)).
- Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmer_innen muss von der/m Veranstalter_in ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen erfasst werden.
- Ein geeignetes Hygienekonzept entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen muss umgesetzt werden.
- Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen müssen gut sichtbar angebracht werden.
- Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (in geschlossenen Räumen).

Nähere Informationen finden Sie in der Auslegung CoKoBeV - Kinder- und Jugendarbeit (Stand: 08.03.2021) (pdf , 250KB)Download Link.

 

Zuletzt aktualisiert am 12.03.2021

Gibt es Unterstützung, wenn berufstätige Eltern ihre Kinder zuhause betreuen müssen?

Eltern, die sich zuhause um ihre Kinder kümmern müssen und deshalb nicht zur Arbeit erscheinen können, haben 2021 den doppelten Anspruch auf Kinderkrankengeld.

Für Paare gilt: pro Elternteil und Kind 20 Tage im Jahr 2021 (regulär wären es 10 Tage).
Für Alleinerziehende gilt: 40 Tage im Jahr 2021 (regulär wären es 20 Tage).

Bitte beachten Sie die aktuelle Musterbescheinigung Beantragung Kinderkrankengeld (pdf , 114KB)Download Link.

 

Zuletzt aktualisiert am 25.02.2021

 

Weitere Informationen unter: Bundesregierung.de: Entlastung für berufstätige ElternExternal Link

Erhalte ich Elternentgelte und Verpflegungspauschalen zurück, wenn ich mein Kind zuhause betreue?

Folgende Regelungen gelten für die Entgelte der Monate Januar und Februar 2021:

- Eltern, deren Kinder an keinem Tag die Kinderbetreuung in Anspruch genommen haben, erhalten eine Rückerstattung der Elternentgelte sowie der Verpflegungspauschalen zu 100%.

- Eltern, deren Kinder die Betreuung in einer Tageseinrichtung an mindestens einem Tag pro Monat in Anspruch genommen haben, erhalten eine Rückerstattung bzw. einen Nachlass von 50% der Elternentgelte sowie der Verpflegungspauschalen.



Eine Erstattung der Beiträge ist für alle Betreuungsangebote vorgesehen, auch für die Kindertagespflege.

Die Betreuungseinrichtungen werden für Februar keine oder nur die Hälfte der Beiträge einziehen. Eltern, die selbst überweisen, werden gebeten, je nachdem, ob sie ihr Kind zu Hause betreuen oder in die Kita bringen, gar nicht oder nur die Hälfte des bisherigen Beitrags zu überweisen. Eltern, die im Januar bereits bezahlt haben, bekommen eine Rückerstattung in der genannten Höhe. Über die genauen Modalitäten der Rückerstattung werden die jeweiligen Einrichtungen gesondert informieren. Grundsätzlich wird um Geduld gebeten, da die Abwicklung je nach Abrechnungssystem, aufwendig sein kann.



Zuletzt aktualisiert am 03.02.2021

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen

Das Land Hessen hat Hinweise für Eltern und Personal zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten und in Kindertagespflegestellen herausgegeben, die eine Hilfestellung zu der Frage darstellen, wann Ihr Kind zuhause bleiben muss und nicht in die Kita oder Kindertagespflegestelle gehen darf (Ausschluss von der Teilnahme und Betretungsverbot).

1. Krankheitssymptome (mindestens eines muss vorliegen und akut auftreten): 

- Fieber und/oder
- Trockener Husten (nicht durch eine chronische Erkrankung, z. B. Asthma verursacht) und/oder
- Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (kein Begleitsymptom eines Schnupfens)

Aber: Ein Schnupfen, ohne weitere Krankheitszeichen ist, genauso wie leichter oder gelegentlicher Husten bzw. Halskratzen, kein Ausschlussgrund.

2. Benötigt ihr Kind eine/n Ärzt_in? (ja/nein)

3. Falls ja, entscheidet der/die Ärztin dann individuell über das Testen auf das Coronavirus. 

4. Ihr Kind bleibt zuhause.

5. Je nachdem, ob ihr Kind mit dem Coronavirus infiziert ist oder nicht, greifen unterschiedliche Zeiten, wie lange es symptomfrei sein muss, bevor die Einrichtung wieder besucht werden darf.  

 

Nähere Informationen und Auslegungshinweise zu den verschiedenen Szenarien finden Sie unter Hessen.de: SchnupfenflyerExternal Link

 

Zuletzt aktualisiert am 22.01.2021

Unter folgenden Voraussetzungen gilt weiterhin ein Betretungsverbot für Kinder und Mitarbeiter_innen in Kinderbetreuungseinrichtungen

1. Sobald Kinder oder Mitarbeiter_innen sowie die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht), Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, aufweisen.

2. Solange Angehörige des gleichen Hausstandes einer individuell angeordneten Absonderung nach § 30 des Infektionsschutzgesetzes aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen. 

 

Zuletzt aktualisiert am 22.01.2021

 

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Verordnungen und AllgemeinverfügungenExternal LinkHessen.de: Keine Vorgaben mehr für Besuche in Alten- und BehinderteneinrichtungenExternal Link

Was passiert, wenn ein Covid-19-Fall in einer Kita auftritt?

Im Falle einer positiv getesteten Person in der Einrichtung, erfolgt die Information des Gesundheitsamtes über die Leitung der Einrichtung. Fragen können Sie über die Einrichtungsleitung an das Gesundheitsamt stellen. 

Im Falle von akut auftretenden Krankheitsanzeichen bei einem Kind soll, soweit vorhanden und je nach Alter, durch eine Betreuungsperson eine Mund-Nasen-Bedeckung angelegt und das betroffene Kind unverzüglich in einen eigenen Raum gebracht und separat betreut werden. Die das erkrankte Kind betreuende Person sollte ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Es folgt so schnell wie möglich eine Abholung durch die Eltern.

Im Einzelfall wird für Personen, die sich infiziert haben oder in Kontakt mit einer infizierten Person standen, eine Quarantäne verhängt. Das bedeutet, dass die betreffende Person für eine bestimmte Zeit zu Hause bleiben muss und die Wohnung nicht verlassen darf.

Sollte Ihr Kind von der Quarantäne betroffen sein, informieren Sie sich bitte beim Gesundheitsamt, wie Sie in der Familie mit dieser Situation umgehen sollen. Es ist nicht notwendig, dass das Kind den ganzen Tag alleine in seinem Zimmer bleibt. 

 

Zuletzt aktualisiert am 12.02.2021

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: RegelbetriebExternal Link 

Müssen Erzieher_innen und Kinder eine Maske tragen?

Für den Bereich der Kinderbetreuung wird weiterhin im Kontakt der Erzieher_innen untereinander, als auch im Kontakt mit anderen Erwachsenen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) / Mund-Nasen-Schutz (MNS) empfohlen. Im Kontakt mit Kindern gilt dies lediglich, wenn es pädagogisch vertretbar ist.

 

Zuletzt aktualisiert am 18.02.2021

 

Weitere Informationen unter: Hessisches Ministerium für Soziales: RegelbetriebExternal Link

Gibt es Schnelltests für Erzieher_innen?

Seit Beginn des Kindergartenjahres im August hat die hessische Landesregierung gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen für Erzieher_innen das Angebot geschaffen, sich freiwillig, symptomfrei und ohne expliziten Anlass auf das Coronavirus testen zu lassen.

Das Land Hessen hat hierzu das Verfahren auf sogenannte Point-of-Care-Antigentests (PoC-Tests) umgestellt. Die bislang alle 14 Tage angebotenen PoC-Schnelltests können seit dem 22.02.2021 wöchentlich bei Erzieher_innen sowie in der Tagespflege tätigen Personen durchgeführt werden. Im Unterschied zu den bisher genutzten PCR-Tests haben Antigentests den Vorteil, dass das Ergebnis schneller vorliegt und sie nicht erst im Labor ausgewertet werden müssen.

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte folgenden Dateien:
Verfahren Testung Kitabeschäftigte und Kindertagespflege (Stand: 22.02.2021) (pdf , 166KB)Download Link 
FAQ Verfahren Testung Kitabeschäftigte und Kindertagespflege (Stand: 22.02.2021) (pdf , 176KB)Download Link
Informationen des DRK zur freiwilligen Corona-Testung (pdf , 116KB)Download Link
Vordruck Testlegitimation (pdf , 105KB)Download Link

 

Zuletzt aktualisiert am 03.03.2021

 

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Verlängerung anlassfreier TestungenExternal Link; DRK.de: Corona-Test für Kita/Kursleitung VHSExternal Link