Impfen & Impfzentrum

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Gesundheitswesen & Impfen

Impfen und Impfzentrum

Impfkoordination - Anmeldung für Phase 2
Übersicht Impfkoordination - Anmeldung für Phase 2 © Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, Foto: HSM

Die ersten Impfstoffe gegen das Coronavirus und die COVID-19-Erkrankung sind bereits am 26.12.2020 in Frankfurt am Main eingetroffen und am Folgetag verimpft worden.

Seit dem 12. Januar 2021 können Personen, die der höchsten Prioritätsgruppe zugeordnet sind, Termine für eine persönliche Schutzimpfung vereinbaren. 
Dies sind in erster Linie Bürger_innen ab dem 80. Lebensjahr, die nicht in einem Alten- und Pflegeheim leben. Die regionalen Impfzentren Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt öffnen für diese Impfungen ab dem 19. Januar 2021. Das Gesundheitsamt hat aktuelle Informationen in diesem Informationsblatt Impfen und Impfzentrum in Frankfurt am Main zusammengefasst. (Stand: 19.01.2021)
 
Personen, die der höchsten Prioritätsgruppe zugeordnet sind, können seit dem 12. Januar 2021 Termine vereinbaren.
Wenn Sie prüfen wollen welcher Prioritätsgruppe Sie oder Ihre Angehörigen zuzuordnen sind, finden Sie hier eine Übersicht: Bundesgesundheitsministerium Tabelle Impfpriorisierungsgruppen
Die Anmeldung zum persönlichen Impftermin ist telefonisch oder online möglich.  

  • Telefon: 116 117  oder  0611 - 505 92 888 (Erreichbarkeit täglich von 8:00 - 20:00 Uhr)

Für alle Impfberechtigten erfolgt der Zugang zum Impfzentrum entweder über den City-Eingang, Friedrich-Ebert-Anlage (direkter Zugang bei Anreise mit U-Bahn und Straßenbahn) oder über den Eingang „Festhalle Süd“, Brüsseler Straße, 60327 Frankfurt am Main direkt gegenüber dem Shoppingcenter Skyline Plaza (Für Navigationssysteme lautet die Adresse „Europa-Allee 6“). 
Für alle Impfberechtigten mit Gehbehinderung, die mit einem PKW anreisen, besteht eine Parkmöglichkeit im Parkraum P1. Zufahrt auf das Messegelände ist entweder über das TOR OST, Brüsseler Straße, 60327 Frankfurt am Main oder über das TOR NORD, Theodor-Heuss-Allee, 60327 Frankfurt am Main möglich. An beiden Toren wird die Impfberechtigung der mobil eingeschränkten Impfberechtigten überprüft, um einfahren zu können (Lageplan).

Impfberechtigte aus Frankfurt am Main im Alter von 80 Jahren und älter, deren Krankenkasse die Taxikosten zum Impfzentrum nicht übernimmt,  können sich vier Taxi-Gutscheine zusenden lassen. Sie können die Gutscheine im Rathaus für Senioren anfordern. Dafür ist die Telefonnummer 069 – 212 450 65 montags bis freitags in der Zeit von 8:00 bis 16:00 Uhr geschaltet.

Bitte reisen Sie nicht an, wenn Sie keinen Impftermin haben! Impfwillige ohne Termin erhalten keinen Zugang zum Impfzentrum. Zur Unterstützung der zu Impfenden ist jeweils nur eine Begleitperson zugelassen.

 

An allen Eingängen können mobilitätseingeschränkte Bürger_innen Rollstühle ausleihen.


Weitere Fragen und Antworten zum Impfstoff und zur Impfkoordination finden Sie hier:

Hessische Landesregierung.de: Informationen zu den Impfungen in Hessen
Bundesgesundheitsministerium.de: Corona Informationen
Robert Koch-Institut: Covid-19 und Impfen
Informationen der Bundesregierung zum Impfen
Paul-Ehrlich-Institut: Covid-19 Impfung

Die Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) findet sich hier: Coronavirus-Impfverordnung

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I. Fragen zum Impfzentrum und Impfprocedere

Wo kann ich mich in Frankfurt gegen COVID-19 impfen lassen?

Impfungen gegen COVID-19 werden in einem eigens eingerichteten Impfzentrum der Stadt Frankfurt vorgenommen. Bewohner_innen von Altenpflegeheimen und das Pflegepersonal werden derzeit durch mobile Teams geimpft.

 

Zuletzt aktualisiert 19.01.2021

Wo befindet sich das Impfzentrum der Stadt Frankfurt?

Das Impfzentrum der Stadt Frankfurt befindet sich in der Festhalle auf dem Messegelände:

Zugang für Fußgänger und Personen, die mit dem ÖPNV kommen: Eingang City (Friedrich-Ebert-Anlage -> in Sichtweite, wenn man aus den Bahnstationen kommt)

Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen: Tor Ost (Brüsseler Straße) und Tor Nord (Katharinenkreisel -> Beschilderung folgen)

Wichtiger Hinweis: An allen Zugängen können mobilitätseingeschränkte Menschen Rollstühle ausleihen.

 

Zuletzt aktualisiert 20.01.2021

Wann geht das Impfzentrum in Betrieb?

Am 19. Januar 2021 nimmt das Frankfurter Impfzentrum – wie auch die regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen, Fulda, Wiesbaden und Darmstadt – seinen Betrieb auf.
Am ersten Tag werden ca. 500 ältere Menschen geimpft. Bis zum 8. Februar sind täglich ca. 1000 Impfungen geplant. Sobald genug Impfstoff vorhanden ist können maximal 4000 Menschen pro Tag geimpft werden.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wie erreiche ich das Impfzentrum und wie kann ich mich vor Ort zurechtfinden?

Zugang für Fußgänger und Personen, die mit dem ÖPNV kommen: Das Frankfurter Impfzentrum in der Festhalle ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Nach Verlassen der Bahnstationen ist der Eingang City (Friedrich-Ebert-Anlage) gleich in Sichtweite. Die Wege sind ausgeschildert.

Zugang für mobilitätseingeschränkte Menschen, die mit dem Auto kommen: Wer mit dem Auto anreisen muss, kommt über das Tor Ost in der Brüsseler Straße oder über das Tor Nord in der Theodor-Heuss-Allee zum Impfzentrum. Es wird neben der Festhalle einen Parkplatz geben.

Wichtiger Hinweis: An allen Zugängen können mobilitätseingeschränkte Menschen Rollstühle ausleihen.


Impfzentrum Zugangsmoeglichkeiten (pdf , 187KB)Download Link

 

Zuletzt aktualisiert am 20.01.2021

Komme ich früher dran, wenn ich vor meinem eigentlichen Termin am Impfzentrum bin?

Nein. Bitte kommen Sie nicht zu früh zum Impfzentrum. Für einen reibungslosen Ablauf und um lange Warteschlangen zu vermeiden kommen Sie bitte möglichst pünktlich zu Ihrem Termin.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wie viele Personen dürfen mich ins Impfzentrum begleiten?

Betagte oder mobilitätseingeschränkte Bürger_innen können auch in Begleitung ins Impfzentrum kommen. Um unnötige Risiken auszuschließen kann allerdings nur eine Begleitperson mitkommen.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Kann ich mich als Begleitperson auch gleich impfen lassen, wenn ich einen älteren Menschen zum Impftermin begleite?

Nein, das ist nicht möglich. Die Impfungen folgen in ganz Deutschland einer von der Bundesregierung festgelegten Reihenfolge (Corona-Impfverordnung).

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wie komme ich zum Impfzentrum, wenn ich keine Begleitperson habe, die mich hinfahren kann und die Krankenkasse die Kosten für ein Taxi nicht übernimmt?

Die Stadt Frankfurt bietet Frankfurter_innen ab dem 80. Lebensjahr einen kostenfreien Transfer zum Impfen. Das Sozialdezernat bezahlt für sie die Taxifahrten zum Impfzentrum, und zwar für beide Termine.

Für die Senior_innen stehen je vier Taxigutscheine zur Verfügung. Per Brief werden sie in den kommenden Tagen darüber informiert. Diejenigen älteren Menschen, die bereits einen Impftermin haben, rufen im Jugend- und Sozialamt an, lassen sich registrieren und bekommen danach die vier Gutscheine per Post zugeschickt. Für die Anrufe steht ab Dienstag die Telefonnummer 069 / 212-450 65 im Rathaus für Senioren des Jugend- und Sozialamts bereit, und zwar montags bis freitags in der Zeit von 8:00 bis 16:00 Uhr.

Zusammen mit der Bestätigung des Impftermins können die Seniorinnen und Senioren dann die Taxi-Gutscheine für die Hin- und Rückfahrten zum Impfzentrum nutzen. Sie können dabei eine Begleitperson mitnehmen; im Taxi gilt Maskenpflicht. Die Taxi-Gutscheine werden von allen Frankfurter Taxiunternehmen akzeptiert. Den Abhol-Termin vereinbaren die Seniorinnen und Senioren mit dem Taxiunternehmen ihrer Wahl. Sobald sie den zweiten Impftermin bekommen haben, bestellen sie sich wieder ein Taxi. Die Kosten werden über die Taxifahrervereinigung mit dem Jugend- und Sozialamt abgerechnet.

Ältere Menschen, die von ihrer Krankenkasse schon heute die Fahrten zu Ärzten bezahlt bekommen, können die Taxi-Gutscheine nicht erhalten. Sie werden gebeten, Kontakt mit ihrer Krankenkasse aufnehmen.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wo lasse ich mich vom Taxi am besten absetzen?

Wenn Sie sich mit dem Taxi zum Impfzentrum fahren lassen, kann der Taxifahrer Sie am Eingang City aussteigen lassen. Sollten Sie mobilitätseingeschränkt sein, bitten Sie den Taxifahrer, Sie am besten zum Tor Ost in der Brüsseler Straße zu fahren und Sie dort aussteigen zu lassen.

Wichtiger Hinweis: An allen Zugängen können mobilitätseingeschränkte Menschen Rollstühle ausleihen.

 

Zuletzt aktualisiert am 20.01.2020

Wie erfahren die Frankfurter_ innen, dass sie beim Impfen „dran“ sind?

Seit dem 12. Januar 2021 können zunächst Personen, die der höchsten Prioritätsgruppe zugeordnet sind, Termine für eine persönliche Schutz-impfung vereinbaren. Dies sind in erster Linie Bürger_innen ab dem 80. Lebensjahr, die nicht in einem Alten- und Pflegeheim leben. Diese Personen werden von der Landesregierung über die Möglichkeiten der Vereinbarung von Terminen für Impfungen im Impfzentrum sowie häuslicher Impfungen informiert.

Sobald in ausreichendem Umfang Impfstoff zur Verfügung steht, können weitere Bevölkerungsgruppen eine Impfung erhalten. Diese werden rechtzeitig durch die Landesregierung über die Möglichkeit einer Terminvereinbarung informiert.

Die Impfreihenfolge in der Bevölkerung folgt den Priorisierungen der Corona-Impfverordnung der Bundesregierung: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/CoronaImpfV_-_De_Buette.pdfExternal Link

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wer wird zuerst geimpft?

Seit dem 12. Januar 2021 können zunächst Personen, die der höchsten Prioritätsgruppe zugeordnet sind, Termine für eine persönliche Schutzimpfung vereinbaren.
Dies sind in erster Linie Bürger_innen ab dem 80. Lebensjahr, die nicht in einem Alten- und Pflegeheim leben. Höchste Priorität haben entsprechend der Impfverordnung der Bundesregierung (§2 ImpfVO) auch die folgenden Gruppen:

- Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben

- Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflege-bedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

- Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten

- Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit sehr hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten

- Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem sehr hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (v.a. Onkologie und Transplantationsmedizin).

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Was muss ich tun, um einen Termin im Impfzentrum zu vereinbaren?

Um einen Impftermin zu vereinbaren, muss man sich zuvor registrieren. Die Registrierung ist folgendermaßen möglich:

- Telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 116 117

- Online unter www.impfterminservice.deExternal Link

Da für den vollen Impfschutz zwei Impfungen im Abstand von ca. drei bis vier Wochen (abhängig vom Impfstoff) nötig sind, sollten zugleich zwei Termine vereinbart werden: Für die erste Impfung sowie für die notwendige zweite Impfung.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Kann ich einen Impftermin auch beim Frankfurter Gesundheitsamt vereinbaren?

Nein, eine Terminvergabe ist ausschließlich telefonisch unter der kostenfreien Nummer 116 117 oder online unter www.impfterminservice.deExternal Link möglich.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Kann ich auch jetzt schon einen Impftermin vereinbaren, wenn ich nicht zu einer Gruppe mit höchster Priorität gehöre?

Nein, es geht der Reihe nach. In der Corona-Impfverordnung der Bundesregierung werden unterschiedliche Bevölkerungsgruppen unter-schiedlich priorisiert. Diese Reihenfolge wird bei den Impfungen konsequent eingehalten. Die Landesregierung wird rechtzeitig über die weitere Impfreihenfolge informieren.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wie erfahren Bürger_innen ab dem 80. Lebensjahr, wie sie einen Impftermin vereinbaren und wahrnehmen können?

In einem Informationsbrief der Landesregierung wurden alle mindestens 80-Jährigen schriftlich über die Anmeldemöglichkeiten für die persönliche Schutzimpfung informiert.
Darüber hinaus werden Angehörige, Nachbarn oder befreundete Personen um Unterstützung dabei gebeten, ältere Mitbürger_innen auf die Schutzimpfung hinzuweisen und sie ggf. bei der Wahrnehmung des Impftermins zu begleiten.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wie wird gewährleistet, dass nicht mobile Bürgerinnen und Bürger in Pflegeheimen oder im eigenen Zuhause Zugang zu den Impfungen erhalten?

Altenpflegeheimbewohner_innen und das Pflegepersonal werden bereits durch mobile Teams geimpft.

Nicht mobile Bürgerinnen und Bürger, die älter sind als 80 Jahre, aber noch im eigenen Haushalt leben, sollen auch so rasch wie möglich geimpft werden.

Sobald Impfstoffe auch in Einzeldosen verfügbar sind, sollen diese bevorzugt von Hausärzt_innen verabreicht werden können.

Dem Informationsbrief der Landesregierung an alle mindestens 80-Jährigen liegt ein Rückantwortschreiben bei, durch das dieser Personenkreis den eigenen Bedarf an einer Impfung im häuslichen Umfeld anmelden kann.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wie viel Zeit sollte ich für die Impfung einplanen?

Es sollte ca. 1 Std. Zeit für die Impfung eingeplant werden, da nach der Impfung noch eine Erholungszeit von mind. 15 – 30 Minuten im Impfzent-rum notwendig ist.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Welche Unterlagen muss ich zum Impftermin mitbringen?

Zum Impftermin sollte ein amtliches Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass), der Impfausweis und die Krankenversicherungskarte mitgebracht werden.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Muss ich die Impfung gegen COVID-19 selbst bezahlen?

Nein, die Impfung ist kostenlos.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wie sind die Abläufe innerhalb des Impfzentrums organisiert?

Innerhalb des Impfzentrums sind 43 Impfkabinen eingerichtet worden.
Vor der Impfung müssen die Menschen Fragen zur aktuellen Gesundheit beantworten und über Nebenwirkungen und Risiken aufgeklärt werden. Nach der Impfung werden sie in einer Ruhezone noch einige Zeit beobachtet, bevor sie das Impfzentrum verlassen dürfen. Schließlich ist eine umfangreiche Dokumentation erforderlich.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Für wen wird die Impfung gegen COVID-19 empfohlen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) ist auch während der COVID-19-Pandemie mit der Entwicklung von Impfempfehlungen für die Bevölkerung in Deutschland beauftragt. Die offizielle Impfempfehlung der STIKO findet sich hier: STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung (pdf , 1641KB)Download Link

Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit soll die Impfung zunächst nur Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Warum kann ich mich nicht in der Hausarztpraxis impfen lassen?

Impfzentren gewährleisten, dass COVID-19-Impfstoffe korrekt gelagert werden. Manche Impfstoffe müssen bei -60 bis -90 °C ultratiefgekühlt gelagert werden (z.B. der Impfstoff von BioNTech). Das ist in Hausarztpraxen oder Apotheken nicht ohne Weiteres zu gewährleisten. Darüber hin-aus müssen aus einer Impfampulle fünf Dosen gewonnen und unverzüglich verimpft werden. Das ist in Impfzentren wesentlich einfacher als in Arztpraxen.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

II. Fragen zum Impfstoff, zur Verträglichkeit und zur Verabreichung

Welcher Impfstoff wird verwendet?

Die Stadt Frankfurt bekommt den oder die Impfstoffe vom Land zugeteilt. Derzeit wird in Frankfurt ausschließlich der Impfstoff von BioNTech/Pfizer verwendet. Künftig könnte auch der Impfstoff der Firma Moderna zum Einsatz kommen.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wie wirksam sind die Impfstoffe?

Der in Frankfurt am Main eingesetzte Impfstoff von BioNTech/Pfizer hatte in einer großen Studie eine Wirksamkeit von etwa 95%. Die Wirksamkeit des Moderna-Impfstoffes ist ähnlich.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Kann ich den Impfstoff selbst wählen, wenn verschiedene Impfstoffe verfügbar sind?

Nein, das ist derzeit nicht möglich. Solange die Impfstoffversorgung knapp bleibt und der Zeitpunkt weiterer Impfstoff-Zulassungen ungewiss ist, kann es kein Wahlrecht geben. Auf jeden Fall sollten Menschen die zweite Impfdosis jedoch von demselben Impfstoff erhalten.


Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021 

Gibt es schon jetzt bekannte Risiken wie bestimmte Vorerkrankungen, die gegen eine Impfung sprechen?

Die Kontraindikationen (Gegenanzeigen) für eine Impfung gegen COVID19 hängen vom jeweiligen Impfstoff ab. Für den Impfstoff von BioNTech/Pfizer bedeutet dies: Er sollte nicht verabreicht werden, wenn es eine Unverträglichkeit gegen die Inhaltsstoffe gibt oder eine akute fieberhafte Erkrankung vorliegt. Bei Schwangeren und Stillenden sollte eine Einzelfallabwägung erfolgen. Für Personen unter 16 Jahren ist der Impfstoff nicht zugelassen.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Welche Nebenwirkungen gibt es?

Mögliche Nebenwirkungen sind wie bei allen Impfungen Schmerzen an der Einstichstelle, grippeartige Beschwerden und sehr selten allergische Reaktionen. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind der Produktinformation zu entnehmen.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Kann eine geimpfte Person das Virus weitertragen?

Diese Frage ist nicht abschließend geklärt. Dagegen spricht, dass sich das Virus nach erfolgreicher Impfung nicht in den menschlichen Zellen vermehren kann anders als bei nicht Immunen.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wie viele Menschen sollen in Frankfurt geimpft werden?

Ziel ist es, in den nächsten Monaten mindestens 60 Prozent der Frankfurter_innen gegen das Corona-Virus zu impfen. Es können, sofern ausreichend Impfstoff vorhanden ist, in der Spitze bis zu 4.000 Frankfurter_innen pro Tag geimpft werden. Die Impfung ist freiwillig.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Woher kommt der Impfstoff und wer trägt die Kosten?

Der Bund stellt den Impfstoff zur Verfügung. Das Land Hessen bezahlt einen Teil des Materials, insbesondere Verbrauchsmaterialien wie z.B. Desinfektionsmittel, Kanülen und Tupfer. Dieses Material hat die Stadt Frankfurt bereits besorgt. Die Hardware und die Software zur Impfdokumentation werden vom Land Hessen gestellt.


Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wie viele Impfstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gibt es?

Weltweit wird an der Entwicklung mehrerer Impfstoff-Typen gearbeitet. Einen Überblick finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Gesundheit unter dem Link: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Können auch Kinder und Jugendliche geimpft werden?

Nach aktuellem Stand ist der Impfstoff von BioNTech für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht zugelassen.


Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Sollen sich auch diejenigen impfen lassen, die bereits an COVID-19 erkrankt waren?

Nach überwiegender Expert_innenmeinung der STIKO sollten Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, zunächst nicht geimpft werden.


Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

III. Fragen zu Organisation und Zuständigkeiten

Wieviel Personal wird für das Impfzentrum benötigt und wer wird die Menschen impfen?

Mit ca. 250 Mitarbeiter_innen können in einem 2-Schicht-System von 07:00 Uhr bis 22:00 Uhr, an sieben Tage pro Woche in der Spitze bis zu 4.000 Impfungen vorgenommen werden.

Niedergelassene und auch in Ruhestand befindliche Ärztinnen und Ärzte werden in die Planung und Durchführung einbezogen, ähnlich wie bei der Neuen Influenza im Jahr 2009. Ein entsprechender Aufruf ist von der Landesärztekammer an diese ergangen. Beim Gesundheitsamt haben sich ebenfalls bereits Freiwillige gemeldet. Die Hilfsorganisationen, die freiwilligen Rettungsdienste und der Katastrophenschutz rekrutieren darüber hinaus medizinische Mitarbeitende. Außerdem werden Studierende der Medizin in höheren Semestern im Impfzentrum eingesetzt.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Welche Qualifikation ist für die Tätigkeit im Impfzentrum erforderlich?

Benötigt wird sowohl ärztliches als auch nicht ärztliches Personal zur Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation der Impfungen. Die Anzahl richtet sich nach der Zahl der durchzuführenden Impfungen.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Werden die Impfzentren von den Testzentren getrennt eingerichtet oder sind Kooperationen geplant?

Neben der Messe gibt es ein separates, örtlich vollkommen getrenntes Testzentrum, das von der Kassenärztlichen Vereinigung betrieben wird. Testungen und Impfungen sind strikt voneinander getrennt, weil potenziell ansteckende Patient_innen getestet werden, die für Impfungen nicht in Betracht kommen.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wer war für die Errichtung des Frankfurter Impfzentrums zuständig?

Zur Errichtung des COVID-19-Impfzentrums der Stadt Frankfurt wurde unter Leitung des Gesundheitsamtes und unter Beteiligung des örtlichen Katastrophenschutzes ein „Planungsstab Impfzentrum“ eingerichtet. Zentrale Aufgabe dieses Planungsstabes ist es, den Aufbau der notwendigen Infrastruktur und den Betrieb des Impfzentrums sicherzustellen. Die Umsetzung erfolgte durch die Messe Frankfurt GmbH.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021

Wer betreibt das Impfzentrum?

Das Deutsche Rote Kreuz Frankfurt betreibt das Impfzentrum mit Unterstützung der Messe Frankfurt GmbH unter der Gesamtleitung des Frankfurter Gesundheitsamtes.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.01.2021