Alten- & Pflegeheime

Alten- & Pflegeheime

header image

Gesundheitswesen

Alten- & Pflegeheime

Ist der Besuch meiner Verwandten bzw. zu betreuenden Person in Alten- und Pflegeheimen wieder gestattet?

Besuche in Krankenhäusern, Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen bleiben unter strengen Vorgaben möglich. Dabei wird stets berücksichtigt, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen.

Es gibt keine verbindlichen Vorgaben des Landes zur Anzahl und Dauer der Besuche. Die Einrichtungen müssen die Besuche entsprechend den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort ausrichten. Hierzu muss jede Einrichtung ein einrichtungsbezogenes Konzept erstellen,
 
Abweichend dürfen Personen, die in einer Einrichtung versorgt werden, jederzeit von besucht werden von:
- Seelsorgerinnen und Seelsorgern, 
- ihren Eltern, wenn es sich um ein minderjähriges Kind handelt, 
- Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten sowie Notarinnen und Notaren, 
- sonstigen Personen, denen aus beruflichen oder therapeutischen Gründen oder aufgrund hoheitlicher Aufgaben Zugang zu gewähren ist, 
- Personen zur Wahrnehmung von Tätigkeiten im Rahmen einer rechtlichen Betreuung, Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung, 
- ehrenamtlichen Personen, 
im Rahmen des Sterbeprozesses durch enge Angehörige, oder in ambulanten Hospizinitiativen und -diensten tätige Personen, oder
- im Rahmen einer Behandlung der spezialisierten Palliativversorgung.

Die Besucher_innen werden mit Namen, Vornamen, Anschrift, Telefonnummer und der genauen Besuchszeit registriert und müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Es bestehen weiterhin Besuchsverbote für Personen mit Atemwegsinfektionen. 

Achtung: Für Besucher_innen mit Krankheitssymptomen für COVID-19, die wegen einer angeordneten Absonderung aufgrund einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus unter Quarantäne stehen, gilt weiterhin ein generelles Besuchsverbot. Das besuchsverbot gilt auch, wenn die Besucher_innen Angehörige des selben Hausstandes mit Krankheitssymptomen oder individuell angeordneter Absonderung haben.

Besuche sind bis zu einer abweichenden Entscheidung des Gesundheitsamtes nicht mehr gestattet, wenn in der Einrichtung ein nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtiges Infektionsgeschehen oder eine Infektion mit SARSCoV-2 vorliegt.

Einrichtungsleitungen können darüber hinaus individuell schärfere Regelungen im Hausrecht vorschreiben. Der Schutz der Bewohner_innen - als besonders vulnerabler Gruppe - als auch der des Pflegepersonals steht dabei weiterhin stets an erster Stelle.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.11.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Lockerung der Besuchsregelung in Alten- und PflegeheimenExternal LinkHessen.de: Verordnungen und AllgemeinverfügungenExternal Link

Dürfen teilstationäre Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen wieder besucht werden?

Die teilstationären Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen für Menschen mit Behinderungen dürfen ebenfalls wieder geöffnet werden. Es gelten weiterhin Besuchsverbote für Personen mit Atemwegsinfektionen sowie die bisherigen Abstands- und Hygieneregelungen. 

 

Zuletzt aktualisiert am 30.11.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Verordnungen und AllgemeinverfügungenExternal Link

Gilt das eingeschränkte Besuchsrecht auch bei ambulant betreuten Wohngemeinschaften?

Ja, die geltende Besuchs- und Betretungsregelung der ambulant betreuten Wohngemeinschaften wurde analog zu den Alten- und Pflegeheimen gelockert.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.11.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Lockerung der Besuchsregelung in Alten- und PflegeheimenExternal LinkHessen.de: Verordnungen und AllgemeinverfügungenExternal Link

Welche Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln gelten während des Besuchs?

Die Besucher_innen müssen zu jeder Zeit 

- mindestens 1,50 m Abstand zur besuchten Person einhalten,

- einen von der Einrichtung akzeptierten Mund-Nasen-Schutz tragen und

- den von der Einrichtungsleitung angeordneten Hygieneregeln nachkommen.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.11.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Verordnungen und AllgemeinverfügungenExternal Link

Gilt die Maskenpflicht auch für das Pflegepersonal und Ärzt_innen?

Gilt ab 01. Dezember:

Ja, für Mitarbeiter_innen in den unten aufgeführten Einrichtungen wird die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für die gesamte Dauer der Tätigkeit allgemein angeordnet.
Das gilt für folgende Einrichtungen: Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen (Alten- und Pflegeheime) oder vergleichbare Einrichtungen, Gemeinschaftseinrichtungen und Massenunterkünfte (beispielsweise für Obdachlose, Asylbewerber, Flüchtlinge), Justizvollzugsanstalten sowie ambulante Pflegedienste.

Dies gilt nicht für Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Das Absetzen des Mund-Nasen-Schutzes ist gestattet in nicht öffentlich zugänglichen Bereichen, solange der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird; es ist ferner gestattet, wenn es zur Erbringung der Tätigkeit zwingend erforderlich ist. Die Leitung der Einrichtung kann weitergehende Maßnahmen anordnen.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.11.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Verordnungen und AllgemeinverfügungenExternal Link

Gibt es Personen für die die Besuchs- und Betretungsregelung nicht gilt?

Das Besuchsverbot gilt nicht für:

- Seelsorgerinnen und Seelsorgern, 
- ihren Eltern, wenn es sich um ein minderjähriges Kind handelt, 
- Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten sowie Notarinnen und Notaren, 
- sonstigen Personen, denen aus beruflichen oder therapeutischen Gründen oder aufgrund hoheitlicher Aufgaben Zugang zu gewähren ist, 
- Personen zur Wahrnehmung von Tätigkeiten im Rahmen einer rechtlichen Betreuung, Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung, 
- ehrenamtlichen Personen, 
im Rahmen des Sterbeprozesses durch enge Angehörige, oder in ambulanten Hospizinitiativen und -diensten tätige Personen, oder
- im Rahmen einer Behandlung der spezialisierten Palliativversorgung.

Die o.g. Personen sind verpflichtet, ihre Besuchszeit auf das absolut erforderliche Mindestmaß zu beschränken

Einschränkung: 

Besuche sind bis zu einer abweichenden Entscheidung des Gesundheitsamtes nicht mehr gestattet, wenn in der Einrichtung ein nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtiges Infektionsgeschehen oder eine bestätigte Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.11.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Verordnungen und Allgemeinverfügungen

Ein naher Verwandter liegt im Sterben. Darf ich ihn in seinen letzten Stunden begleiten?

Ja, Personen dürfen im Rahmen des Sterbeprozesses durch enge Angehörige, oder im Rahmen einer Behandlung der spezialisierten Palliativversorgung nach § 37b Abs. 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch besucht werden.


Zuletzt aktualisiert am 30.11.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Verordnungen und AllgemeinverfügungenExternal Link 

Was passiert, wenn ein Covid-19-Fall in einer Einrichtung auftritt?

Besuche sind bis zu einer abweichenden Entscheidung des Gesundheitsamtes nicht mehr gestattet, wenn in der Einrichtung ein meldepflichtiges Infektionsgeschehen oder eine bestätigte Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.11.2020

 

Weitere Informationen unter: Hessen.de: Verordnungen und AllgemeinverfügungenExternal Link